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Bonuszertifikat auf Royal Dutch Shell: Deutlicher Verschuldungsabbau und gute Marktposition - Zertifikateanalyse


12.07.2018 - 10:47:28 Uhr
DZ BANK

Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt ein Bonuszertifikat mit Cap (ISIN DE000 DD8FLU8/ WKN DD8FLU) auf die Royal Dutch Shell-Aktie (ISIN GB00B03MLX29/ WKN A0D94M) vor.

Royal Dutch Shell gehöre zu den weltweit größten integrierten Energieunternehmen. Das Geschäft umfasse die gesamte Wertschöpfungskette im Öl- und Gasbereich mit umfangreichen Upstream- und Downstream- sowie LNG-Aktivitäten. Royal Dutch Shell habe den Verschuldungsgrad im ersten Quartal nur marginal auf 24,7% senken können. Im Laufe des zweiten Quartal habe der Konzern aber einige Verkaufstranstransaktionen abgeschlossen und weitere Verkäufe angekündigt, die noch in 2018 abgeschlossen würden.

Die Analysten würden u.a. infolge von Verkaufserlösen eine deutliche Schuldenreduzierung erwarten. Die Aufstellung hinsichtlich des Wandels in der Energiebranche sei mit der Stärke bei Flüssiggas und dem verstärkten Fokus auf Chemie-, Strom- und Erneuerbare Energien zudem gut.

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stünden verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert Royal Dutch Shell zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.


Klassische Bonuszertifikate seien je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger hätten die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die sogenannte Barriere, niemals berühre oder unterschreite. Das bedeute, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen könnten, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweise. Voraussetzung hierfür sei allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten worden sei.

Werde diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, würden Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken tragen, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar seien.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stünden dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhalte der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleide einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger sei als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals sei möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/ Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne.
Ein Bonuszertifikat eigne sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrunde liegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben würden und in der Lage seien, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liege der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt werde, begrenzt sei. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolge nicht.

Anleger, die davon ausgehen würden, dass die Royal Dutch Shell-Aktie vom 15.05.2018 bis 20.09.2019 nicht auf oder unter 24,00 EUR notieren werde, könnten mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap auf ein solches Szenario setzen. (Ausgabe vom 09.07.2018) (12.07.2018/zc/a/a)






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