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Rohstoffe am Mittag: Brent unter 77, Gold über 1.207 Dollar 12.08.2010 - 13:27:06 Uhr
rohstoffecheck.de
New York / London (rohstoffecheck.de) – Die Ölmärkte herrscht am Donnerstagmittag nach gestrigen Verlusten weiter Zurückhaltung. Der Future für Brent Crude (September-Kontrakt) notiert derzeit im Londoner Handel bei 76,75 Dollar je Barrel und damit 0,89 Dollar leichter. Das leichte US-Öl WTI (September-Kontrakt) notiert bei 77,15 Dollar je Barrel 0,84 Dollar leichter. An den Spotmärkten wird Brent bei aktuell 77,10 Dollar und WTI bei 77,63 Dollar gehandelt.
In New York notierte leichtes US-Öl (September-Kontrakt) zuletzt bei 77,17 Dollar. Ein September-Kontrakt für eine Gallone Heizöl ist in New York derzeit für 2,05 Dollar erhältlich. Ein September-Kontrakt für eine Gallone bleifreies Benzin notierte zuletzt bei 1,99 Dollar.
Gestern wurde der wöchentliche Ölmarktbericht der Energy Information Administration (EIA) zur US-amerikanischen Lagerhaltung veröffentlicht. Demzufolge sind die US-amerikanischen Rohölvorräte (Crude Oil Inventories) sind in der vorangegangenen Woche um 0,3% oder um 2,8 Mio. Barrel gefallen, nach zuvor -2,78 Mio. Barrel. Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich in den USA im Wochenvergleich um 2,1 Mio. Barrel ausgeweitet. Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche in den Vereinigten Staaten um 2,2 Mio. Barrel geklettert.
Die Futures für Edelmetalle tendieren uneinheitlich. Der Kurs für eine Feinunze Gold (Dezember-Kontrakt) verteuert sich um 8,30 Dollar auf 1.207,50 Dollar. Die Feinunze Silber (September-Kontrakt) notiert 5 Cents fester bei 17,96 Dollar. Gleichzeitig wird die Feinunze Platin (Oktober-Kontrakt) bei 1.520,50 Dollar (-0,10 Dollar) gehandelt.
Auch die Industriemetalle zeigen sich uneinheitlich. Aluminium notiert 1,08 Dollar fester bei 2.159 Dollar. Kupfer tendiert 10,12 Dollar fester bei 7.237 Dollar. Nickel notiert 227,50 Dollar leichter bei 21.573 Dollar.
Heute sind bereits folgende Daten veröffentlicht worden:
Die Industrieproduktion in der Eurozone ist im saisonbereinigten Monatsvergleich im Juni um 0,1% gesunken. Im Vormonat war die Produktion der Eurozonen-Industrie um 1,1% (revidiert von +0,9%) gestiegen. Im Jahresvergleich hat die Produktion in der Industrie um 8,2% zugenommen nach zuvor +9,9%. Damit wurde der für den Vormonat veröffentlichten Anstieg von 9,4% nach oben revidiert. Die Industrieproduktion in der EU27 ist im saisonbereinigten Monatsvergleich stabil geblieben nach zuvor 1,3% (revidiert von 1,0%). Im Jahresvergleich ist die Produktion in der Industrie aller 27 EU Mitgliedsstaaten um 7,7% gestiegen nach zuletzt +9,2 % (revidiert von 8,7%).
Folgende Termine stehen heute noch an:
14:30 - US Einfuhrpreise Juli 14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 14:30 - US Ausfuhrpreise Juli 16:30 - US EIA Erdgasbericht (Woche) 17:00 - US Ankündigung 3- u. 6-monatiger Bills 19:00 - US Auktion 30-jähriger T-Bonds 22:30 - US Wochenausweis Geldmenge (12.08.2010/rc/n/m)
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