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Rohstoffe am Abend: Öl und Edelmetalle fester


17.08.2010 - 20:12:11 Uhr
rohstoffecheck.de

New York / Chicago / London (rohstoffecheck.de) - An den Rohstoffmärkten herrscht am Dienstagabend Kauflaune vor. An der New Yorker Nymex notiert leichtes US-Öl (September-Kontrakt) derzeit bei 76,12 Dollar (+0,88 Dollar). Der September-Kontrakt für eine Gallone Heizöl wird in New York bei 2,03 Dollar gegenüber dem Vortag 4 Cent fester gehandelt. Ein September-Kontrakt für eine Gallone Unverbleites Benzin wird bei 1,96 Dollar 3 Cent fester gehandelt.

Die Futures für Edelmetalle notieren leicht fester. Der Kurs für eine Feinunze Gold (September-Kontrakt) verteuert sich um 2 Dollar auf 1.226 Dollar. Die Feinunze Silber (September-Kontrakt) notiert 14 Cent fester bei 18,57 Dollar. Gleichzeitig wird die Feinunze Platin (September-Kontrakt) bei 1.544 Dollar (+12 Dollar) gehandelt.

Die Agrarrohstoffe tendieren gemischt. Der Zucker-Future (September-Kontrakt) notiert bei 19,40 Dollar je Pfund 0,50 Cents fester. Der Future für Arabica-Kaffee (September-Kontrakt) notiert bei 179,00 Dollar je Pfund 1,65 Cents leichter. Kakao (September-Kontrakt) wurde zuletzt bei 2.840 Dollar je Tonne 5 Dollar fester gehandelt.

Der Mais-Future (September-Kontrakt) notiert bei 428,0 Cents je Scheffel 4,0 Cent fester. Bei Chicago-Weizen fällt der September-Kontrakt um 16,00 Cents auf 687 Cents je Scheffel. Bei Sojabohnen notiert der September-Kontrakt bei 1.042,0 Cents je Scheffel 8,40 Cents fester.


Auch neue Wirtschaftsdaten wurden heute wieder bekannt gegeben:

Der Gesamtumsatz im Gastgewerbe ist im Vergleich zum Vorjahresmonat in Deutschland im Juni um nominal 3,6 % gestiegen. Real wurde jedoch ein Anstieg in Höhe von 0,7 % verzeichnet. Gegenüber dem Vormonat wurde ein nominaler Umsatzanstieg in Höhe von 2,3 % verzeichnet. Real entspricht dies einem Plus von 2,1 %.

Der ZEW Konjunkturindex für Deutschland notiert im August bei 14. Erwartet wurde der Index mit 20,6. Im Monat zuvor hatte er noch bei 21,2 gelegen. Den historische Mittelwert des Konjunkturindikators gibt das ZEW mit 27,3 Punkten an. Die aktuelle konjunkturelle Lage Deutschlands hat sich nach Angaben des ZEW auf 44,3 Zähler erhöht von noch 14,6 im Monat zuvor. Die Konjunkturerwartung für die Eurozone verbesserte sich zum Vormonat um 5,1 Punkte und notiert im Berichtsmonat bei nun 15,8 Zählern. Die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum gewinnt 13,5 Zähler auf nunmehr -13 Punkte.

Der britische Verbraucherpreisindex (CPI) ist im Juli-Jahresvergleich um 3,1 % gestiegen. Im Vormonat hatte er noch bei 3,2 % gelegen. Der Verbraucherpreisindex ohne Hypotheken (RPIX) ist im Jahresvergleich um 4,8 % geklettert und damit zum Vormonatsniveau von 5,0 % leicht gesunken.

Die saisonbereinigte Leistungsbilanz für die Eurozone weist im Juni einen Defizit in Höhe von 4,6 Mrd. Euro aus, verglichen mit einem Minus von 7,4 Mrd. Euro im Vormonat (revidiert von zuvor veröffentlichten -5,8 Mrd. Euro). Die Handelsbilanz weist einen Überschuss in Höhe von 2,6 Mrd. Euro aus, die Dienstleistungsbilanz zeigt ein Plus von 2,2 Mrd. Euro, die Einkommensbilanz ein Minus von 1,6 Mrd. Euro. Auch die Transferbilanz ist mit 7,8 Mrd. Euro defizitär.


(17.08.2010/rc/n/m)



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