Suche
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Zertifikate
 Optionsscheine
 Optionen & Futures
 Rohstoffe
nach Artikeln
alle Artikel
nur Analysen
nur News
als Quelle
 
WKN/ISIN/Symbol/Name

Newsletter
 

Login Depot + Forum
 
Passwort vergessen?


 
 

Qualität ist "King" - Frank Fischer über die Jagd auf Alphabet & Co.


22.01.2020 - 12:30:00 Uhr
Shareholder Value Management

Frankfurt am Main (www.fondscheck.de) - Die Börse jubelt. Zumindest die Wallstreet lässt bisher noch keine Schwäche erkennen. Der Handelskrieg zwischen den USA und China hat sich vorerst entschärft. Und schon lassen die Anleger ihrem Optimismus wieder freien Lauf, so Frank Fischer, CEO & CIO bei der Shareholder Value Management AG.

Doch wie man an anderen Börsenplätzen sehen könne. Von "Friede, Freude, Eierkuchen" könne noch keine Rede sein. Sie würden sich uneinheitlich zeigen, denn nach der Krise sei vor der Krise. Schon stünden wieder Konjunktursorgen im Vordergrund des Interesses, der Nahost-Konflikt schwele weiter und wie sich die aktuelle Berichtssaison entwickle, sei auch noch nicht absehbar.

Auch wir sind grundsätzlich positiv für die Entwicklung an den Börsen eingestellt, sehen für die nahe bis mittlere Zukunft aber eine erhöhte Volatilität auf die Anleger zukommen, deshalb versuchen wir uns von den tagespolitischen Ereignissen etwas abzukoppeln und setzen auf "Qualitätsaktien", so Frank Fischer von der Shareholder Value Management AG weiter.

Was seien für Frank Fischer Qualitätsaktien? Das seien Titel von Unternehmen, die von ihren Gründern als Ankeraktionäre lange begleitet würden, die nicht auf den Tag oder die Woche, sondern auf die Zukunft hin ausgerichtet seien. Es seien Unternehmen, die nicht unbedingt ein spektakuläres, sondern ein konsistentes Umsatz- und Gewinnwachstum gezeigt und dies über Jahren hin - und nicht nur für ein paar Quartale - unter Beweis gestellt hätten.

Um diese Titel zu finden, müsse man lange suchen. Doch es gibt sie auf der ganzen Welt. Hier drei Beispiele aus den USA, Großbritannien und aus Neuseeland, die prominent in unseren Mandaten wie dem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen (ISIN DE000A0M8HD2/ WKN A0M8HD), dem Frankfurter Value Focus Fund (ISIN LU0566535208/ WKN A1CXU7) oder auch dem PRIMA - Globale Werte (ISIN LU0215933978/ WKN A0D9KC) vertreten seien, so Frank Fischer weiter.


Beispiel 1: Alphabet

Das bekannteste Unternehmen sei Alphabet. Die Google-Mutter sei ein Paradebeispiel für eine Qualitätsaktie. Die beiden Gründer Sergey Brin und Larry Page seien zwar nicht mehr in vorderster Front tätig, sondern hätten sich in den Verwaltungsrat zurückgezogen. Das bedeute aber nicht, dass sie ihren Einfluss verloren hätten. Sie würden zwar "nur" noch 11,9 Prozent der Aktien halten, mit 52 Prozent aber zusammen über die Stimmrechtsmehrheit verfügen. Ohne sie gehe also nichts im Konzern. Dass die Google-Suchmaschine eine Milliarden-Cashcow sei, sei für absehbare Zeit unbestritten. Das Wachstum sei ungebrochen. Dieses Geld werde aber nicht einfach auf die hohe Kante gelegt, sondern in die Zukunft investiert. Künstliche Intelligenz, autonomes Fahren, Cloudlösungen und ähnliche Projekte würden darauf abzielen, das Unternehmen auch weiterhin an der Weltspitze zu halten.

Beispiel 2: Diploma PLC

Ein anderes Beispiel komme aus Großbritannien: Diploma PLC. Das Unternehmen vertreibe Nischenkomponenten in Nordamerika, Europa und Australien. Der Fokus liege dabei auf Komponenten für den Med-Tech-Bereich, sowie industrielle Ersatzkomponenten und High-Tech Kabel für die Luft- und Raumfahrt. Diploma sei einer der wenigen Anbieter dieser Produkte, und verfüge über hervorragende technische Kenntnisse und Leistungen, um die Produkte auf den entsprechenden Märkten zu vertreiben. CEO Johnny Thomson leite das Unternehmen in zweiter Generation und sei geschäftsführender Inhaber. Er habe wie schon sein Vater dafür gesorgt, dass Diploma seit Jahren konsistent beim Umsatz- wie auch auf der Gewinnseite gewachsen sei. Der Konzern setze sich dabei keine unrealistischen Ziele, sondern nur solche, die es auch erreichen und erfüllen könne. Das sei wichtig für Investoren und mache das Unternehmen berechenbar.

Beispiel 3: Ryman Heathcare

Und last but not least ein Blick nach Neuseeland und hier speziell auf Ryman Healthcare. Ryman entwickle und betreibe Senioren-Residenzen für betreutes Wohnen und Intensivpflege bis zur Demenzbetreuung in Neuseeland und Australien. Die Bewohner würden für das lebenslange Wohnrecht zahlen und wiederkehrend für das Management der Residenzen und die Pflege. Ryman besitze 30 Anlagen in Neuseeland, sowie eine erste in Melbourne. In Australien seien 14 weitere in Planung. Und auch andere Staaten im asiatischen Raum habe das Unternehmen bereits fest im Blick. Dass sich das Unternehmen eine solche Expansion leisten könne, zeige die Gewinnentwicklung, die bisher bei jährlich 15 Prozent gelegen habe. Mitgründer und Vorstandschef Kevin Hickmann sei mit 7 Prozent weiterhin der größte Einzelaktionär. Seit 1984 kümmere er sich um die mittlerweile rund 4.500 Mitarbeiter sowie das Wohl der über 10.000 Bewohner in den Ryman-Residenzen. Dabei schaue er bei der Entwicklung des Unternehmens "mindestens zehn bis 15 Jahre in die Zukunft", wie er immer wieder betone. Auch eine Qualität, die wir zu schätzen wissen, so Frank Fischer von der Shareholder Value Management AG weiter. (Ausgabe vom 21.01.2020) (22.01.2020/fc/a/f)





Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken
Weitere Analysen & News mehr
18.02.2020, Deka Investment
Deka-Nachhaltigkeit ManagerSelect-Fonds: 01/2020-Bericht, Wertanstieg um 1,17% - Fondsanalyse
18.02.2020, DWS
DWS ESG Multi Asset Dynamic Fonds: "Ich möchte Teil der Lösung sein" - Fondsanalyse
18.02.2020, LBBW Asset Management
LBBW Nachhaltigkeit Renten R-Fonds: 01/2020-Bericht, Wertzuwachs von 1,0% - Fondsanalyse
18.02.2020, LOYS
LOYS Aktien Global-Fonds: 01/2020-Bericht, Wertrückgang von 2,8% - Fondsanalyse
18.02.2020, Aramea Asset Management
proud@work R-Fonds: 01/2020-Bericht, Wertzuwachs von 0,2% - Fondsanalyse
 

Copyright 2007 - 2020 rohstoffecheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG