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Gold dürfte stark nachgefragt bleiben 31.08.2010 - 14:16:23 Uhr
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Während sich der Goldpreis in US-Dollar ausgedrückt trotz einer festeren US-Währung zwischen 1.230 und 1.240 USD je Feinunze behauptet, wurde in Euro gerechnet der Aufwärtstrend wieder aufgenommen, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Mit rund 980 EUR je Feinunze notiere der Preis nur knapp unterhalb des unlängst erreichten Achtwochenhochs. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis die Rekordstände vom Juni wieder erreicht beziehungsweise übertroffen würden.
Zum einen habe letzte Woche die Feiertagssaison in Indien begonnen, in der traditionell viel Gold verschenkt werde. Zum anderen rücke die Schuldenkrise in Europa wieder stärker in den Blickpunkt der Marktteilnehmer. So würden derzeit der CDS- und Anleihemarkt eine erhöhte Ausfallwahrscheinlichkeit für griechische Staatsanleihen und sogar eine hohe Wahrscheinlichkeit für ein Scheitern der Griechenland-Rettung einpreisen. Angesichts dieser Nachrichtenlage dürfte Gold als "sicherer Hafen" stark nachgefragt bleiben, auch wenn die Goldbestände des SPDR Gold Trust zuletzt stagniert hätten.
Palladium notiere seit Anfang August um die Marke von 500 USD je Feinunze, habe diese bislang trotz einiger Versuche jedoch nicht nachhaltig überwinden können. Platin handle bereits seit Ende Mai in einem Korridor zwischen 1.500 und 1.600 USD je Feinunze. Sollte sich in Südafrika der aktuelle Streik im öffentlichen Dienst auf die Minenunternehmen ausweiten, könnte dies den Preisen neuen Auftrieb geben. (31.08.2010/ac/a/m)
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