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Rohstoffpreise: Eine volatile Seitwärtsbewegung 2020 erwartet


15.01.2020 - 10:26:54 Uhr
DekaBank

Frankfurt (www.rohstoffecheck.de) - Das neue Jahr dürfte für die Rohstoffpreise nahtlos an das abgelaufene Jahr anknüpfen, so die Analysten der DekaBank.

Alles in allem würden die Analysten der DekaBank auch für 2020 eine volatile Seitwärtsbewegung erwarten. Sowohl für eine starke Verteuerung als auch für einen nachhaltigen Rohstoffpreisrückgang gebe es keine absehbaren Impulse. Zwar dürfte sich die Weltkonjunktur in diesem Jahr fangen und insbesondere die globale Industrie wieder etwas zu Kräften kommen. Doch das Rohstoffangebot reiche aus, um die weltweite Nachfrage ohne Verspannungen zu bedienen. Daher sei in diesem Jahr nicht mit breit angelegten knappheitsbedingten Preisanstiegen bei den Rohstoffen zu rechnen. Die Analysten der DekaBank würden aber auch keinen Rückgang bei der Rohstoffnachfrage erwarten, denn das globale moderate Wachstum dürfte weiter anhalten. Dies mache einen Preisrückgang ebenfalls unwahrscheinlich.


Insgesamt könnten insbesondere die konjunkturabhängigen Industriemetalle 2020 etwas besser abschneiden als 2019. Im Bereich Energie stütze zwar die freiwillige Produktionskürzung der Länder der OPEC+, aber diese dürfte bereits weitgehend im Ölpreisniveau enthalten sein, sodass die Analysten der DekaBank hier keine nennenswerte Verteuerung mehr erwarten würden.

Weniger glänzend im Vergleich zu 2019 seien die Aussichten bei den Edelmetallen. Denn die preisstützende Wirkung der Notenbanken durch Zinssenkungen werde der Prognose der Analysten der DekaBank zufolge in 2020 nicht weiter anhalten. Die fortwährende geopolitische Unsicherheit dürfte jedoch stärkere Preisrückgänge verhindern.

Die Entwicklung der Rohstoffpreise werde langfristig vom Zusammenspiel zwischen physischem Angebot und Nachfrage bestimmt. In der kürzeren Frist könnten viele andere Variablen wie z.B. Marktstimmung oder Positionierung spekulativ orientierter Marktteilnehmer einen Einfluss haben. Seit 2016 würden sich die Rohstoffpreise im Großen und Ganzen volatil seitwärts bewegen. Die Produktionskapazitäten würden ausreichen, um die moderat steigende globale Nachfrage nach Rohstoffen zu bedienen. Die schon seit längerer Zeit relativ niedrigen Rohstoffpreisniveaus würden jedoch Bremsspuren bei der Investitionstätigkeit hinterlassen. Dies dürfte sich perspektivisch negativ auf die Angebotsentwicklung auswirken. Man müsse aber auch die Nachfrageseite genau beobachten. Denn der Prognosezeitraum sei durch ein schwaches globales Wachstum geprägt, das durch geopolitische Themen wie die Handelskonflikte zusätzlich beeinträchtigt werde. Daher würden die Analysten der DekaBank im Prognosezeitraum von einer tendenziellen Seitwärtsbewegung der Rohstoffpreise ausgehen.

Die Anlageklasse Rohstoffe eigne sich nach wie vor als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio. Allerdings müsse beachtet werden, dass bei Rohstoffanlagen starke Preisschwankungen auftreten könnten. (Ausgabe Januar 2020) (15.01.2020/rc/a/m)






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