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Der Rohstoffmarkt bewegt sich seitwärts - Edelmetallsektor weiter positiv


16.07.2020 - 16:10:00 Uhr
Stabilitas Fonds

Bad Salzuflen (www.aktiencheck.de) - Der Edelmetallsektor entwickelte sich weiterhin solide, so die Experten von Stabilitas Fonds.

Der Goldpreis sei um 2,8 Prozent gestiegen und habe den Monat Juni bei 1.779,55 US-Dollar pro Feinunze beendet. Der Preis für Silber sei demgegenüber im abgelaufenen Monat leicht um 2 Prozent gefallen und habe am Monatsende bei 17,52 US-Dollar pro Feinunze gelegen. "Der Edelmetallsektor befindet sich weiter in einem stabilen Aufwärtstrend und stieg im laufenden Monat über die 1.800er Marke. Silber entwickelt sich unter leichten Schwankungen seitwärts", sage Martin Siegel, Edelmetallexperte und Geschäftsführer der Stabilitas GmbH.


Die Preise für Platin und Palladium hätten sich im Juni im Vergleich zum Vormonat kaum verändert. Der Platinpreis sei um 0,9 Prozent gefallen und habe am Monatsende 831,00 US-Dollar pro Feinunze betragen. Palladium sei ähnlich wie bereits im Mai auch im Juni nahezu unverändert geblieben (- 0,3 Prozent) und habe den Monat bei 1.945,00 US-Dollar pro Feinunze beendet. "Platin und Palladium treten aktuell auf der Stelle und entwickeln sich insgesamt ohne größere Ausschläge seitwärts", sage Siegel.

Die Aktien der Minengesellschaften seien wieder gestiegen. "Die Minenaktien zeigen einen Hebel auf den Goldpreis, was bestätigt, dass sich der gesamte Edelmetallsektor in einem gesunden Aufwärtstrend befindet. Dabei auftretende leichte Schwankungen beim Silberpreis im Juni können mit Blick auf den Gesamtmarkt vernachlässigt werden", sage Siegel.

Bei den Basismetallen seien im Juni vor allem die Preise für Blei (+10,7 Prozent, 1.788,50 DU-Dollar) und Kupfer (+13,2 Prozent, 6.037,85 US-Dollar) deutlich um mehr als 10 Prozent angestiegen. Aber auch Aluminium (+4,8 Prozent, 1.619,75 US-Dollar), Zink (+3,3 Prozent, 2.036,90 US-Dollar) und Nickel (+5,5 Prozent, 12.789,00 US-Dollar) hätten sich im abgelaufenen Monat etwas verteuert. "Die Preisentwicklung im Juni dürfte in erster Linie als Reaktion auf den Preisverfall der letzten Jahre verstanden werden. Gleichzeitig rechnen einige Investoren mit einer zügigeren Erholung als noch vor einigen Wochen vermutet. Auffällig ist vor allem die Entwicklung des Kupferpreises, der jetzt ein Vor-Corona-Niveau erreicht", ergänze Siegel.

Brent-Öl habe sich weiterhin verteuert, wenngleich nicht so exorbitant wie im Monat Mai. Der Ölpreis sei im Juni um 10,7 Prozent gestiegen und habe den Monat bei einem Preis von 39,27 US-Dollar pro Barrel beendet. "Der Ölpreis reagiert damit erwartungsgemäß auf den übertriebenen Verfall der Vormonate. Es ist damit zu rechnen, dass sich der Preis in der nächsten Zeit seitwärts einpendelt", sage Siegel abschließend. (Ausgabe vom 15.07.2020) (16.07.2020/ac/a/m)






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