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Unlimited Turbo Long-Zertifikat auf E.ON: Spekulativer Einstieg möglich - Zertifikateanalyse


08.08.2018 - 13:30:00 Uhr
boerse-daily.de

Lauda-Königshofen (www.zertifikatecheck.de) - Maciej Gaj von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung ein Unlimited Turbo Long-Zertifikat (ISIN DE000CQ82E88/ WKN CQ82E8) der Citi auf die Aktie von E.ON (ISIN DE000ENAG999/ WKN ENAG99) vor.

Der Energiekonzern E.ON habe in den frühen Morgenstunden Zahlen zum Halbjahresfinanzbericht geliefert und habe durchaus positiv überraschen können. Anleger würden es jedoch für sinnvoller halten, Gewinne einzustreichen und würden die Aktie intraday um 1,35 Prozent ins Minus drücken. Entscheidend sei allerdings das Gesamtbild des Kursverlaufs seit 2015!

Zu den Zahlen: E.ON habe im ersten Halbjahr 2018 ein bereinigtes EBIT von 1,9 Mrd. Euro erzielt und damit bei den vorausgegangenen Prognosen voll ins Schwarze getroffen. Beim bereinigten Nettogewinn habe der Konzern 1,05 Mrd. Euro ausweisen können, dass über den Schätzungen von 1,03 Mrd. Euro gelegen habe. Am Gesamtausblick für 2018 halte das Unternehmen E.ON fest und prognostiziere ein EBIT (bereinigt) von 2,8 bis 3,0 Mrd. Euro, der Nettogewinn von solle sich zwischen 1,3 bis 1,5 Mrd. Euro einpendeln.


Aus Sicht der Charttechnik allerdings habe die Aktie seit Wochen mit einem langfristigen Abwärtstrend bestehend seit Ende 2014 zu kämpfen. Denn genau an der Trendlinie tendiere das Wertpapier noch gen Süden und sammle offenbar Kräfte für einen baldigen Ausbruch zur Oberseite. Darüber hinaus lasse sich seit September 2015 eine größere Bodenbildung in Form einer inversen SKS-Formation ausmachen. Diese sei allerdings noch nicht aktiviert worden, die dazugehörige Nackenlinie sei, um 10,24 Euro auszumachen. Über vorsichtige Long-Positionen könnten Investoren jedoch auf absehbare Zeit an einem potenziellen Ausbruch partizipieren.

Aktuell tendiere E.ON in einem geordneten aber abwärts gerichteten Trendkanal gen Süden, ein Vorstoß der Käufer über das Niveau von mindestens 9,80 Euro könnte jedoch für weitere Kapitalzuflüsse in der Aktie sorgen und zu einem Ausbruch zunächst an die Julihochs von 9,95 Euro verhelfen. Darüber sollte schließlich die Nackenlinie um 10,24 Euro angesteuert werden. Damit würde zumindest der langfristige Abwärtstrend überwunden werden können, darüber ließe sich sogar Kurspotenzial bis auf 10,81 Euro ableiten.

Ein Kursrutsch unter die 50-Tage-Durchschnittslinie bei aktuell 9,45 Euro dürfte jedoch zu einer merklichen Ausweitung der derzeitig laufenden Konsolidierung führen und Abgaben auf 9,12 Euro hervorrufen. Spätestens an dem Kursniveau von 8,80 Euro müssten sich Käufer wieder blicken lassen, damit das Wertpapier von E.ON nicht zu seiner rechten Schulter um 7,80 Euro weiter durchgereicht werde.

Obwohl sich die Lage bei der E.ON zuletzt signifikant verbessert hat, ist ein Kaufsignal und damit verbundener Long-Einstieg beispielshalber über das Unlimited Turbo Long-Zertifikat erst ab 9,80 Euro sinnvoll, so Maciej Gaj von "boerse-daily.de". Spekulative Anleger würden auf dem aktuellen Kursniveau in den Markt gehen, müssten ihre Stops aber noch unter dem Niveau von 9,25 Euro ansiedeln. Ein direkter Durchmarsch bis zu den Jahreshochs aus 2017 bei 10,81 Euro könne ein Gewinnpotenzial von bis zu 320 Prozent einbringen. Erste Gewinnmitnahmen könnten unterdessen bei einem Kursstand von 10,24 Euro realisiert werden. Zu beachten bleibe bei beiden Einstiegspunkten aber ein etwas längerer Anlagehorizont. (08.08.2018/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.






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