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Gold: "Attraktiv, unterbewertet"


26.01.2021 - 13:20:00 Uhr
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Der Goldpreis (ISIN: XC0009655157, WKN: 965515) steckt weiter in der Konsolidierung fest, so Markus Bußler vom Online-Anlegermagazin "Der Aktionär".

Der gescheiterte Ausbruchsversuch zu Jahresbeginn belaste die Notierung für das Edelmetall. Aktuell pendle der Kurs mehr oder minder lustlos um die Marke von 1.850 Dollar und liege damit unter der 200-Tage-Linie. Damit würden die Bären vorerst am Drücker bleiben und hätten die Chance, Gold erneut unter 1.800 Dollar zu drücken.


"Normalerweise sind die ersten Wochen des Jahres positiv für den Goldpreis, da neue Mittelzuflüsse investiert werden. In den ersten drei Wochen des Zeitraums 2013-2020 wurde im Durchschnitt ein Goldpreisanstieg von drei Prozent verzeichnet, wobei jedes Jahr eine positive Bewegung zu verzeichnen war", habe Colin Hamilton, Rohstoffanalyst der kanadischen Bank BMO, in einem Bericht am Freitag gesagt. Doch im laufenden Jahr zeichne sich ein anderes Bild ab. Der Goldpreis habe von seinen Hochs zu Jahresbeginn fünf Prozent verloren. Allerdings sehe der Analyst dies nicht als bedenklich an. Vielmehr sei es in seinen Augen eine Normalisierung nach dem Jahr 2020.

"Da keine Änderung der Zinspolitik der US-Notenbank erwartet wird, ein weiteres Jahr mit einem relativ flachen Angebot und eine Erholung der traditionellen Verbrauchernachfrage, sieht 2021 eher nach einer stabilen Phase aus", habe er gesagt. "Aus unserer Sicht wäre ein stabiles Jahr für Gold keine schlechte Sache ..." Der makroökonomische Hintergrund bleibe aus seiner Sicht positiv für den Goldpreis. Die Minenaktien seien auf dem aktuellen Niveau attraktive, unterbewertete Assets.

Die Minenaktien seien in der Tat unterbewertet. Mittlerweile würden die Dividendenrenditen mancher Goldproduzenten auf über drei Prozent steigen. Eine Entwicklung, die es in dieser Konstellation in dem Sektor noch nicht gegeben habe. Der Markt ignoriere aktuell die guten Fundamentaldaten. Das werde sich sicher früher oder später ändern. Kurzfristig allerdings seien viele Charts angeschlagen und die Aktien würden mit dem Goldpreis korrigieren - und würden dabei "stupid cheap", wie kürzlich ein Analyst gesagt habe. (26.01.2021/ac/a/m)






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