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Ölmarkt: Starker Lagerabbau bei Rohöl in den USA wegen niedriger Importe und hoher Verarbeitung


07.12.2017 - 15:56:40 Uhr
Commerzbank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Ölpreise gerieten gestern stärker unter Druck, so die Analysten der Commerzbank.

Sie hätten jeweils um knapp 3% nachgegeben, was dem stärksten Tagesverlust seit mehr als zwei Monaten entspreche. Brent sei in der Nacht bis auf 61 USD je Barrel, WTI auf 56 USD je Barrel gefallen. Wie es scheine, würden die spekulativen Finanzanleger mit einiger Verzögerung nach der OPEC-Sitzung doch noch Gewinne mitnehmen. Die Preise hätten bereits vor der Veröffentlichung der US-Lagerdaten unter Druck gestanden. Die Verluste hätten sich danach aber nochmals ausgeweitet. Zwar habe das US-Energieministerium einen kräftigen Rückgang der Rohölvorräte in der letzten Woche um 5,6 Mio. Barrel gemeldet. Das API habe am Vorabend aber bereits einen Lagerabbau in dieser Größenordnung berichtet. Dem habe ein noch stärkerer Anstieg der Benzinbestände um 6,8 Mio. Barrel gegenübergestanden.

Auch die Destillatebestände seien um 1,3 Mio. Barrel gestiegen. Hier sei das DOE allerdings unter den Zahlen des API geblieben. Der Lagerabbau bei Rohöl sei auf eine für die Jahreszeit weiterhin außerordentlich hohe Rohölverarbeitung und niedrige Importe zurückzuführen gewesen. Letztere seien auf das niedrigste Niveau in diesem Jahr gefallen, von hurrikanbedingten Verzerrungen abgesehen. Die Rohölproduktion sei dagegen weiter gestiegen und habe erstmals auf Wochenbasis das Niveau von 9,7 Mio. Barrel pro Tag übertroffen. Im Vergleich zum Vorjahr sei sie um 1 Mio. Barrel pro Tag gestiegen. Bei einem durchschnittlichen Wochenanstieg von 25 Tsd. Barrel pro Tag wie in den letzten Wochen würde die Produktion auf das Jahr hochgerechnet um weitere 1,3 Mio. Barrel pro Tag steigen. Damit würde sie den kompletten Anstieg der weltweiten Ölnachfrage allein abdecken. (07.12.2017/ac/a/m)




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