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LBBW Zyklus Strategie R-Fonds: 06/2020-Bericht, Wertzuwachs von 6,04% - Fondsanalyse


03.08.2020 - 09:30:00 Uhr
LBBW Asset Management

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Ziel der Anlagepolitik des LBBW Zyklus Strategie R (ISIN DE000A0RA061/ WKN A0RA06) ist es, bei Beachtung des Risikogesichtspunktes einen möglichst hohen Vermögenszuwachs zu erwirtschaften, so die Experten von LBBW Asset Management.

Der LBBW Zyklus Strategie sei ein dividendenorientierter Fonds, der Erkenntnisse aus der "Behavioral Finance" (Börsenpsychologie) nutze. Anhand eines eigens entwickelten Dividenden-Zyklus würden Aktien selektiert und deren Kaufzeitpunkt bestimmt. Die Strategie habe das Ziel einer positiven Jahresperformance bei gleichzeitig hohem ordentlichem Ertrag und niedriger Volatilität (Schwankungsbereich). Den Anlageschwerpunkt würden derzeit Euroland-Aktien bilden. Sollte das Modell keine geeigneten Aktien anzeigen, so erfolge eine Investition im Rahmen der vorgegebenen Anlagegrenzen z.B. in Anleihen. Mehr als 50% des Aktivvermögens des Fonds würden in Kapitalbeteiligungen i. S. d. § 2 Absatz 8 Investmentsteuergesetz ("InvStG") angelegt.

Die Covid-19-Pandemie halte die Kapitalmärkte, die Weltwirtschaft und gefühlt die ganze Welt auch zur Jahresmitte in Atem. Trotz verringerter Restriktionen in den meisten Staaten könne jedoch von Normalität noch keine Rede sein. Während man in den meisten europäischen Staaten und in Ostasien die Zahl der Neuansteckungen eng begrenze, sei in dieser Hinsicht in den USA und einigen großen Schwellenländern (Russland, Brasilien, Indien) noch keine Entwarnung in Sicht. Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie seien gemessen am Bruttoinlandsprodukt erheblich. Der Internationale Währungsfonds erwarte beispielsweise im Euroraum Verluste beim Bruttoinlandsprodukt von rund 10% im Gesamtjahr 2020.

Die massiven Wirtschaftshilfen der Regierungen und Notenbanken rund um den Globus hätten auch in den vergangenen Wochen den Appetit auf Aktien erhöht und im Juni an den internationalen Aktienmärkten für die Fortsetzung des Aufschwungs gesorgt. Der DAX habe den Monat Juni bei 12.311 Punkten beendet. Dies entspreche einem Plus von 6,25%. Kursrücksetzer am Aktienmarkt seien zuletzt immer wieder zügig von erneuter Kaufnachfrage kompensiert worden.


Dazu beigetragen habe auch, dass sich nach einem drastischen Konjunktureinbruch die Stimmung in der Wirtschaft wieder etwas aufhelle. Das würden die jüngsten Zahlen des ifo-Geschäftsklimaindex belegen. Dieser sei im Juni auf 86,2 Punkte nach 79,7 im Mai gestiegen. Hierbei handele es sich um den stärksten jemals gemessenen Anstieg und zugleich um die zweite Indexverbesserung in Folge. Am deutschen Rentenmarkt sei es in den ersten drei Wochen des Monats zu einem leichten Zinsanstieg gekommen. Zum Monatsschluss hätten die 10-jährigen deutschen Staatsanleihen nahezu unverändert bei -0,45% notiert. Einen deutlichen Zinsrückgang hätten die italienischen BTPs verzeichnen können. Diese hätten sich im Monatsverlauf um 0,23% ermäßigt und den Monat Juni bei 1,26% beendet.

Der LBBW Zyklus Strategie R habe den Juni 2020 mit einer Wertentwicklung von +6,04% beendet. Damit habe er im Vergleichszeitraum zwischen dem EURO STOXX 50-Index (+6,40%) und dem umfassenderen EURO STOXX-Index (+4,92%) gelegen. Der EURO STOXX Select Dividend 30 (NR) sei um +4,74% gestiegen.

Die Volatilität (Häufigkeit und Intensität der Preisschwankungen) des Fonds habe innerhalb des letzten Laufzeitjahres bei 29,3% gelegen und sei damit geringer als beispielsweise die des EURO STOXX 50-Index gewesen, welche bei 32,9% gelegen habe. Die Aktienquote zum Monatsende habe 92,94% betragen.

Mit der Auswahl und Gewichtung innerhalb der Branchen seien im Juni mit den Sektoren Industrie (z.B. Deutsche Post), Bau (z.B. HeidelbergCement) und Nahrungsmittel (z.B. Anheuser Busch) jeweils relative Vorteile erzielt worden, hingegen habe sich die Gewichtung in der Technologiebranche (kein Gewicht), der Bankbranche (kein Gewicht) sowie in der Gesundheitsbranche (z.B. Grifols) im Marktvergleich als weniger gut erwiesen.

Der Schwerpunkt der Investitionen habe nach Ländern in Frankreich gelegen, gefolgt von Deutschland und Spanien. Die größten Branchenanteile im Fonds hätten Versorgerwerte, Aktien aus dem Fahrzeugbau und Chemie-Unternehmen gebildet. (Stand vom 30.06.2020) (03.08.2020/fc/a/f)






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