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Goldpreis kann im August weiter zulegen und verzeichnet neue 6-Jahreshochs


11.09.2019 - 14:20:00 Uhr
Stabilitas Fonds

Bad Salzuflen (www.aktiencheck.de) - Der Goldpreis kann im August weiter zulegen und verzeichnet neue 6-Jahreshochs, so die Experten von Stabilitas Fonds.

Dabei werde die Aufwärtsbewegung auch durch den Silberpreis unterstützt, der zum Goldpreis deutlich aufholen könne. Die nordamerikanischen Goldminenaktien würden im August kräftig anziehen, während die australischen und südafrikanischen Werte zum Monatsende zu Gewinnmitnahmen neigen würden. Auf dem physischen Markt komme es zu einer neuen antizyklischen Verkaufswelle durch private Anleger, die sich zu Euro-Höchstkursen von ihren Goldbeständen trennen würden.

Die Gewinnmitnahmen der australischen und südafrikanischen Werte zum Monatsende würden den Beginn einer Konsolidierungsphase andeuten. Das Bild einer stabilen und breit angelegten Aufwärtsbewegung bleibe jedoch erhalten.


Da die Aufwärtsbewegung eindeutig über gezielte Käufe am Terminmarkt eingeleitet worden sei, bestehe durch Aktionen dieser Marktteilnehmer auch weiterhin die größte Gefahr für den Goldpreis.

Die Stabilitas Fonds würden im August hinter der Marktentwicklung zurückbleiben. Dafür sei beim Stabilitas Pacific und beim Stabilitas Special Situations vor allem die hohe Gewichtung der australischen Werte verantwortlich. Trotz der relativ schwachen Entwicklung im August würden alle Stabilitas Fonds über ihren Vergleichsindices bleiben.

Langfristig werde der Inflationsdruck im Weltwährungssystem durch die expansive Geldpolitik der Zentralbanken zunehmen, sodass Gold unter Absicherungsaspekten gegen den Verfall der Kaufkraft der Währungen in den nächsten Monaten weiter an Bedeutung gewinnen könnte. Mittelfristig könnte eine durch die hohe Liquidität ausgelöste Hausse am Aktienmarkt das Interesse für Gold vorübergehend etwas dämpfen.

Grundsätzlich werde erhöhtes Interesse für Edelmetalle durch schwindendes Vertrauen in das Papierkreditgeldscheinsystem ausgelöst. Immer wenn das Vertrauen der Anleger wegen der katastrophalen Politik der Zentralbanken in die Papier-"Währungen" schwinde, würden Anleger in Sachwerte wie Immobilien, Aktien, Edelmetalle und Rohstoffe ausweichen. Dabei sei seit 2001 eine Rotation in der Beliebtheit der Sektoren zu beobachten. Mal stünden die Basismetalle, mal der Ölpreis, mal die Edelmetalle und mal die Aktien im Mittelpunkt des Anlegerinteresses. Bei Immobilien sei dagegen eher ein langfristiger Aufwärtstrend mit geringeren Schwankungen zu beobachten.

Die seit vielen Monaten vernachlässigten Edelmetallaktien würden ihre fundamentalen Unterbewertungen derzeit aufholen. Längerfristig würden sich zu den Edelmetallmärkten nur wenige Anlagealternativen bieten. Aus fundamentaler Sicht verfüge der Markt für Minenaktien für den Zeitraum 2016 bis 2020 über ein Gewinnpotenzial, das insgesamt dem Potenzial zwischen 1977 und 1980 entspreche. Davon sei seit Anfang 2016 ein erster kleiner Teil ausgeschöpft und die Hausse nach einer Pause in den Jahren 2017 und 2018 zum Jahresbeginn 2019 wieder aufgenommen worden. (Ausgabe vom 10.09.2019) (11.09.2019/ac/a/m)





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