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Faktor-Zertifikate auf Rohöl: Angebotsausweitung sorgt für fallende Ölpreise - Zertifikateanalyse


09.08.2018 - 11:15:00 Uhr
Bank Vontobel Europe AG

München (www.zertifikatecheck.de) - Im Juli ist der Ölpreis von verschiedener Seite unter Druck gesetzt worden: Beide Ölpreise - Brent und WTI - verzeichneten im Juli den stärksten Monatsrückgang seit zwei Jahren, so das Vontobel Zertifikate-Team in einer aktuellen Rohstoffkolumne.

Der Preisrückgang habe seine Gründe zunächst auf der Angebotsseite gehabt: So sei die Erzeugung in Libyen wieder gestiegen, auch hätten die USA vor allem Saudi-Arabien dazu gedrängt, mehr zu produzieren, um Engpässen zuvorzukommen. Russland selbst habe die Produktion hochgefahren. Außerdem würden die Marktteilnehmer fürchten, dass eine Verschärfung des Handelskonflikts die Ölnachfrage beeinträchtigen könnte, was die Notierungen zusätzlich unter Druck habe geraten lassen. Für neuen Abgabedruck habe die laut einer Reuters-Umfrage im Juli gestiegene OPEC-Ölproduktion gesorgt. Die Fördermenge habe sich, obwohl der Iran bereits im Juli weniger Öl produziert habe, um 70.000 Barrel auf 32,64 Mio. Barrel pro Tag erhöht.

Perspektivisch könnten die neuen Iran-Sanktionen der USA, die am Dienstag in Kraft treten würden, das Ölangebot weiter belasten. Die Europäische Union wolle allerdings nicht nur europäische Unternehmen vor den neuen Sanktionen schützen, sondern sich auch dafür einsetzen, dass der Iran weiter Erdöl exportieren könne. Die neuen US-Sanktionen sollten in zwei Schritten am 7. August und am 5. November in Kraft treten.

Der Iran selbst habe bereits im Falle einer Eskalation mit der Schließung der Meerenge von Hormus gedroht. "Aufgrund des (drohenden) Wegfalls der iranischen Öllieferungen dürfte es auch zu einem Rückgang der freien Förderkapazitäten kommen, der einen höheren Ölpreis zur Folge hat", heiße es in einer Analyse der Commerzbank. Wegen der kräftig steigenden US-Schieferölproduktion müsse aber wohl nur ein Teil der wegfallenden iranischen Ölexporte durch andere OPEC-Anbieter ausgeglichen werden. Umfragen von Reuters und Bloomberg zufolge produziere die OPEC aktuell bereits gut eine Million Barrel pro Tag mehr als laut Internationaler Energieagentur im Durchschnitt des nächsten Jahres benötigt werde.

Das Vontobel Zertifikate-Team bietet vier Faktor-Zertifikate auf Öl zum Kauf an.


Das erste Zertifikat (ISIN DE000VL51VM2/ WKN VL51VM) auf den 6X Long Index linked to Brent Crude Oil Future V2 habe einen Bewertungskurs in Höhe von USD 72,28. Die Schwelle betrage USD 62,16. Der anfängliche Ausgabepreis belaufe sich auf EUR 1,22. (Stand: 09.08.2018, 09:33)

Das zweite Zertifikat (ISIN DE000VS71ZG8/ WKN VS71ZG) auf den 6X Long Index linked to Brent Crude Oil Future V2 habe einen Bewertungskurs in Höhe von USD 72,28. Die Schwelle liege bei USD 62,16. Der anfängliche Ausgabepreis werde bei EUR 9,26 gesehen. (Stand: 09.08.2018, 09:34)

Das dritte Zertifikat (ISIN DE000VA1GRW5/ WKN VA1GRW) auf den 6X Short Index linked to Brent Crude Oil Future V2 habe einen Bewertungskurs in Höhe von USD 72,28. Die Schwelle belaufe sich auf USD 82,40. Der anfängliche Ausgabepreis liege bei EUR 3,15. (Stand: 09.08.2018, 09:35)

Der Bewertungskurs des vierten Zertifikats (ISIN DE000VA1ZG52/ WKN VA1ZG5) auf den 6X Short Index linked to Brent Crude Oil Future V2 betrage USD 72,28. Die Schwelle liege bei USD 82,40. Der anfängliche Ausgabepreis betrage EUR 8,68. (Stand: 09.08.2018, 09:35)

Man sollte beachten, dass bei einer Investition in diese Produkte keine laufenden Erträge anfallen würden. Die Produkte seien nicht kapitalgeschützt, im ungünstigsten Fall sei ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten bzw. des Garanten drohe dem Anleger ein Geldverlust. Anleger sollten in jedem Fall beachten, dass vergangene Wertentwicklungen und/oder Analystenmeinungen kein hinreichender Indikator für künftige Wertentwicklungen seien. Die Wertentwicklung der Basiswerte hänge von einer Vielzahl wirtschaftlicher, unternehmerischer und politischer Faktoren ab, die bei der Bildung einer Markterwartung berücksichtigt werden sollten. (Ausgabe vom 07.08.2018) (09.08.2018/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.






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