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Gold-ETFs: Unterschiedliche Tendenzen seit Jahresbeginn


11.01.2017 - 13:29:06 Uhr
Commerzbank Corp. & Markets

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Gold notiert am Morgen bei rund 1.190 USD je Feinunze, dem höchsten Niveau seit Ende November, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.

In Euro gerechnet verteuere sich Gold auf ein 5-Wochenhoch von knapp 1.130 EUR je Feinunze. Zwar habe es gestern bei den Gold-ETFs insgesamt kaum Veränderungen gegeben, seit Jahresbeginn seien aber unterschiedliche Tendenzen bei den von Bloomberg erfassten Gold-ETFs zu beobachten. So habe der weltweit größte Gold-ETF, der SPDR Gold Trust (ISIN US78463V1070/ WKN A0Q27V) aus den USA, der für 45% aller Bestände stehe, seit Anfang Januar Abflüsse von 17,2 Tonnen verzeichnet. Dagegen habe es bei den europäischen Gold-ETFs Zuflüsse gegeben. Neben dem regionalen Unterschied dürften hierbei auch die verschiedenen Investorengruppen eine Rolle spielen. Denn im SPDR Gold Trust würden sich großteils institutionelle Investoren engagieren, während in Europa Privatinvestoren vorherrschend seien.

Silber habe sich in dieser Woche im Vergleich zu Gold überproportional verteuert und notiere heute Morgen bei 16,8 USD je Feinunze. Das Gold/Silber-Verhältnis sei daraufhin wieder gefallen. Platin notiere auf einem 2-Monatshoch von gut 980 USD je Feinunze, Palladium bei 765 USD je Feinunze nur knapp unter dem 18-Monatshoch von Anfang Dezember.

In dieser Woche habe offenbar Platin in der Gunst der Anleger höher gestanden. Denn die Platin-ETFs hätten in den letzten beiden Tagen Zuflüsse von 26,5 Tsd. Unzen verzeichnet, während die Palladium-ETFs Abflüsse von 21 Tsd. Unzen registriert hätten. Die spekulativen Finanzinvestoren seien hinsichtlich Platin bis zuletzt allerdings noch zurückhaltend gewesen und hätten ihre Netto-Long-Positionen weiter reduziert. (11.01.2017/fc/a/e)




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