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Geringere Stahlexporte Chinas im Januar - Aluminiumexporte auf unverändert hohem Niveau


17.02.2017 - 15:22:36 Uhr
Commerzbank Corp. & Markets

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Mit Ausnahme von Nickel haben die Metallpreise gestern allesamt nachgegeben, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.

Sie hätten damit nicht vom schwächeren US-Dollar profitiert. Trotz guter US-Konjunkturdaten sei eine Art Risikoaversionsstimmung bei den Marktteilnehmern aufgekommen. Heute Morgen reihe sich auch Nickel in die Verliererliste ein und falle wieder unter die Marke von 11.000 USD je Tonne. Fallende chinesische Aktienmärkte seien dabei wohl ein Belastungsfaktor. Wie aus der Ende letzter Woche veröffentlichten Handelsstatistik Chinas hervorgehe, habe China im Januar 7,42 Mio. Tonnen Stahlprodukte exportiert, 23% weniger als im Vorjahr und zugleich die geringste Menge seit 2,5 Jahren. Hier dürfte zum einen das Neujahrsfest eine Rolle gespielt haben, zum anderen hätten die Stahlproduzenten viel Stahl an inländische Kunden verkauft. Denn die Stimulierungsmaßnahmen der chinesischen Regierung würden für eine höhere Stahlnachfrage in China selbst sorgen. Der nächstfällige Futures-Kontrakt für Betonstahl an der SHFE in Shanghai sei im Januar um 15% gestiegen.

Die Ausfuhren von Aluminium und Aluminiumprodukten hätten im Januar unverändert bei 390 Tsd. Tonnen gelegen. Sie scheinen sich um dieses Niveau herum eingependelt zu haben, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets. China habe die Aluminiumproduktion in den letzten Monaten stark auf ein Rekordhoch ausgeweitet, verbrauche aber das produzierte Material nicht vollständig. Zudem sei per 1. Januar die Exportsteuer auf fertige Aluminiumprodukte eliminiert worden, was Ausfuhren attraktiv mache. (17.02.2017/fc/a/m)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:





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