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Rohstoffe am Abend: Öl unter 72 USD, Rohstoffe im freien Fall 24.08.2010 - 21:04:02 Uhr
rohstoffecheck.de
New York / Chicago / London (rohstoffecheck.de) - An den Rohstoffmärkten herrscht am Dienstagabend keine Kauflaune vor. An der New Yorker Nymex notiert leichtes US-Öl (Oktober-Kontrakt) derzeit bei 71,63 Dollar (-1,47 Dollar). Der Oktober-Kontrakt für eine Gallone Heizöl wird in New York bei 1,93 Dollar gegenüber dem Vortag 2 Cent leichter gehandelt. Ein Oktober-Kontrakt für eine Gallone Unverbleites Benzin wird bei 1,81 Dollar 3 Cent schwächer gehandelt.
Die Futures für Edelmetalle notieren fester. Der Kurs für eine Feinunze Gold (September-Kontrakt) verteuert sich um 5 Dollar auf 1.230 Dollar. Die Feinunze Silber (September-Kontrakt) notiert 39 Cent fester bei 18,39 Dollar. Gleichzeitig wird die Feinunze Platin (September-Kontrakt) bei 1.517 Dollar (+7 Dollar) gehandelt.
Die Agrarrohstoffe tendieren überwiegend schwach. Der Zucker-Future (September-Kontrakt) notiert bei 20,00 Dollar je Pfund 0,20 Cents schwächer. Der Future für Arabica-Kaffee (September-Kontrakt) notiert bei 168,00 Dollar je Pfund 15,60 Cents leichter. Kakao (September-Kontrakt) wurde zuletzt bei 2.790 Dollar je Tonne 14 Dollar leichter gehandelt.
Der Mais-Future (September-Kontrakt) notiert bei 420,0 Cents je Scheffel 12,0 Cent schwächer. Bei Chicago-Weizen fällt der September-Kontrakt um 20,00 Cents auf 704 Cents je Scheffel. Bei Sojabohnen notiert der September-Kontrakt bei 998,0 Cents je Scheffel 7,40 Cents leichter.
Auch neue Wirtschaftsdaten wurden heute wieder bekannt gegeben:
Das deutsche saison- und kalenderbereinigte Quartalswachstum liegt bei 2,2 % nach +0,5 % im Vorquartal und +0,3 % im Quartal davor. Im entsprechenden Quartal des Vorjahres hatte das Wachstum in Deutschland 0,5 % betragen. Gegenüber dem Vorjahresquartal ist das Bruttoinlandsprodukt um 4,1 % gestiegen. Im vorangegangenen Quartal hatte die deutsche Jahresleistung mit 2,1 % im Plus gelegen, im zweiten Quartal des letzten Jahres bei -6,8 %. Die Maastricht-Quote für das erste Halbjahr 2010 liegt bei -3,5 %. Das Finanzierungssaldo der Bundesrepublik lag im ersten Halbjahr nach vorläufigen Schätzungen bei -42,8 Mrd. Euro. Dem steht ein Defizit in Höhe von 18,7 Mrd. Euro aus dem Vergleichszeitraum des Vorjahres gegenüber.
Der österreichische Produktionsindex fällt im Vergleich zum Vormonat um 0,6 %. Verglichen mit dem Vorjahresmonat nimmt der Index um 5,7 % zu.
Im Monatsvergleich sind die Auftragseingänge in der Euro-Zone im Juni um 2,5 % gestiegen nach zuvor +3,8 %. Im Jahresvergleich sind die Auftragseingänge um 22,6 % geklettert nach +22,7 %. Im Monatsvergleich sind die Auftragseingänge im gesamten Bereich der EU um 2,4 % gestiegen nach zuletzt noch +4,0 % im Vormonat. Im Jahresvergleich sind die Auftragseingänge hier um 22,5 % gestiegen.
(24.08.2010/rc/n/m)
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