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Rohstoffe am Abend: Öl verliert erneut, Weizen fester


19.08.2010 - 19:16:39 Uhr
rohstoffecheck.de

New York / Chicago / London (rohstoffecheck.de) - An den Rohstoffmärkten herrscht am Donnerstagabend keine Kauflaune vor. An der New Yorker Nymex notiert leichtes US-Öl (September-Kontrakt) derzeit bei 74,26 Dollar (-1,13 Dollar). Der September-Kontrakt für eine Gallone Heizöl wird in New York bei 1,99 Dollar gegenüber dem Vortag 2 Cent leichter gehandelt. Ein September-Kontrakt für eine Gallone Unverbleites Benzin wird bei 1,93 Dollar 3 Cent schwächer gehandelt.

Die Futures für Edelmetalle notieren gemischt. Der Kurs für eine Feinunze Gold (September-Kontrakt) verteuert sich um 3 Dollar auf 1.233 Dollar. Die Feinunze Silber (September-Kontrakt) notiert 5 Cent leichter bei 18,35 Dollar. Gleichzeitig wird die Feinunze Platin (September-Kontrakt) bei 1.526 Dollar (-9 Dollar) gehandelt.

Die Agrarrohstoffe tendieren überwiegend fester. Der Zucker-Future (September-Kontrakt) notiert bei 19,50 Dollar je Pfund 0,10 Cents fester. Der Future für Arabica-Kaffee (September-Kontrakt) notiert bei 179,00 Dollar je Pfund 1,20 Cents fester. Kakao (September-Kontrakt) wurde zuletzt bei 2.860 Dollar je Tonne 14 Dollar fester gehandelt.

Der Mais-Future (September-Kontrakt) notiert bei 433,0 Cents je Scheffel 2,0 Cent fester. Bei Chicago-Weizen steigt der September-Kontrakt um 24,00 Cents auf 717 Cents je Scheffel. Bei Sojabohnen notiert der September-Kontrakt bei 1.021,0 Cents je Scheffel 8,40 Cents fester.


Auch neue Wirtschaftsdaten wurden heute wieder bekannt gegeben:

Der Aktivitätsindex für die gesamte japanische Wirtschaft ist gegenüber dem Vormonat um 0,1 % gestiegen. Gerechnet worden war mit einem Rückgang um 0,3 % nach zuvor noch +0,2 %.

Die deutschen Erzeugerpreise sind im Juli zum Vormonat um 0,5 % gestiegen. Einen Monat zuvor waren sie um 0,6 % geklettert. Im Jahresvergleich verteuerten sich die Preise der Erzeuger in Deutschland um 3,7 % nach +1,7 % im Monat zuvor.

Die Handelsbilanz in der Schweiz für Juli steigt auf ein Plus von 2,9 Mrd. verglichen mit 1,8 Mrd. im Vormonat.

Die britische Geldmenge M4 ist im Juli gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt um 0,4 % gestiegen. Die Jahreswachstumsrate hingegen liegt nur noch bei 2,3 % nach 3,0 % im Vormonat. Der britische Einzelhandelsumsatz ist im Juli gegenüber dem Vormonat um 1,1 % gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg um 0,4 %. Das Vormonatsplus wurde von 0,1 % auf 0,7 % nach oben revidiert. Im Jahresvergleich kletterten die Preise im Einzelhandel um 1,3 %, verglichen mit revidierten 1,1 % im Vormonat.
(19.08.2010/rc/n/m)



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