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Rohstoffe am Abend: Öl richtungslos, Edelmetalle fester 16.08.2010 - 19:03:20 Uhr
rohstoffecheck.de
New York / Chicago / London (rohstoffecheck.de) - An den Rohstoffmärkten herrscht am Montagabend keine Kauflaune vor. An der New Yorker Nymex notiert leichtes US-Öl (September-Kontrakt) derzeit bei 75,24 Dollar (-0,20 Dollar). Der September-Kontrakt für eine Gallone Heizöl wird in New York bei 1,98 Dollar gegenüber dem Vortag 1 Cent schwächer gehandelt. Ein September-Kontrakt für eine Gallone Unverbleites Benzin wird bei 1,93 Dollar 1 Cent schwächer gehandelt.
Die Futures für Edelmetalle notieren fester. Der Kurs für eine Feinunze Gold (September-Kontrakt) verteuert sich um 7 Dollar auf 1.222 Dollar. Die Feinunze Silber (September-Kontrakt) notiert 29 Cent fester bei 18,39 Dollar. Gleichzeitig wird die Feinunze Platin (September-Kontrakt) bei 1.533 Dollar (+8 Dollar) gehandelt.
Die Agrarrohstoffe tendieren gemischt. Der Zucker-Future (September-Kontrakt) notiert bei 19,20 Dollar je Pfund 0,20 Cents leichter. Der Future für Arabica-Kaffee (September-Kontrakt) notiert bei 180,00 Dollar je Pfund 3,25 Cents fester. Kakao (September-Kontrakt) wurde zuletzt bei 2.846 Dollar je Tonne 38 Dollar leichter gehandelt.
Der Mais-Future (September-Kontrakt) notiert bei 432,0 Cents je Scheffel 6,0 Cent fester. Bei Chicago-Weizen fällt der September-Kontrakt um 9,00 Cents auf 725 Cents je Scheffel. Bei Sojabohnen notiert der September-Kontrakt bei 1.047,0 Cents je Scheffel 3,40 Cents fester.
Auch neue Wirtschaftsdaten wurden heute wieder bekannt gegeben:
Das japanische Wirtschaftswachstum ist im zweiten Quartal um 0,1 % gestiegen. Annualisiert kletterte die Wirtschaftsleistung um 0,4 %, verglichen mit vorab geschätzten 2,3 %.
Die Zahl der australischen Neuwagenverkäufe ist im Juli im Vergleich zum Vormonat um 2,5 % gestiegen.
Die Zahl der Beschäftigten im Bereich des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland ist im Juni im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 2,7 % auf 4,9 Mio. gefallen. Gleichzeitig wurden 6,4 % mehr, nämlich insgesamt 647 Mio., Arbeitsstunden registriert. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es im Berichtsmonat 22 Arbeitstage gab und somit einen Tag mehr als im Juni 2009. Die Entgelte stiegen im selben Zeitraum um 4,3 % auf 18,8 Mrd. Euro.
Die Jahresteuerung in der Eurozone liegt im Juli bei 1,7 %. Die offizielle Vorabschätzung war von 1,7 % ausgegangen. Im Vormonat lag die jährliche Inflationsrate bei 1,4 %. Ein Jahr zuvor hatte die Rate bei -0,6 % gelegen. Der Monatsvergleich wird mit -0,3 % angegeben. Prognostiziert wurde hier ein Rückgang um 0,4 % nach zuvor 0,0 %. Die Jahresteuerung für den gesamten Bereich der EU liegt im Berichtsmonat bei 2,1 % nach 1,9 % im Vormonat und 0,2 % im Jahr zuvor. Auf Monatssicht liegt die Inflationsrate bei -0,2 %.
(16.08.2010/rc/n/m)
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