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Rohstoffe am Abend: Öl schwächer, Edelmetalle uneinheitlich


18.08.2010 - 18:12:24 Uhr
rohstoffecheck.de

New York / Chicago / London (rohstoffecheck.de) - An den Rohstoffmärkten herrscht am Mittwochabend keine Kauflaune vor. An der New Yorker Nymex notiert leichtes US-Öl (September-Kontrakt) derzeit bei 74,72 Dollar (-1,03 Dollar). Der September-Kontrakt für eine Gallone Heizöl wird in New York bei 2,01 Dollar gegenüber dem Vortag 1 Cent leichter gehandelt. Ein September-Kontrakt für eine Gallone Unverbleites Benzin wird bei 1,94 Dollar 1 Cent schwächer gehandelt.

Die Futures für Edelmetalle notieren gemischt. Der Kurs für eine Feinunze Gold (September-Kontrakt) verteuert sich um 6 Dollar auf 1.231 Dollar. Die Feinunze Silber (September-Kontrakt) notiert 19 Cent leichter bei 18,40 Dollar. Gleichzeitig wird die Feinunze Platin (September-Kontrakt) bei 1.544 Dollar (-9 Dollar) gehandelt.

Die Agrarrohstoffe tendieren uneinheitlich. Der Zucker-Future (September-Kontrakt) notiert bei 19,30 Dollar je Pfund 0,10 Cents leichter. Der Future für Arabica-Kaffee (September-Kontrakt) notiert bei 179,00 Dollar je Pfund 0,20 Cents leichter. Kakao (September-Kontrakt) wurde zuletzt bei 2.840 Dollar je Tonne 5 Dollar fester gehandelt.

Der Mais-Future (September-Kontrakt) notiert bei 431,0 Cents je Scheffel 2,0 Cent fester. Bei Chicago-Weizen steigt der September-Kontrakt um 6,00 Cents auf 696 Cents je Scheffel. Bei Sojabohnen notiert der September-Kontrakt bei 1.042,0 Cents je Scheffel 8,40 Cents fester.

Auch neue Wirtschaftsdaten wurden heute wieder bekannt gegeben:


Der japanische ESRI-Frühindikator notiert in der revidierten Fassung für Juni bei 99. Im Vormonat hatte der Frühindikator Japans noch bei 98,6 notiert.

Der deutsche Einzelhandelsumsatz ist im Juni gegenüber dem Vorjahr nominal um 5,3 % gestiegen nach zuvor 3,8 %,real war ein Anstieg um 4,7 % zu verzeichnen, nach zuletzt 3,1 % in der vorläufigen Veröffentlichung. Im kalender- und saisonbereinigten Vergleich zum Vormonat ist der Umsatz des Einzelhandels um nominal 0,5 % geklettert nach zuletzt noch 0,1 %, real um 0,3 % gestiegen nach 0,4 % im Vormonat.

Die Erwerbstätigkeit in Deutschland ist im zweiten Quartal 2010 verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum insgesamt um 0,2 % auf 40,3 Mio. gestiegen. Im Quartal zuvor war die Zahl der Erwerbstätigen um 0,3 % gesunken. Das Baugewerbe konnte im zweiten Quartal einen Anstieg um 0,4 % verbuchen. Der Dienstleistungsbereich legte hingegen 1,0 % zu. Im produzierenden Gewerbe ohne das Baugewerbe und im Bereich der Land- und Forstwirtschaft wurde ein Rückgang um 2,9 % bzw. 0,3 % gesehen. Die geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigen sind im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,3 % auf 335,8 erhöht. Alle Erwerbstätige insgesamt haben mit 13,5 Mrd. Stunden 2,5 % mehr Arbeitsstunden geleistet als im Vergleichsquartal des Vorjahres.

Die Produktion im Baugewerbe ist im Bereich der Eurozone im Juni um 2,7 % gestiegen. Die Produktion des Vormonats wurde von -1,0 % auf nun -0,7 % nach oben revidiert. Im Jahresvergleich ist die Bauproduktion um 3,1 % geklettert nach zuletzt -6,3 %. Die Produktion im Baugewerbe aller EU Mitglieder ist im Berichtsmonat um 3,5 % gestiegen nach zuletzt -0,1 %. Damit wurde das Minus des letzten Monats von -0,6 % nach oben revidiert. Im Vergleich zum entsprechenden Monat des Vorjahres ist die Produktion im Bereich aller EU Mitglieder um 5,4 % geklettert nach zuvor -2,8 %. Der Jahresanstieg des vorangegangenen Monats wurde somit gegenüber den zuletzt veröffentlichten -2,4 % nach unten revidiert.

Der Weltwirtschaftsklimaindikator für das dritte Quartal ist auf 103,2 gesunken von noch 104,1 im zweiten Quartal. Ein Jahr zuvor hatte der Wirtschaftsklimaindex bei 79,6 gestanden. Der Index für die aktuelle Lage notiert bei 93,5 nach noch 80,4 im Vorquartal. Im Vergleichsquartal des Vorjahres hatte der Indikator bei 43,0 notiert. Der Indikator für die Erwartungen fällt auf 112,3 nach 126,3 im zweiten Quartal 2010. Im entsprechenden Quartal vor einem Jahr lag der Indikator noch bei 114,0.

(18.08.2010/rc/n/m)



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