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DWS Multi Opportunities LD-Fonds: 05/2020-Bericht, Aktienportfolio neu positioniert - Fondsanalyse


13.07.2020 - 15:00:45 Uhr
DWS

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Dachfonds DWS Multi Opportunities LD (ISIN LU0989117667/ WKN DWS12A) strebt als Anlageziel einen möglichst hohen Wertzuwachs in Euro an, so Henning Potstada, Fondsmanager bei DWS.

Der Dachfonds investiere zu mindestens 51% des Netto-Fondsvermögens in Zielfonds. Für den Fonds könnten Anteile an in- und ausländischen Aktienfonds, gemischten Wertpapierfonds, Wertpapierrentenfonds und geldmarktnahen Wertpapierfonds erworben werden. Daneben könne das Fondsvermögen u.a. in Aktien, fest und variabel verzinslichen Wertpapieren, Aktienzertifikaten, Wandelschuldverschreibungen angelegt werden. Dabei werde auf eine internationale Streuung geachtet.

Nach dem fulminanten Anstieg im April hätten sich die Aktienkurse auch im Mai stetig weiter erholt. Der MSCI ACWI habe im Monat 2,8% (in Euro) zugelegt. Deutlich besser habe sich der DAX mit +6,7% entwickeln können, begünstigt durch die Präferenz für zyklische Werte im Monat Mai. Europäische Aktien hätten sich mit +2,6% hingegen unterdurchschnittlich entwickelt. Trotz eines um -1,2% schwächeren US-Dollars habe der US-Aktienmarkt mit Kursgewinnen von +3,6% in Euro seine führende Stellung in diesem Jahr behaupten können.

Die globalen Aktienmärkte hätten im Mai ganz im Zeichen einer Sektorrotation gestanden. Zyklische Sektoren wie Industrie- und Rohstofftitel sowie Konsum hätten im Schnitt um +4,6% zulegen können. Defensive Sektoren wie Gesundheit (+2,5%), Nahrungs- und Genussmittel (+0,5%) oder Versorger (+2,5%) hätten sich hingegen unterdurchschnittlich entwickelt, wie auch der Finanzsektor mit +0,5%. Ölwerte hätten mit -0,8% leicht nachgegeben, obwohl der Ölpreis von 19 auf 35 US-Dollar pro Barrel angestiegen sei. Trotz der Sektorrotation hätten die Technologiewerte mit +6,1% ihren Anstieg ungebremst fortgesetzt. Die Anleihekäufe der Zentralbanken hätten in diversen Anlageklassen ebenfalls zu Kurssteigerungen geführt. Europäische Staatsanleihen seien im Schnitt um +0,5% gestiegen, während die vorab schwächeren Euro-Hochzinsanleihen sogar um +3,2% hätten zulegen können.


Trotz geringen Veränderungen der Nettoaktienquote hätten die Experten große Fortschritte bei der Umstellung des Portfolios auf einen stärker modularen Ansatz gemacht. Die Positionen in Total-Return-Fonds seien von 9% auf 22% erhöht worden. Bei den Safe-Hafen-Anlagen sei die Allokation in Gold von 1% auf 7% gesteigert und die Duration auf Portfolioebene von 1,0 auf 1,6 Jahre erhöht worden. Im Bereich der festverzinslichen Wertpapiere hätten die Experten ihren Schwerpunkt auf asiatische Anleihen- und Euro-High Yield-Fonds verstärkt und gleichzeitig in erster Linie Geldmarktfonds im Portfolio reduziert.

Die Positionen in einzelnen Unternehmensanleihen seien fast unverändert geblieben. Im Aktienportfolio hätten die Experten ebenfalls ihre Bestände an aktiven Fonds reduziert, aber ihre Brutto-Aktienquote von 44% beibehalten.

Das zugrunde liegende Aktienportfolio sei ebenfalls neu positioniert worden. Die Experten hätten vor allem die Bestände in defensiven und Wachstumssektoren wie Basiskonsumgüter, IT und Versorgern aufgestockt. Die Allokation in Energie- und Finanzwerten sei hingegen hauptsächlich reduziert worden, nachdem sich diese Bereiche im Mai weiter erholt hätten. Die größten Sektoren im Aktienportfolio seien jetzt IT, Gesundheitswesen und Kommunikationsdienstleistungen, die mehr als die Hälfte des Bruttoaktienbestands ausmachen würden.

Der Fonds habe im Mai um +1,6% zulegen können (FC-Aktienklasse). Ohne Währungseffekte hätten Aktien 127 BP beigetragen, wobei dies durch einen Verlustbeitrag von 17 BP aus Absicherungsgeschäften ausgeglichen worden sei, sodass der Nettoeffekt aus Aktien +110 BP betragen habe. Positionen in Multi Asset-Fonds hätten in einem konstruktiven Umfeld weitere 32 BP beigetragen. Eine positive Wertentwicklung sowohl bei Unternehmensanleihen als auch bei Staatsanleihen aus Schwellenländern habe einen Gesamtbeitrag von 67 BP geleistet. Währungen einschließlich Devisenterminkontrakte hätten die Gesamtwertentwicklung des Fonds um -38 BP belastet.

Aufgrund der anhaltend hohen Volatilität und der starken Erholung der Aktienmärkte würden die Experten eine Netto-Aktienquote von 37% beibehalten, die sich seit April kaum verändert habe. Die Experten würden glauben, dass die Struktur des Brutto-Aktienanteils des Portfolios mit einem Fokus auf Wachstumstitel und defensiven Sektoren (Versorger, Consumer Staples, Telekommunikation, Immobilien) auf längere Sicht die breiten Aktienindices in der Wertentwicklung übertreffen sollte. (Stand vom 31.05.2020) (13.07.2020/fc/a/f)






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