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Rohstoffe am Mittag: Ölwerte und Industriemetalle im Plus 19.08.2010 - 12:59:17 Uhr
rohstoffecheck.de
New York / London (rohstoffecheck.de) – Die Ölmärkte herrscht am Donnerstagmittag Kauflaune. Der Future für Brent Crude (Oktober-Kontrakt) notiert derzeit im Londoner Handel bei 76,91 Dollar je Barrel und damit 0,44 Dollar fester. Das leichte US-Öl WTI (September-Kontrakt) notiert bei 75,80 Dollar je Barrel 0,38 Dollar fester. An den Spotmärkten wird Brent bei aktuell 77,00 Dollar und WTI bei 76,31 Dollar gehandelt.
In New York notierte leichtes US-Öl (Oktober-Kontrakt) zuletzt bei 76,19 Dollar. Ein September-Kontrakt für eine Gallone Heizöl ist in New York derzeit für 2,04 Dollar erhältlich. Ein September-Kontrakt für eine Gallone bleifreies Benzin notierte zuletzt bei 1,96 Dollar.
Gestern wurde der wöchentliche Ölmarktbericht der Energy Information Administration (EIA) zur US-amerikanischen Lagerhaltung veröffentlicht.Demnach sind die US-amerikanischen Rohölvorräte (Crude Oil Inventories) sind in der vorangegangenen Woche um 0,8 Mio. Barrel gefallen. Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich in den USA im Wochenvergleich um 2,4 Mio. Barrel ausgeweitet. Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche in den Vereinigten Staaten um 1,1 Mio. Barrel geklettert.
Die Futures für Edelmetalle tendieren uneinheitlich. Der Kurs für eine Feinunze Gold (Dezember-Kontrakt) verbilligt sich leicht um 0,70 Dollar auf 1.230,70 Dollar. Die Feinunze Silber (September-Kontrakt) notiert 3 Cents fester bei 18,43 Dollar. Gleichzeitig wird die Feinunze Platin (Oktober-Kontrakt) bei 1.539,40 Dollar (+2,90 Dollar) gehandelt.
Die Industriemetalle zeigen sich stärker. Aluminium notiert 20,07 Dollar fester bei 2.155 Dollar. Kupfer tendiert 93,66 Dollar fester bei 7.469 Dollar. Nickel notiert 301,06 Dollar fester bei 22.276 Dollar.
Heute sind bereits folgende Daten veröffentlicht worden:
Der Aktivitätsindex für die gesamte japanische Wirtschaft ist gegenüber dem Vormonat um 0,1% gestiegen. Gerechnet worden war mit einem Rückgang um 0,3% nach zuvor noch +0,2%.
Die deutschen Erzeugerpreise sind im Juli zum Vormonat um 0,5% gestiegen. Einen Monat zuvor waren sie um 0,6% geklettert. Im Jahresvergleich verteuerten sich die Preise der Erzeuger in Deutschland um 3,7% nach +1,7% im Monat zuvor.
Die Handelsbilanz in der Schweiz für Juli steigt auf ein Plus von 2,9 Mrd. verglichen mit 1,8 Mrd. im Vormonat.
Die britische Geldmenge M4 ist im Juli gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt um 0,4% gestiegen. Die Jahreswachstumsrate hingegen liegt nur noch bei 2,3% nach 3,0% im Vormonat. Der britische Einzelhandelsumsatz ist im Juli gegenüber dem Vormonat um 1,1% gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg um 0,4%. Das Vormonatsplus wurde von 0,1% auf 0,7% nach oben revidiert. Im Jahresvergleich kletterten die Preise im Einzelhandel um 1,3%, verglichen mit revidierten 1,1% im Vormonat.
Folgende Termine stehen heute noch an:
14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 14:30 - CA Großhandelsumsatz Juni 14:30 - CA Frühindikatoren Juli 16:00 - US Frühindikatoren Juli 16:00 - US Philadelphia Fed Index August 16:30 - US EIA Erdgasbericht (Woche) 17:00 - US Ankündigung 3- u. 6-monatiger Bills 22:30 - US Wochenausweis Geldmenge (19.08.2010/rc/n/m)
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