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Rohstoffe am Mittag: US-Öl unter 75, Gold bei 1.226 Dollar


18.08.2010 - 13:07:19 Uhr
rohstoffecheck.de

New York / London (rohstoffecheck.de) – Die Ölmärkte herrscht am Mittwochmittag Zurückhaltung. Der Future für Brent Crude (September-Kontrakt) notiert derzeit im Londoner Handel bei 75,98 Dollar je Barrel und damit 0,95 Dollar leichter. Das leichte US-Öl WTI (September-Kontrakt) notiert bei 74,77 Dollar je Barrel 1,00 Dollar leichter. An den Spotmärkten wird Brent bei aktuell 76,10 Dollar und WTI bei 75,24 Dollar gehandelt.

In New York notierte leichtes US-Öl (September-Kontrakt) zuletzt bei 74,81 Dollar. Ein September-Kontrakt für eine Gallone Heizöl ist in New York derzeit für 2,01 Dollar erhältlich. Ein September-Kontrakt für eine Gallone bleifreies Benzin notierte zuletzt bei 1,93 Dollar.

Die Futures für Edelmetalle tendieren ebenfalls schwächer. Der Kurs für eine Feinunze Gold (Dezember-Kontrakt) verbilligt sich um 2,30 Dollar auf 1.226,00 Dollar. Die Feinunze Silber (September-Kontrakt) notiert 13 Cents leichter bei 18,46 Dollar. Gleichzeitig wird die Feinunze Platin (Oktober-Kontrakt) bei 1.541,90 Dollar (-4,70 Dollar) gehandelt.

Die Industriemetalle zeigen sich uneinheitlich. Aluminium notiert 10,10 Dollar leichter bei 2.138 Dollar. Kupfer tendiert 8,09 Dollar leichter bei 7.342 Dollar. Nickel notiert 74,89 Dollar fester bei 22.100 Dollar.

Heute sind bereits folgende Daten veröffentlicht worden:


Der japanische ESRI-Frühindikator notiert in der revidierten Fassung für Juni bei 99. Im Vormonat hatte der Frühindikator Japans noch bei 98,6 notiert.

Der deutsche Einzelhandelsumsatz ist im Juni gegenüber dem Vorjahr nominal um 5,3% gestiegen nach zuvor 3,8%,real war ein Anstieg um 4,7% zu verzeichnen, nach zuletzt 3,1% in der vorläufigen Veröffentlichung. Im kalender- und saisonbereinigten Vergleich zum Vormonat ist der Umsatz des Einzelhandels um nominal 0,5% geklettert nach zuletzt noch 0,1%, real um 0,3% gestiegen nach 0,4% im Vormonat.

Die Erwerbstätigkeit in Deutschland ist im zweiten Quartal 2010 verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum insgesamt um 0,2% auf 40,3 Mio. gestiegen. Im Quartal zuvor war die Zahl der Erwerbstätigen um 0,3% gesunken. Das Baugewerbe konnte im zweiten Quartal einen Anstieg um 0,4% verbuchen. Der Dienstleistungsbereich legte hingegen 1,0% zu. Im produzierenden Gewerbe ohne das Baugewerbe und im Bereich der Land- und Forstwirtschaft wurde ein Rückgang um 2,9% bzw. 0,3% gesehen. Die geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigen sind im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,3% auf 335,8 erhöht. Alle Erwerbstätige insgesamt haben mit 13,5 Mrd. Stunden 2,5% mehr Arbeitsstunden geleistet als im Vergleichsquartal des Vorjahres.

Die Produktion im Baugewerbe ist im Bereich der Eurozone im Juni um 2,7% gestiegen. Die Produktion des Vormonats wurde von -1,0% auf nun -0,7% nach oben revidiert. Im Jahresvergleich ist die Bauproduktion um 3,1% geklettert nach zuletzt -6,3%. Die Produktion im Baugewerbe aller EU Mitglieder ist im Berichtsmonat um 3,5% gestiegen nach zuletzt -0,1%. Damit wurde das Minus des letzten Monats von -0,6% nach oben revidiert. Im Vergleich zum entsprechenden Monat des Vorjahres ist die Produktion im Bereich aller EU Mitglieder um 5,4% geklettert nach zuvor -2,8%. Der Jahresanstieg des vorangegangenen Monats wurde somit gegenüber den zuletzt veröffentlichten -2,4% nach unten revidiert.

Der Weltwirtschaftsklimaindikator für das dritte Quartal ist auf 103,2 gesunken von noch 104,1 im zweiten Quartal. Ein Jahr zuvor hatte der Wirtschaftsklimaindex bei 79,6 gestanden. Der Index für die aktuelle Lage notiert bei 93,5 nach noch 80,4 im Vorquartal. Im Vergleichsquartal des Vorjahres hatte der Indikator bei 43,0 notiert. Der Indikator für die Erwartungen fällt auf 112,3 nach 126,3 im zweiten Quartal 2010. Im entsprechenden Quartal vor einem Jahr lag der Indikator noch bei 114,0.

Folgende Termine stehen heute noch an:

14:30 - CA Beschäftigtenversicherung Juni
16:30 - US EIA Ölmarktbericht (Woche)
(18.08.2010/rc/n/m)



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