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DWS Top Dividende LD-Fonds: 12/2019-Bericht, Engagement in Gesundheitswesen und Energie erhöht - Fondsanalyse


22.01.2020 - 13:00:00 Uhr
DWS

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der DWS Top Dividende LD (ISIN DE0009848119/ WKN 984811) bietet eine Aktienanlage mit Chance auf laufenden Ertrag, so Dr. Thomas Schüssler, Fondsmanager bei DWS.

Das Management investiere weltweit in Aktien, vorrangig hochkapitalisierte Werte, die eine höhere Dividendenrendite als der Marktdurchschnitt erwarten lassen würden.

Im Dezember habe der globale Aktienmarkt den positiven Trend des Jahres fortsetzen können, der MSCI World Index habe um +1,17% in EUR zugelegt. Günstige Beschäftigungsdaten und die Stabilisierung anderer Frühindikatoren sowie die Aussicht auf ein Handelsabkommen zwischen den USA und China hätten die Märkte erneut gestützt. Die Schwellenländer seien mit einem Plus von 5,31% in Euro im Dezember die Region mit der besten Wertentwicklung gewesen. Der UK FTSE 100 habe sich ebenfalls besser entwickelt und +3,41% in EUR erzielt. Auch die Eurozone sei relativ stark gewesen, der EURO STOXX 50 habe in EUR um +1,22% zugelegt. Der S&P 500 und der japanische Nikkei 225 seien mit einem Plus von nur +1,06% bzw. +0,39% in EUR zurückgeblieben. Die schwächste Region sei Deutschland gewesen, da der deutsche DAX nur +0,10% habe zulegen können. Währungsbewegungen zwischen USD und EUR hätten im Laufe des Monats negative Auswirkungen für Euro-Anleger gehabt.


Auf Sektorebene habe Energie im Dezember die beste Wertentwicklung (+3,43%) geliefert. Informationstechnologie und Grundstoffe hätten ebenfalls eine überdurchschnittliche Wertentwicklung mit +2,20% bzw. +2,17% verzeichnet. Immobilien und Industrie hätten auf relativer Basis die schlechteste Wertentwicklung im Monatsverlauf mit -0,64% bzw. -0,89% in EUR gezeigt. Der US-Dollar habe im Dezember -1,92% (gemessen am US-Dollar Index) verloren. Im Währungsbereich habe der Euro um +1,77% gegen den US-Dollar und um +0,96% gegen den Japanischen Yen aufgewertet, während er gegenüber dem Britischen Pfund um -0,70% nachgegeben habe. Der Ölpreis (WTI) habe einen starken Anstieg gezeigt und sei in Euro um +8,58% angezogen. DWS Top Dividende sei im Dezember um +1,40% gestiegen.

Die Experten hätten im Dezember ihr Engagement in Gesundheitswesen und Energie erhöht. Im Gegensatz dazu hätten sie ihr Engagement vor allem in Industrie und Informationstechnologie verringert. Im Laufe des letzten Monats habe sich die Kasseposition der Experten leicht verringert. In Summe habe sich der Investitionsgrad des Fonds allerdings nicht wesentlich verändert. Insgesamt sei die Kasseposition der Experten immer noch recht hoch (etwa 10% unter Berücksichtigung von Anleihen, die die Experten als Kasseersatz halten würden). Die Experten würden auf weitere Chancen zur Erhöhung ihres Investitionsgrads warten.

Auf Sektorebene hätten positive Beiträge zur Wertentwicklung aus dem Übergewicht in Energie und dem Untergewicht in Industrie gestammt. Auch die Einzeltitelauswahl in Informationstechnologie und Finanzwerten habe positive Beiträge zum relativen Ertrag gebracht. Die Einzeltitelauswahl in Kommunikationsdienstleistungen und Versorgern und das Untergewicht in Informationstechnologie hätten im Vergleich zum allgemeinen Markt den höchsten negativen Beitrag gebracht. Auch wenn sich die Experten auf relative Erträge und Gewichtungen beziehen würden, sei der allgemeine Markt nicht als Benchmark für den Fonds anzusehen. Auf Einzeltitelebene hätten die größten positiven Beiträge von Taiwan Semiconductor Manufacturing Company, DNB ASA und Newmont Goldcorp Corp. erzielt werden können, während Unilever N.V., Wells Fargo und BCE Inc. die Wertentwicklung belastet hätten.

Trotz gewisser Verunsicherungen sowohl über anstehende politische Ereignisse als auch über die Konjunkturlage in vielen Ländern bleibe das Gesamtbild immer noch verhalten konstruktiv. In den Vereinigten Staaten sollten der stabile Arbeitsmarkt und die positive Konsumentenstimmung in Verbindung mit der Hoffnung auf eine konstruktive Lösung des Handelskonflikts genügend Impulse für ein weiterhin solides Wirtschaftswachstum geben. Obwohl die wirtschaftliche Situation in Europa weiterhin zäh sei, gebe es in einigen Ländern erste Anzeichen einer Erholung. Die Sorge über einen Konjunktureinbruch, geringe Investitionen und schwache Zahlen beim Verarbeitenden Gewerbe, Brexit, die US-Wahlen und geopolitische Konflikte würden die Volatilität jedoch wahrscheinlich auch im Jahr 2020 hoch halten. Angesichts dieser makroökonomischen Gegenwinde würden die Experten weiterhin ein Wirtschaftswachstum im niedrigen einstelligen Bereich erwarten, unterstützt durch eine lockere Geldpolitik der Zentralbanken.

Auf Unternehmensebene würden die Experten eine Stabilisierung des Wachstums im Jahr 2020 erwarten, da der Nachholbedarf durch verzögerte Investitionsentscheidungen und eine bessere Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr die Gewinne im zweiten Halbjahr 2020 leicht erhöhen sollte. Die Experten würden auf beiden Seiten des Atlantiks weiterhin ein Gewinnwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich erwarten. Nach der starken Wertentwicklung im Jahr 2019 werde diese Bewegung von den Investoren jedoch wahrscheinlich bereits erwartet. Dementsprechend seien die Experten angesichts des aktuellen Bewertungsniveaus am Aktienmarkt immer noch vorsichtig und würden nur sehr begrenzten Spielraum für höhere Bewertungen sehen. Dennoch würden die Experten Aktien nach wie vor für eine attraktive Anlage halten, da Aktien aufgrund fehlender Alternativen in einem historisch niedrigen Zinsumfeld unverzichtbar bleiben würden. Dies sollte zumindest strategisch die Aktienmärkte unterstützen. (Stand vom 31.12.2019) (22.01.2020/fc/a/f)






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