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Apus Capital Marathon-Fonds: 06/2020-Bericht, Wertzuwachs von 0,7% - Fondsanalyse


03.08.2020 - 08:30:00 Uhr
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Das Ziel der Anlagepolitik des APUS Capital Marathon Fonds (ISIN DE000A2DR1W1/ WKN A2DR1W) ist es, im Rahmen einer aktiven Strategie langfristig einen attraktiven Wertzuwachs zu erwirtschaften, so die Experten von Aramea Asset Management.

Der Fonds werde aktiv gemanagt und orientiere sich nicht an einem Vergleichsmaßstab. Die Aktienauswahl erfolge diskretionär anhand der nachfolgend beschriebenen Strategie: Anlageschwerpunkt des Fonds würden nationale und internationale Aktien mit attraktivem Rendite-Risiko-Profil bilden. Die Titelselektion erfolge über einen substanzorientierten Investmentprozess. Derivate Instrumente und Techniken könnten sowohl zu Absicherungs- als auch zu Investitionszwecken eingesetzt werden. Der Fonds könne in bestimmten Marktphasen auch Liquidität halten. Attraktive Unternehmensanleihen könnten beigemischt werden.

Dank der weltweit umfangreichen fiskalischen und monetären Maßnahmen zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona Pandemie habe sich der Aufschwung an den Aktienmärkten im Juni weiter fortgesetzt. Hierzu hätten zudem fallende Neuinfektionen in Europa verbunden mit weiteren Lockerungsmaßnahmen, positive makroökonomische Kennziffern (starker Anstieg der Einkaufsmanagerindices und des ifo-Index, sinkende US-Arbeitslosenzahlen) wie auch die deutliche Erholung des Ölpreises beigetragen. Die weltweit weiter rasant steigenden Corona-Fallzahlen, die anhaltenden politischen Unruhen in den USA sowie die politischen Spannungen zwischen Washington und Peking hätten dabei nur kurzfristig belasten können.


Der DAX habe den Monat mit einem Plus von 6,3% beendet. Europaweit sei die Entwicklung insbesondere außerhalb des Euroraumes weniger dynamisch gewesen. So habe sich der STOXX 50 im Monatsverlauf lediglich um 3,3% verbessert. Im Gegensatz zum Vormonat hätten sich die mittleren und kleineren Werte spürbar schwächer als die großen Indices entwickelt. So hätten der MDAX und der SDAX nur einen Anstieg von 1,75% beziehungsweise 1,64% ausgewiesen. Eindeutiges Schlusslicht sei der TecDAX gewesen, der nicht zuletzt aufgrund des Wirecard Desasters im abgelaufenen Monat einen Rückgang von 7,3% verbucht habe.

Der APUS Capital ReValue Marathon habe im Juni mit +0,7% nur einen moderates Ergebnis verzeichnet. Ausschlaggebend hierfür sei neben der unveränderten teilweisen Absicherung des Fonds eine temporäre Verschiebung der Marktnachfrage von eher defensiven zu zyklischen Werten gewesen. Der Fonds mit seiner Ausrichtung auf stabile, wenig konjunkturabhängige Werte habe daher im Berichtsmonat der Gesamtmachtentwicklung nicht ganz folgen können. Auf Gesamtjahressicht habe sich der Fonds mit einem Ergebnis von -3,3% aber spürbar besser als nahezu alle relevanten europäischen Indices entwickelt. Dies gelte umso mehr für das Ergebnis seit der Fondsauflegung (+12,5%) im Herbst 2017. Auf der Einzelwertebene hätten Deutsche Post, SHOP APOTHEKE, Steico, WIIT, Worldline und Zur Rose im Berichtsmonat zu den besten Performern gehört, während Atea, Elektra und Fagron mit merklichen Kursrückgängen belastet hätten.

Das Fondsmanagement habe die Struktur des Fonds weitgehend unverändert gelassen. Bei Bechtle, Siegfried, Nordic Waterproofing, Össur und Zeal Networks hätten die Experten von Aramea Asset Management zur Anpassung der Gewichtung nach guter Kursentwicklung in den geringeren Umfang Gewinne realisiert. Die Position in Elektra sei spürbar reduziert worden. Das Investment in Roche Bobois sei zudem komplett aufgelöst worden. Zum Monatsende hätten die liquiden Mittel 6,3% des Fondsvolumens betragen.

Die Aktienmärkte dürften auch in den kommenden Monaten von den weltweit aufgelegten umfangreichen Konjunkturprogrammen und insbesondere der erheblichen Liquiditätszufuhr seitens der großen Zentralbanken gestützt werden. Zudem erscheinen Aktien mit Blick auf die Zinssituation weiter nahezu alternativlos, so die Experten von Aramea Asset Management. Nach der starken Erholung der Märkte im zweiten Quartal sei die Gefahr temporärer Rückschläge allerdings mit Blick auf die außerhalb Europas unvermindert steigenden Corona-Infektionen, den ungelösten Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie die anhaltenden innenpolitischen Spannungen in den Vereinigten Staaten eher gestiegen. Auch könnten die mit der anstehenden Berichterstattung von den Unternehmen gegebenen Ausblicke die Marktentwicklung belasten.

Vor diesem Hintergrund würden die Experten von Aramea Asset Management ihre kurzfristig vorsichtige Strategie beibehalten: Mittels Absicherungen und Liquidität seien die Experten unverändert nur mit rund 80% investiert. Die hohe Gewichtung des Fonds in den zu den Gewinnern der Corona-Krise zählenden Branchen Gesundheit und Technologie sollte sich aber einen positiven Einfluss auf die Entwicklung des Fonds haben. Auch mittel- bis langfristig seien die Experten von Aramea Asset Management für die im Marathon Fonds enthaltenen Werte optimistisch. Die Geschäftsmodelle hätten sich auch in der Krise als stabil erwiesen und das strukturelle Wachstum der Endmärkte sollte auch mittel- bis langfristig steigende Umsätze und Erträge ermöglichen. Die Experten seien überzeugt, dass diese Art von "Marathon-Werten" auch in Zukunft im Fokus der Anleger stehen werde. (Stand vom 30.06.2020) (03.08.2020/fc/a/f)






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