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Rohstoffe am Mittag: Öl, Edel- und Industriemetalle gewinnen


17.08.2010 - 13:09:03 Uhr
rohstoffecheck.de

New York / London (rohstoffecheck.de) – Die Ölmärkte herrscht am Dienstagmittag nach Verlusten in der vergangenen Woche Kauflaune. Der Future für Brent Crude (September-Kontrakt) notiert derzeit im Londoner Handel bei 76,82 Dollar je Barrel und damit 1,19 Dollar fester. Das leichte US-Öl WTI (September-Kontrakt) notiert bei 76,14 Dollar je Barrel 0,90 Dollar fester. An den Spotmärkten wird Brent bei aktuell 76,90 Dollar und WTI bei 76,54 Dollar gehandelt.

In New York notierte leichtes US-Öl (September-Kontrakt) zuletzt bei 76,20 Dollar. Ein September-Kontrakt für eine Gallone Heizöl ist in New York derzeit für 2,02 Dollar erhältlich. Ein September-Kontrakt für eine Gallone bleifreies Benzin notierte zuletzt bei 1,96 Dollar.

Die Futures für Edelmetalle tendieren ebenfalls stärker. Der Kurs für eine Feinunze Gold (Dezember-Kontrakt) verteuert sich um 2,60 Dollar auf 1.228,80 Dollar. Die Feinunze Silber (September-Kontrakt) notiert 13 Cents fester bei 18,56 Dollar. Gleichzeitig wird die Feinunze Platin (Oktober-Kontrakt) bei 1.546,50 Dollar (+9,20 Dollar) gehandelt.

Auch die Industriemetalle zeigen sich stärker. Aluminium notiert 23,94 Dollar fester bei 2.143 Dollar. Kupfer tendiert 122,74 Dollar fester bei 7.343 Dollar. Nickel notiert 514,45 Dollar fester bei 22.039 Dollar.

Heute sind bereits folgende Daten veröffentlicht worden:


Der Gesamtumsatz im Gastgewerbe ist im Vergleich zum Vorjahresmonat in Deutschland im Juni um nominal 3,6% gestiegen. Real wurde jedoch ein Anstieg in Höhe von 0,7% verzeichnet. Gegenüber dem Vormonat wurde ein nominaler Umsatzanstieg in Höhe von 2,3% verzeichnet. Real entspricht dies einem Plus von 2,1%.

Der ZEW Konjunkturindex für Deutschland notiert im August bei 14. Erwartet wurde der Index mit 20,6. Im Monat zuvor hatte er noch bei 21,2 gelegen. Den historische Mittelwert des Konjunkturindikators gibt das ZEW mit 27,3 Punkten an. Die aktuelle konjunkturelle Lage Deutschlands hat sich nach Angaben des ZEW auf 44,3 Zähler erhöht von noch 14,6 im Monat zuvor. Die Konjunkturerwartung für die Eurozone verbesserte sich zum Vormonat um 5,1 Punkte und notiert im Berichtsmonat bei nun 15,8 Zählern. Die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum gewinnt 13,5 Zähler auf nunmehr -13 Punkte.

Der britische Verbraucherpreisindex (CPI) ist im Juli-Jahresvergleich um 3,1% gestiegen. Im Vormonat hatte er noch bei 3,2% gelegen. Der Verbraucherpreisindex ohne Hypotheken (RPIX) ist im Jahresvergleich um 4,8% geklettert und damit zum Vormonatsniveau von 5,0% leicht gesunken.

Die saisonbereinigte Leistungsbilanz für die Eurozone weist im Juni einen Defizit in Höhe von 4,6 Mrd. Euro aus, verglichen mit einem Minus von 7,4 Mrd. Euro im Vormonat (revidiert von zuvor veröffentlichten -5,8 Mrd. Euro). Die Handelsbilanz weist einen Überschuss in Höhe von 2,6 Mrd. Euro aus, die Dienstleistungsbilanz zeigt ein Plus von 2,2 Mrd. Euro, die Einkommensbilanz ein Minus von 1,6 Mrd. Euro. Auch die Transferbilanz ist mit 7,8 Mrd. Euro defizitär.

Folgende Termine stehen heute noch an:

13:45 - US ICSC-UBS Index (Woche)
14:30 - US Wohnbaugenehmigungen Juli
14:30 - US Erzeugerpreisindex Juli
14:30 - US Wohnbaubeginne Juli
14:30 - CA Internationale Wertpapiertransaktionen Juni
14:30 - CA Industriebericht Juni
14:55 - US Redbook (Woche)
15:00 - EU EZB Wochenausweis Fremdwährungsreserven
15:15 - US Kapazitätsauslastung Juli
15:15 - US Industrieproduktion Juli
19:00 - US Auktion 4-wöchiger Bills
23:00 - US ABC Verbrauchervertrauen (Woche)
(17.08.2010/rc/n/m)



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