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BNP Paribas-Zertifikate auf Gold: Eine deutlich bessere zweite Jahreshälfte steht bevor? Zertifikateanalyse


08.08.2018 - 17:00:00 Uhr
BNP Paribas

Paris (www.zertifikatecheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate" ein Mini Long-Zertifikat (ISIN DE000PA2UQ64/ WKN PA2UQ6) und ein Mini Short-Zertifikat (ISIN DE000PB64C19/ WKN PB64C1) auf Gold vor.

Der Goldpreis komme 2018 noch nicht so richtig in Schwung. Aktuell werde das Edelmetall bei rund 1.230 US-Dollar je Feinunze gehandelt, womit es seit Jahresanfang um etwa 5 Prozent im Minus notiere. In den vergangenen beiden Jahren sei es für den Goldpreis noch um 8,6 Prozent (2016) respektive 13,1 Prozent (2017) aufwärts gegangen. Doch es sei nicht ausgeschlossen, dass der Goldpreis auch in diesem Jahr noch in die Spur finde. Beim Goldpreis seien saisonale Kursmuster zu erkennen. Nur mit dem Unterschied, dass dem Edelmetall die saisonal stärkste Phase unmittelbar bevorstehe.

Mithilfe historischer Kursdaten lasse sich für einen Wert nicht nur der Kursverlauf über einen längeren Zeitraum darstellen, es könne auch die durchschnittliche Entwicklung für einen immer wiederkehrenden Zeitraum aufgezeigt werden - zum Beispiel die durchschnittliche Jahresentwicklung in den vergangenen zehn Jahren. Solche Charts würden saisonale Charts genannt, wobei als Saison in diesem Fall jeweils der Zeitraum von Januar bis Dezember definiert werde. "Märkte & Zertifikate" habe einen solchen saisonalen Chart für den Goldpreis erstellt und die historischen Kursdaten der vergangenen 30 Jahre berücksichtigt.


Schaue man sich den Chart an, dann sei recht gut zu erkennen, dass der Goldpreis in den Monaten Januar und Februar fester tendiere, ehe er tendenziell in eine Seitwärtsphase übergehe, die bis Ende Juni anhalte. Im Juli beginne dann die stärkste Phase für das Edelmetall. In der Zeit von Juli bis Dezember habe der Goldpreis in den vergangenen 30 Jahren um durchschnittlich 3,34 Prozent zugelegt. Unter Berücksichtigung der guten Phase zu Beginn eines Jahres habe der Goldpreis jahresübergreifend in der Zeit von Juli bis Februar sogar um durchschnittlich 5,39 Prozent zugelegt. Somit könnte auf Grundlage saisonaler Aspekte aktuell ein guter Einstiegszeitpunkt vorliegen.

Die starke Phase von Juli bis Februar lasse sich mit einer erhöhten Goldnachfrage in dieser Zeit begründen. Insbesondere die Nachfrage aus der Schmuckindustrie nehme in der zweiten Jahreshälfte deutlich zu. Auch wenn Goldschmuck hierzulande etwas aus der Mode gekommen zu sein scheint, in vielen anderen Ländern hat das Schenken von Gold und Goldschmuck bei bestimmten Anlässen noch immer eine enorme Bedeutung, so die Analysten der BNP Paribas. Die wichtigsten Ereignisse für die Schmuckindustrie seien hier die Hochzeitssaison in Indien (Dezember bis Februar), das chinesische Neujahrsfest (Januar/Februar) sowie allgemein das Weihnachtsfest in der christlichen Welt im Dezember. Indien und China seien im ersten Quartal 2018 für mehr als 56 Prozent der weltweiten Goldnachfrage im Schmucksektor verantwortlich gewesen. Die Zahlen würden an Gewicht gewinnen, wenn man bedenke, dass mehr als 40 Prozent der gesamten Goldnachfrage aus der Schmuckindustrie kämen. Aufgrund von Vorratskäufen profitiere der Goldpreis jedoch schon einige Monate vor den Feierlichkeiten.

Allerdings müsse auch hier erwähnt werden, dass saisonale Kursmuster allein niemals Grundlage einer Anlageentscheidung sein sollten. Nur weil ein Wert in der Vergangenheit in einem bestimmten Zeitraum stets zugelegt oder verloren habe, heiße das nicht, dass er sich auch künftig ähnlich verhalten werde. Saisonalitäten sollten daher eher als eine Art Indikator fungieren, der zusätzlich zu anderen Auswahlkriterien herangezogen werde. Denn der bisherige Jahresverlauf beim Goldpreis zeige bereits eine deutliche Abweichung von der durchschnittlichen Entwicklung in der Vergangenheit. Es könne jedoch auch nicht von einer entgegengesetzten Entwicklung gesprochen werden, denn wie die durchschnittliche Monatsentwicklung im Diagramm zeige, seien die Monate Mai und Juni für den Goldpreis auch in der Vergangenheit schwache Monate gewesen. In diesem Jahr sei die Schwächephase in diesem Zeitraum nur etwas ausgeprägter gewesen. Halte sich der Goldpreis wie bereits in den Monaten Januar bis April jedoch wieder an den "Vorgaben", dürfte das zweite Halbjahr für das Edelmetall deutlich erfreulicher verlaufen. (Ausgabe August 2018) (08.08.2018/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.






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