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LBBW Rohstoffe & Ressourcen-Fonds: 08/2018-Bericht, Wertminderung von 2,31% - Fondsanalyse


13.09.2018 - 10:30:00 Uhr
LBBW Asset Management

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Der LBBW Rohstoffe & Ressourcen Fonds (ISIN DE0005326482/ WKN 532648) investiert überwiegend in in- und ausländische Investmentfonds aus den Bereichen Rohstoffe und Ressourcen, so die Experten von LBBW Asset Management.

Rohstoffe seien unbearbeitete Stoffe aus der Natur wie Gold oder Erdöl. Ressourcen seien Mittel, die in die Produktion von Gütern und Dienstleistungen eingehen würden. Das Management entscheide im ersten Schritt, welche Segmente aus den Bereichen Rohstoffe und Ressourcen aktuell am aussichtsreichsten seien. Im zweiten Schritt werde der für die ausgewählten Segmente passende Zielfondsmanager identifiziert und der entsprechende Einzelfonds gekauft. Somit sei über den Dachfonds eine sehr breit gestreute Anlage möglich.

In der ersten Hälfte des Monats August habe der Rohstoffmarkt, gemessen am Bloomberg Commodity Index ex Agriculture & Livestock, um 4% nachgegeben. Der Löwenanteil dieses Preisrückgangs sei zulasten der Basismetalle gegangen, deren Segment in der Spitze sogar nahezu 8% verloren habe.

Auch im Edelmetallsegment hätten Anleger in jüngster Vergangenheit mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen gehabt. Zum einen habe der US-Dollar bis Monatsmitte deutlich aufgewertet. Dies habe die in Dollar notierten Rohstoffe generell für ausländische Investoren teurer gemacht und die Nachfrage geschmälert. Zeitgleich hätten US-amerikanische Staatsanleihen mit 2,8% bis 3% auf zehn Jahre eine für Anleger wieder relativ attraktive Rendite aufgewiesen. US-Staatsanleihen würden, ähnlich wie Gold, oft als "sicherer Hafen" gesehen und würden sich in der aktuellen Konstellation einer größeren Beliebtheit als die unverzinsten Edelmetalle erfreuen.

Auch die robusten US-Aktienmärkte und deren, gemessen am CBOE SPX Volatilitätsindex, als relativ niedrig eingeschätztes Risiko hätten für Druck auf die Edelmetalle gesorgt, da viele Anleger ihr Vermögen lieber klassisch im Aktienmarkt investiert hätten. Die aktuelle Schwäche der Edelmetalle werde auch in den Beständen der physisch besicherten Goldfonds und spekulativen Investoren sichtbar, die ihre Positionierung über die letzten Wochen reduziert hätten. Auf dem aktuellen Niveau scheine Gold jedoch wieder etwas an Attraktivität zu gewinnen.


Bei den Basismetallen habe sich zunehmend der eskalierende Handelsstreit zwischen den USA, China und Europa widergespiegelt. Seitens der USA würden immer wieder neue Strafzölle für chinesische Produkte ins Spiel gebracht. Da die Vereinigten Staaten von Amerika deutlich mehr Güter und Dienstleistungen aus China importieren würden als umgekehrt, scheine die Denkweise zu sein, diese vermeintliche Machtposition ausnutzen zu wollen. Nachdem die Metalle bis Monatsmitte deutlich nachgegeben hätten, hätten sie im weiteren Verlauf wieder Boden gutmachen können.

Die Energieträger hingegen hätten im vergangenen Monat den breiten Markt etwas gestützt. Im Zuge der starken Rohölverarbeitung in China und den USA seien die steigenden Produktionszahlen weniger ins Gewicht gefallen. Auch die Lagersituation in den USA habe sich innerhalb ihres Fünfjahresdurchschnitts bewegt. In der infrastrukturell am besten angebundenen Lagerstelle in Cushing habe sich die Lagerhaltung sogar nahe den Tiefstständen der letzten fünf Jahre befunden.

Seitens der OPEC, die aktuell daran arbeite, ihre Produktion wieder etwas zu erhöhen, um die im Förderabkommen definierten Quoten erfüllen zu können, seien zuletzt ebenfalls stützende Zahlen gemeldet worden. Nach den jüngsten Angaben lägen die Produzentenländer derzeit noch 9% unterhalb dessen, was sie eigentlich fördern dürften. Unter anderem seien die Produktionsausfälle in Venezuela und Libyen, sowie die Streiks auf den Ölplattformen in der Nordsee der Grund dafür.

Der LBBW Rohstoffe & Ressourcen habe im Laufe des vergangenen Monats im Rahmen schwächerer Aktien und Rohstoffmärkte 2,3% abgegeben. Insbesondere die Minenaktien hätten im August negativ zu Buche geschlagen. Stabilisierend hätten sich die Positionen in nachhaltigen Ressourcen wie Holz und Clean Energy ausgewirkt.

Die aktuelle Allokation setze sich per Monatsultimo wie folgt zusammen: Rohstoffe 30%, Wasser 5,4%, Nahrungsmittel 9%, Energie 22,8%, Ökologie & Wachstum 22,7%, Infrastruktur 6,9%, Liquidität 3,2% (Stand vom 31.08.2018) (13.09.2018/fc/a/f)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:







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