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Energie: Saudi-Arabien bestimmt die OPEC- und regionale Geopolitik


12.09.2017 - 16:21:28 Uhr
Commerzbank

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Gleich mehrere OPEC-Länder haben zuletzt eine Verlängerung der Produktionskürzungen über das erste Quartal 2018 hinaus ins Spiel gebracht, so die Analysten der Commerzbank.

Gleichzeitig wolle man beim OPEC-Treffen Ende November in Wien wohl über die Inklusion von Libyen und Nigeria in das neuerliche Quotensystem sowie über strengere Vorgaben für den Iran diskutieren. Dies unterstütze die Ölpreise kurzfristig ebenso wie die Ankündigungen niedrigerer Oktober-Ölexporte seitens der VAE und Saudi-Arabiens. Aber nicht nur die niedrigeren Exporte und ein von Saudi-Arabien für August berichteter erneuter Produktionsrückgang unter 10 Mio. Barrel täglich würden für Unterstützung sorgen, sondern auch politische Nachrichten aus dem Land, die die regionale Nachrichtenlage aktuell dominieren würden.


So seien die Spannungen zwischen Katar und Saudi-Arabien nach einem misslungenen Versöhnungstelefonat letzte Woche wohl auf eine neue Eskalationsstufe gestiegen, die Gerüchte über einen eventuell bevorstehenden Machtwechsel zugunsten des Kronprinzen Mohammed bin Salman würden nicht abreißen, und gestern sei wohl ein IS-Anschlag auf das Verteidigungsministerium vereitelt worden. Die Spannungen in und um den weltgrößten Ölexporteur dürften auch mittelfristig für eine gewisse geopolitische "Prämie" beim Ölpreis sorgen.

An der ICE notiere der nächstfällige Kohle-Future mit gut 90 USD je Tonne fast auf einem 5-Jahreshoch. Maßgeblich treibe Chinas (abermals) starker Importsog, der bei anhaltender Konsolidierung im Kohlebergbau auch einer überraschenden Nachfragedynamik geschuldet sei. Der Mini-Konjunkturboom, der u.a. das Plus der (thermischen) Stromproduktion in China im Juli von 11% im Vorjahresvergleich begünstigt habe, dürfte aber nicht von langer Dauer sein. (12.09.2017/fc/a/m)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:







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