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M&G (Lux) Global Listed Infrastructure Fund: Gute Chancen für stärkeren Infrastrukturausbau im US-Wahljahr


03.08.2020 - 10:00:00 Uhr
M&G Investments

London (www.fondscheck.de) - Umfassende staatliche Konjunkturprogramme sollen weltweit den durch Corona angeschlagenen Volkswirtschaften wieder auf die Beine helfen. Das bringt mehr Budget für Infrastrukturprojekte mit sich. Warum das für Anleger interessant ist, beleuchtet Alex Araujo, Fondsmanager des M&G (Lux) Global Listed Infrastructure Fund (ISIN LU1665237704/ WKN A2DXT8) bei M&G Investments.

Nachhaltigkeit spiele im europäischen Rettungspaket eine große Rolle. Unter dem Namen "Next Generation EU" sollten beispielsweise Maßnahmen zum Ausbau regenerativer Systeme, erneuerbarer Energien oder der Instandsetzung von Infrastruktur gefördert werden. Das treibe auch bereits angestoßene Entwicklungen, wie etwa den ständig steigenden Anteil erneuerbarer Energien an der globalen Stromerzeugung. Unternehmen wie der dänische Weltmarktführer im Bereich der Offshore-Windenergie Ørsted würden diesen Trend nutzen.

In den USA sei die Notwendigkeit, Straßen, Gasleitungen oder Stromnetze zu renovieren oder neu zu bauen schon vor der Pandemie ein großes Thema gewesen. Durch die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen werde es noch präsenter, denn in der Tat sei eine Steigerung der Ausgaben für Infrastruktur einer der wenigen Bereiche, in dem sich Republikaner und Demokraten einig seien. Es gebe bereits einige Aktivitäten in diese Richtung, wie die Ankündigung der New Jersey Turnpike Authority, die Mautgebühren um 36 Prozent anzuheben.


Die staatliche Betreiberin einer der am meisten befahrenen Autobahnen der USA wolle so die anstehenden Straßenausbaupläne in Höhe von 24 Milliarden Dollar über die nächsten 15 bis 20 Jahren realisieren. Solche finanzpolitischen Impulse im US-Wahljahr wäre besonders für Eigentümer physischer Infrastruktur eine gute Nachricht. Es werde interessant sein zu beobachten, ob es bald überall im Land ähnliche Entwicklungen geben werde.

Beispiele für fiskalische Maßnahmen zugunsten von Infrastruktur würden die Experten auch in Europa sehen: Um die Zukunftsfähigkeit ihrer Autobahnen angesichts der angespannten Staatsfinanzen zu gewährleisten, denke die spanische Regierung über deren weitere Privatisierung im Rahmen des Mautstraßenmodells nach. Und in Frankreich seien für ein Projekt zur Verbesserung des öffentlichen Pariser Verkehrssystems Aufträge an Unternehmen wie den global tätigen Konzessions- und Baukonzern Vinci vergeben worden. Dieses Unternehmen finde sich auch in dem Portfolio der Experten.

Infrastrukturunternehmen würden sich nach einer Krise generell schneller wieder als der Gesamtmarkt erholen. Darum habe es bereits im April und Mai einige Kaufgelegenheiten für aktive Vermögensverwalter gegeben. Weil speziell der Versorgungssektor mit verlässlichen Dividendenzahlungen punkte, hätten die Experten in diesem Segment gleich vier neue Firmen für ihren Fonds entdeckt: Die Energieunternehmen NextEra Energy Partners in den USA sowie A2A in Italien, dazu Contour Global aus Großbritannien und die in Hongkong börsennotierte China Gas Holdings. Diese Firmen hätten die Experten schon länger beobachtet. Aber erst nach dem letzten Marktabschwung habe der Preis gepasst - seither seien die Kurse dieser Aktien um 30 Prozent und mehr gestiegen.

Schon lange stehe börsennotierte Infrastruktur für mehr als Energiepipelines und Versorgungs- oder Transportunternehmen. Ebenso wichtig sei der Fokus auf soziale Infrastruktur wie Krankenhäuser oder Pflegeheime oder auf die aufstrebende Infrastruktur, die der gesamten Anlageklasse eine ganz neue Dimension verleihe. Digitale Infrastruktur gehöre dazu: Gerade während der globalen Abschottung sei der Bedarf an Datenzentren oder Breitband ins Rampenlicht gerückt. In Europa stehe die schnelle Einführung von 5G-Netzen ganz oben auf der Prioritätenliste. Allein der deutsche Vorschlag zur Wiederbelebung der Wirtschaft sehe 50 Milliarden Euro für Digitalisierung, Innovation und Klimawandel vor. Zur aufstrebenden Infrastruktur würden außerdem Objekte aus der Kommunikations- und Transaktionsinfrastruktur sowie Unternehmen zählen, die ihre Einkünfte aus Lizenzen generieren würden.

Börsennotierte Infrastrukturunternehmen seien mit vielfältigen Zukunftsthemen verbunden, die langfristige, strukturelle Wachstumschancen hätten und so interessante Möglichkeiten für Investoren bieten würden. (03.08.2020/fc/a/f)





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