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Call-Optionsschein auf Linde: 82 Prozent Chance - Optionsscheineanalyse


14.02.2020 - 11:00:00 Uhr
boerse-daily.de

Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Harald Zwick von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Call-Optionsschein (ISIN DE000MC3W274/ WKN MC3W27) von Morgan Stanley auf die Aktie von Linde (ISIN IE00BZ12WP82/ WKN A2DSYC) vor.

Linde habe gestern aufgrund eines positiven Ausblicks auf die Gewinne für 2020 die Marktteilnehmer positiv überraschen können. Der Kurs habe 3,19% zulegen können und sei damit das stärkste Papier im DAX gewesen. Weiters sei der Industriegasproduzent für das Zukunftsthema Wasserstoff weltweit sehr gut aufgestellt und könnte langfristig die Marktakteure erneut positiv überraschen.

Der aus der Fusion mit Praxair hervorgegangene Industriegase-Konzern Linde PLC habe gestern erstmals die Jahreszahlen 2019 präsentiert. So hätten die Erlöse um 4% auf 28,2 Milliarden US-Dollar gesteigert werden können. Im gleichen Zeitraum sei das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis überproportional um 10% auf 5,3 Milliarden US-Dollar gestiegen (bei den Sondereffekten handle es sich hauptsächlich um Kosten der Fusion). Daraus würden sich EPS von 7,34 US-Dollar und eine Umsatzrendite von 18,7 Prozent ableiten. An die Aktionäre seien 7,7 Milliarden US-Dollar in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen ausgeschüttet worden. Für das gesamte Jahr 2020 sei eine Steigerung der EPS um bis zu 16% auf 8,25 US-Dollar geplant. Der Markt habe gestern auf diese Zahlen mit einem Tagesgewinn von 3,19% auf 205,40 Euro reagiert.


Ab der im Oktober 2018 abgeschlossenen Fusion mit Praxair entwickle sich der Kurs von Linde in einem übergeordneten Aufwärtstrend. Hier habe sich das Papier auf Jahressicht von der Benchmark DAX entscheidend absetzen können. Aktuell habe sich der Wert im Lichte der veröffentlichten Zahlen wieder in den oberen Bereich des Aufwärtstrends vorgearbeitet. Linde habe aufgrund der Ergebnisprognosen für 2020 nachhaltig ein neues Preis-Level erreicht und könne mittelfristig aus heutiger Sicht nur von den ökonomischen Auswirkungen der Corona-Epidemie am Erreichen der Ziele gehindert werden. Auf mittlere Sicht seien die Retracementlevels von 213,09 Euro und 221,31 Euro erreichbar. Nach unten hin hätten sich zwei Supportlevels bei 195,55 Euro und 191,36 Euro herausgebildet. Linde habe abseits der Effizienzsteigerung auch beim Zukunftsthema Wasserstoff die weltweite Poleposition inne, was der Aktie auch Phantasie verleihe. In Summe würden die Argumente für eine Long-Strategie sprechen, die mit folgendem Optionsschein umgesetzt werden könne.

Der ausgewählte Call (Basispreis 210 Euro) weise eine durchschnittliche Implizite Volatilität von 20,26% auf. Hier würden die Marktakteure weiter durchschnittliche Schwankungen im Underlying Linde erwarten.

Risikobereite Anleger, die von einer steigenden Linde-Aktie bis auf 221,31 Euro ausgehen würden, könnten mit einem Call-Optionsschein überproportional davon profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 20,26 und dem Ziel bei 221,31 Euro (1,665 Euro beim Optionsschein) bis zum 16.04.2020 sei eine Rendite von rund 82% zu erzielen. Falle der Kurs des Underlyings in dieser Periode auf 194,55 Euro, resultiere daraus ein Verlust von rund 39% beim Optionsschein. Das Chance/Risiko-Verhältnis betrage somit 2 zu 1, wenn bei 194,55 Euro (0,554 Euro beim Schein) eine Stopp-Loss-Order eingezogen werde. (14.02.2020/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.






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