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Synergien in der Goldbranche bei wachsenden makroökonomischen Divergenzen


12.04.2019 - 13:20:31 Uhr
VanEck

Frankfurt am Main (www.aktiencheck.de) - Nach einer sechsmonatigen Aufwärtsphase, in der der Goldpreis um 175 US-Dollar je Feinunze auf 1.345 US-Dollar zulegte, wurden im März Gewinne mitgenommen, so Joe Foster, Portfolio Manager bei VanEck.

Vor dem Hintergrund einer kurzfristigen Aufwertung des US-Dollar sei der Goldpreis am 7. März auf sein Monatstief von 1.280 US-Dollar gesunken. Die vom US-Arbeitsministerium vorgelegten Beschäftigungszahlen (ohne Agrarsektor), die nicht wie im Durchschnitt erwartet um 180.000, sondern lediglich um 20.000 gestiegen seien, hätten indes gleich wieder für eine Trendwende gesorgt. Am selben Tag habe auch die Europäische Zentralbank (EZB) einen geldpolitischen Kurswechsel verkündet. So biete sie Banken weiterhin günstige Kredite und halte länger als geplant an den rekordverdächtig niedrigen Zinsen fest. Dies habe erneut Rezessionsängste aufkommen lassen, da die langfristigen Renditen für Staatsanleihen auf ein 15-Monats-Tief gefallen seien, die Zinskurve erstmals seit 2007 einen leicht inversen Verlauf genommen habe und Gold am 25. März mit 1.324 US-Dollar sein Monatshoch erreicht habe.

Am Monatsende hätten sich die Edelmetallmärkte aufgrund des Preisverfalls bei Palladium auf breiter Front geschwächt präsentiert. Zudem habe es Berichte über umfangreiche Verkäufe seitens der türkischen Regierung gegeben, um die Türkische Lira im Vorfeld der Wahlen am 31. März nach oben zu ziehen. Gold habe den Monat mit einem Verlust von 21,01 US-Dollar je Feinunze (minus 1,6 Prozent) bei 1.292,30 US-Dollar beendet.

Das erste Quartal in diesem Jahr sei von einer Fusionswelle geprägt gewesen. Barrick Gold (ISIN CA0679011084/ WKN 870450) (7 Prozent des Nettovermögens) habe sein feindliches Übernahmeangebot für Newmont Mining (ISIN US6516391066/ WKN 853823) (6,2 Prozent des Nettovermögens) am 11. März zurückgezogen. Noch am selben Tag hätten die beiden Konzerne ein Joint-Venture (JV) über die Zusammenlegung ihrer Geschäftsaktivitäten in Nevada verkündet. Damit würden sich die gemeinsamen Produktionskapazitäten in Nevada auf 4 Millionen Feinunzen pro Jahr summieren und Barrick als JV-Operator rechne mit Synergien in Höhe von 5 Milliarden US-Dollar. Nach jahrelangen Verhandlungen hätten diese beiden Konkurrenten auf Drängen der Aktionäre in nur zwei Wochen ein JV auf die Beine gestellt. (Ausgabe vom 11.04.2019) (12.04.2019/ac/a/m)




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