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Rohstoffe am Mittag: US Öl unter 76, Gold über 1.222 Dollar


16.08.2010 - 13:18:58 Uhr
rohstoffecheck.de

New York / London (rohstoffecheck.de) – Die Ölmärkte herrscht am Montagmittag nach Verlusten in der vergangenen Woche leichte Kauflaune. Der Future für Brent Crude (September-Kontrakt) notiert derzeit im Londoner Handel bei 75,31 Dollar je Barrel und damit 0,20 Dollar fester. Das leichte US-Öl WTI (September-Kontrakt) notiert bei 75,56 Dollar je Barrel 0,17 Dollar fester. An den Spotmärkten wird Brent bei aktuell 75,90 Dollar und WTI bei 76,11 Dollar gehandelt.

In New York notierte leichtes US-Öl (September-Kontrakt) zuletzt bei 75,72 Dollar. Ein September-Kontrakt für eine Gallone Heizöl ist in New York derzeit für 2,01 Dollar erhältlich. Ein September-Kontrakt für eine Gallone bleifreies Benzin notierte zuletzt bei 1,95 Dollar.

Die Futures für Edelmetalle tendieren stärker. Der Kurs für eine Feinunze Gold (Dezember-Kontrakt) verteuert sich um 5,70 Dollar auf 1.222,30 Dollar. Die Feinunze Silber (September-Kontrakt) notiert 8 Cents fester bei 18,19 Dollar. Gleichzeitig wird die Feinunze Platin (Oktober-Kontrakt) bei 1.535,40 Dollar (+9,20 Dollar) gehandelt.

Auch die Industriemetalle zeigen sich stärker. Aluminium notiert 9,24 Dollar fester bei 2.158 Dollar. Kupfer tendiert 74,37 Dollar fester bei 7.294 Dollar. Nickel notiert 127,00 Dollar fester bei 21.652 Dollar.

Heute sind bereits folgende Daten veröffentlicht worden:


Das japanische Wirtschaftswachstum ist im zweiten Quartal um 0,1% gestiegen. Annualisiert kletterte die Wirtschaftsleistung um 0,4%, verglichen mit vorab geschätzten 2,3%.

Die Zahl der australischen Neuwagenverkäufe ist im Juli im Vergleich zum Vormonat um 2,5% gestiegen.

Die Zahl der Beschäftigten im Bereich des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland ist im Juni im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 2,7% auf 4,9 Mio. gefallen. Gleichzeitig wurden 6,4% mehr, nämlich insgesamt 647 Mio., Arbeitsstunden registriert. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es im Berichtsmonat 22 Arbeitstage gab und somit einen Tag mehr als im Juni 2009. Die Entgelte stiegen im selben Zeitraum um 4,3% auf 18,8 Mrd. Euro.

Die Jahresteuerung in der Eurozone liegt im Juli bei 1,7%. Die offizielle Vorabschätzung war von 1,7% ausgegangen. Im Vormonat lag die jährliche Inflationsrate bei 1,4%. Ein Jahr zuvor hatte die Rate bei -0,6% gelegen. Der Monatsvergleich wird mit -0,3% angegeben. Prognostiziert wurde hier ein Rückgang um 0,4% nach zuvor 0,0%. Die Jahresteuerung für den gesamten Bereich der EU liegt im Berichtsmonat bei 2,1% nach 1,9% im Vormonat und 0,2% im Jahr zuvor. Auf Monatssicht liegt die Inflationsrate bei -0,2%.

Folgende Termine stehen heute noch an:

14:30 - US NY Empire State Index August
15:00 - US Internationale Kapitalströme Juni
15:30 - EU EZB Ankündigung Haupt-Refi-Tender
17:00 - US Ankündigung 4-wöchiger Bills
19:00 - US NAHB/WF Hausmarktindex August
19:00 - US Auktion 3- u. 6-monatiger Bills
(16.08.2010/rc/n/m)



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