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Discount 200 2019/09 auf Linde: Kursturbulenzen durch Auflagen - Zertifikateanalyse


13.09.2018 - 09:45:00 Uhr
DZ BANK

Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Aktie von Linde (ISIN DE0006483001/ WKN 648300) ein Discount 200 2019/09 (ISIN DE000DDF09V9/ WKN DDF09V) mit dem Basiswert Linde vor.

Linde könne in den Bereichen technische Gase (Industriegase und medizinische Gase) und Ingenieurdienstleistungen (Auftrags-Anlagenbau) auf eine führende Stellung weltweit verweisen. Aktuell bestehe die Absicht, mit Praxair eine Fusion unter Gleichen einzugehen, um das größte Gaseunternehmen der Welt zu bilden.

Praxair und Linde seien in einem Fusionsprozess. Die Aktionäre von Linde und Praxair würden je 50% der Marktkapitalisierung erhalten. Aufgrund von erweiterten Erfordernissen der US-Wettbewerbsbehörde bestehe das Risiko, dass die Fusion nicht bis Ende 2018 vollzogen werden könne.

Wir erwarten, dass die Fusion erfolgreich abgeschlossen wird, so das DZ BANK-Derivate-Team. Die Fusion würde zu hohen Kostensynergien führen. Im Falle eines Scheiterns der Fusion würden die zum Umtausch eingereichten Linde-Aktien wieder in die ursprünglichen Linde-Aktien zurückgetauscht werden.

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stünden verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert Linde zur Verfügung, z.B. Discountzertifikate.

Discountzertifikate würden den Anspruch verbriefen, an der Kursentwicklung eines Basiswerts begrenzt teilzuhaben. Dabei werde der Basiswert für weniger als den aktuellen Kurs erworben (Discount). Bis zur Höhe dieses Kursabschlags könne sich der Käufer gegen fallende Kurse des Basiswerts absichern. Im Gegenzug verzichte er allerdings auf unbegrenzt hohe Gewinne, denn Discountzertifikate würden immer über eine Kappungsgrenze, den so genannten "Cap", verfügen. Über den Cap hinaus partizipiere der Anleger nicht an höheren Kursen.

Discountzertifikate seien während der gesamten Laufzeit preiswerter als der Basiswert, würden sich zu ihm allerdings nicht direkt linear bewegen. Mit fortschreitender Annäherung an das Laufzeitende verringere sich der Discount des Zertifikats und der Kurs nähere sich dem Basiswert bzw. dem Cap, welcher die Höchstgrenze bilde, an. Per Saldo verzichte der Anleger auf Partizipation an Kursen oberhalb des Cap sowie auf Dividendenzahlungen und erhalte dafür den Discount gegenüber dem aktuellen Preis des Basiswertes.


Ansprüche aus dem zugrunde liegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stünden dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhalte der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleide einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger sei als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals sei möglich (Totalverlustrisiko).

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne.

Ein Discountzertifikat eigne sich somit für Anleger, die eine Seitwärtsbewegung des zugrunde liegenden Basiswertes erwarten würden, eine positive Rendite anstreben würden und in der Lage seien, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei einem Discount-Zertifikat erwerbe der Anleger das Zertifikat zu einem Preis, der in der Regel unter dem Preis des Basiswertes liege. Die Höhe der möglichen Rückzahlung werde durch den Cap (obere Preisgrenze) begrenzt. Der Cap bei diesem Zertifikat liege bei 200,00 EUR. Basiswert des hier beschriebenen Zertifikates sei die Linde-Aktie. Das Zertifikat habe eine feste Laufzeit und wird am 25.09.2019 fällig (Rückzahlungstermin). Die maximal mögliche Rückzahlung sei auf den Höchstbetrag von 200,00 EUR begrenzt. Für die Rückzahlung gebe es zwei Möglichkeiten:

1. Der Schlusskurs der Linde-Aktie an der maßgeblichen Börse am 18.09.2016 (Referenzpreis) notiere auf oder über dem Cap von 200,00 EUR. Der Anleger erhalte in diesem Fall den Höchstbetrag von 200,00 EUR.

2. Der Referenzpreis notiere unter dem Cap von 200,00 EUR. Der Anleger erhalte in diesem Fall eine Zahlung in EUR in Höhe des Referenzpreises unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der Linde-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 200,00 EUR hinaus erfolge nicht. Ein Totalverlust trete ein, wenn der Schlusskurs der Linde-Aktie am 18.09.2016 null sei.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne. (Ausgabe vom 10.09.2018) (13.09.2018/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.






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