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Rohstoffe am Mittag: Ölwerte und Edelmetalle verlieren


24.08.2010 - 13:07:58 Uhr
rohstoffecheck.de

New York / London (rohstoffecheck.de) – Die Ölmärkte herrscht am Dienstagmittag weiter Zurückhaltung. Der Future für Brent Crude (Oktober-Kontrakt) notiert derzeit im Londoner Handel bei 72,80 Dollar je Barrel und damit 0,82 Dollar leichter Das leichte US-Öl WTI (Oktober-Kontrakt) notiert bei 72,19 Dollar je Barrel 0,91 Dollar leichter. An den Spotmärkten wird Brent bei aktuell 72,80 Dollar und WTI bei 72,19 Dollar gehandelt.

In New York notierte leichtes US-Öl (Oktober-Kontrakt) zuletzt bei 72,19 Dollar. Ein Oktober-Kontrakt für eine Gallone Heizöl ist in New York derzeit für 1,96 Dollar erhältlich. Ein Oktober-Kontrakt für eine Gallone bleifreies Benzin notierte zuletzt bei 1,82 Dollar.

Die Futures für Edelmetalle tendieren deutlich schwächer. Der Kurs für eine Feinunze Gold (Dezember-Kontrakt) verbilligt sich um 8,90 Dollar auf 1.219,60 Dollar. Die Feinunze Silber (September-Kontrakt) notiert 11 Cents leichter bei 17,89 Dollar. Gleichzeitig wird die Feinunze Platin (Oktober-Kontrakt) bei 1.493,30 Dollar (-15,30 Dollar) gehandelt.

Auch die Industriemetalle zeigen sich schwächer. Aluminium notiert 14,18 Dollar leichter bei 2.041 Dollar. Kupfer tendiert 66,70 Dollar leichter bei 7.183 Dollar. Nickel notiert 403,04 Dollar leichter bei 20.922 Dollar.


Heute sind bereits folgende Daten veröffentlicht worden:

Das deutsche saison- und kalenderbereinigte Quartalswachstum liegt bei 2,2% nach +0,5% im Vorquartal und +0,3% im Quartal davor. Im entsprechenden Quartal des Vorjahres hatte das Wachstum in Deutschland 0,5% betragen. Gegenüber dem Vorjahresquartal ist das Bruttoinlandsprodukt um 4,1% gestiegen. Im vorangegangenen Quartal hatte die deutsche Jahresleistung mit 2,1% im Plus gelegen, im zweiten Quartal des letzten Jahres bei -6,8%. Die Maastricht-Quote für das erste Halbjahr 2010 liegt bei -3,5%. Das Finanzierungssaldo der Bundesrepublik lag im ersten Halbjahr nach vorläufigen Schätzungen bei -42,8 Mrd. Euro. Dem steht ein Defizit in Höhe von 18,7 Mrd. Euro aus dem Vergleichszeitraum des Vorjahres gegenüber.

Der österreichische Produktionsindex fällt im Vergleich zum Vormonat um 0,6%. Verglichen mit dem Vorjahresmonat nimmt der Index um 5,7% zu.

Im Monatsvergleich sind die Auftragseingänge in der Euro-Zone im Juni um 2,5% gestiegen nach zuvor +3,8%. Im Jahresvergleich sind die Auftragseingänge um 22,6% geklettert nach +22,7%. Im Monatsvergleich sind die Auftragseingänge im gesamten Bereich der EU um 2,4% gestiegen nach zuletzt noch +4,0% im Vormonat. Im Jahresvergleich sind die Auftragseingänge hier um 22,5% gestiegen.

Folgende Termine stehen heute noch an:

13:45 - US ICSC-UBS Index (Woche)
14:30 - CA Einzelhandelsumsatz Juni
14:55 - US Redbook (Woche)
15:00 - BE Geschäftsklimaindex August
15:00 - EU EZB Wochenausweis Fremdwährungsreserven
16:00 - US Verkäufe bestehender Häuser Juli
17:30 - US Auktion 52-wöchiger Bills
19:00 - US Auktion 2-jähriger Notes
19:00 - US Auktion 4-wöchiger Bills
23:00 - US ABC Verbrauchervertrauen (Woche)
(24.08.2010/rc/n/m)



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