Suche
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Zertifikate
 Optionsscheine
 Optionen & Futures
 Rohstoffe
nach Artikeln
alle Artikel
nur Analysen
nur News
als Quelle
 
WKN/ISIN/Symbol/Name

Newsletter
 

Login Depot + Forum
 
Passwort vergessen?


 
 

OPEC denkt angeblich über Verlängerung und Ausweitung der Förderkürzungen nach


17.02.2017 - 15:10:02 Uhr
Commerzbank Corp. & Markets

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Brentöl handelt weiterhin knapp unter 56 USD je Barrel, WTI bei 53,50 USD je Barrel, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.

Gestern hätten Meldungen aus OPEC-Kreisen für Aufsehen gesorgt, wonach die OPEC die Produktionskürzungen über den 1. Juli hinaus verlängern und sogar ausweiten könnte. Dies wäre eine Option, falls die Lagerbestände nicht stark genug zurückgehen würden. Damit die Lagerbestände wie beabsichtigt auf den 5-Jahresdurchschnitt zurückfallen würden, wäre diesen Quellen zufolge eine Umsetzung in den ersten sechs Monaten 2017 von 100% erforderlich. Dies sei vollkommen unrealistisch. Im Januar habe sie Umfragen zufolge bereits bei rekordhohen 90% gelegen, vor allem deshalb, weil Saudi-Arabien deutlich mehr gekürzt habe als erforderlich.

Offensichtlich scheine die OPEC dem Erfolg der eigenen Kürzungen nicht zu trauen. Wie sonst sei zu erklären, dass man bereits jetzt über eine Verlängerung und Ausweitung der Produktionskürzung nachdenke? Die Daten in dieser Woche würden in der Tat Zweifel daran aufkommen lassen, dass die OPEC-Kürzungen zu einer Angebotsverknappung geführt hätten. Die US-Rohöllagerbestände seien die zweite Woche in Folge kräftig gestiegen und lägen damit inzwischen auf einem Rekordniveau. Der Irak habe in der ersten Februarhälfte Verladedaten zufolge 3% mehr Rohöl exportiert als im Januardurchschnitt. Und gemäß Daten des Beratungsunternehmens Oil Movements lägen die OPEC-Lieferungen in den vier Wochen bis zum 4. März unverändert bei knapp 24 Mio. Barrel Rohöl pro Tag. Normalerweise hätten die Öllieferungen inzwischen merklich fallen müssen, wenn die OPEC ihre Produktion seit Jahresbeginn um ca. 1 Mio. Barrel pro Tag gekürzt habe. Die Frage sei, wie lange der Markt diesen "alternativen Fakten" noch Glauben schenke. (17.02.2017/fc/a/m)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:





Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken Artikel versenden Artikel versenden
Weitere Analysen & News mehr
 

Copyright 2007 - 2017 rohstoffecheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG