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Russland schichtet Reserven in Gold um


14.08.2019 - 10:34:03 Uhr
Oberbank

Linz (www.aktiencheck.de) - Gestern Mittag erreichte der Preis für eine Feinunze Gold (31,1 Gramm) mit 1535 US-Dollar den höchsten Wert seit dem Frühjahr 2013, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.

Der Goldpreis sei seit Anfang Juni um knapp 20% gestiegen. Gold werde von vielen Investoren weltweit als sicherer Hafen in der aktuell angespannten Lage an den Weltfinanzmärkten gesehen. Die sinkenden Zinsen würden Anleger in Goldinvestitionen treiben. Russlands Präsident Wladimir Putin investiere seit Monaten in Gold und verkaufe dafür US-Staatsanleihen.

Mithilfe der Goldkäufe wolle er in Zukunft besser gegen US-Sanktionen geschützt sein. Sein Ziel sei es, den US-Dollar an den russischen Reserven zu reduzieren und als Handelswährung zu vermeiden. Fast das ganze Gold, das russische Minen derzeit produzieren würden, werde von der Russischen Zentralbank aufgekauft. Da die globalen Fördermengen stagnieren würden, führe die starke russische Nachfrage zu Angebotsengpässen am Weltmarkt und trage folglich auch zum steigenden Goldpreis bei. Wenn der Goldpreis 1550 US-Dollar überschreite, könnte der Preis bis 1600 US-Dollar steigen. (14.08.2019/ac/a/m)




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