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Sojabohnenpreis steigt weiter 26.04.2012 - 16:11:16 Uhr
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Wachsende Sorgen, dass Frost das Angebot von Sojabohnen aus Argentinien nochmals deutlich reduzieren könnte, ließen den Preis der Ölsaat gestern an der CBOT weiter steigen, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Mit 14,94 USD je Scheffel habe der Sojabohnenpreis im Handelsverlauf den höchsten Stand seit Juli 2008 erreicht. Das auf Ölsaaten spezialisierte Analysehaus Oil World habe am Dienstag seine Ernteprognose für Argentinien revidiert und erwarte nunmehr eine um 15% niedrigere Produktion. Letzte Woche habe die argentinische Regierung bekannt gegeben, dass die Sojabohnenernte des drittgrößten Produzenten- und Exportlandes zu 41% eingebracht worden sei, im letzten Jahr seien es zu dieser Zeit bereits 52% gewesen.
Im Schlepptau von Sojabohnen habe auch der Preis für das Konkurrenzprodukt Raps an der MATIF in Paris in den letzten Monaten stark zulegen und mit 514 EUR je Tonne ein 15-Monatshoch erreichen können. Die ungünstigen Witterungsbedingungen in der EU dürften zu Ernteausfällen in der weltgrößten Anbauregion für Raps führen. Am Montag seien die Preise für Mast- und Lebendrinder deutlich eingebrochen, nachdem Spekulationen laut geworden seien, dass die Nachfrage nach US-Rindfleisch wegen eines aufgetretenen Falles von Rinderwahn in Kalifornien sinken werde. Gestern seien die Rinderpreise jedoch wieder angestiegen, als aus Japan und Taiwan bekannt geworden sei, dass die dortigen Importkontrollen für US-Rindfleisch nicht geändert würden. (26.04.2012/ac/a/m)
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