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Goldpreis fällt trotz zunehmender geopolitischer Risiken - Palladium jetzt 100 USD je Feinunze teurer als Platin


07.12.2017 - 16:05:23 Uhr
Commerzbank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Gold (ISIN: XC0009655157, WKN: 965515) fällt heute Morgen unter 1.260 USD je Feinunze und markiert damit ein 4-Monatstief, so die Analysten der Commerzbank.

Erneut gebe Gold in einem Umfeld fallender Aktienmärkte und sinkender Anleiherenditen nach. Belastungsfaktoren seien der festere US-Dollar und das technische Bild. Nach dem Unterschreiten der 200-Tage-Linie vor zwei Tagen komme es jetzt offenbar doch zu Anschlussverkäufen. Gold in EUR falle ebenfalls auf ein 4-Monatstief von 1.065 EUR je Feinunze.

Auch Silber (ISIN: XC0009653103,WKN: 965310) setze seinen Rutsch fort und notiere deutlich unter 16 USD je Feinunze. Die geopolitischen Risiken würden von den Marktteilnehmern aktuell vollkommen ausgeblendet. US-Präsident Trump habe mit seiner Entscheidung, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, für große Unruhe im Nahen Osten gesorgt. Laut einer Mitteilung des türkischen Ministerpräsidenten Yildirim habe Trump damit in der Region die Büchse der Pandora geöffnet. Die Palästinenser, die den Osten Jerusalems für sich beanspruchen würden, hätten mit Tagen des Zorns gedroht. Daneben würden die Konflikte mit Nordkorea sowie zwischen Saudi-Arabien und dem Iran mit einem blutigen Stellvertreterkrieg im Jemen schwelen.

Platin (ISIN: XC0009665545, WKN: XPTUSD) sei erstmals seit fünf Monaten unter die Marke von 900 USD je Feinunze gefallen. Seitdem Platin Ende November die charttechnisch wichtigen 200- und 100-Tage-Linien unterschritten habe, gehe es für den Preis stark nach unten. Palladium (ISIN: XC0009665529, WKN: XPDUSD) dagegen halte sich bei rund 1.000 USD je Feinunze, so dass sich die Preisdifferenz zwischen Palladium und Platin auf 100 USD ausgeweitet habe. Höher sei sie zuletzt im April 2001 gewesen. (07.12.2017/ac/a/m)




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