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Rohstoffe am Mittag: US Öl unter 74, Gold unter 1.240 Dollar 27.08.2010 - 13:03:00 Uhr
rohstoffecheck.de
New York / London (rohstoffecheck.de) – Die Ölmärkte herrscht am Freitagmittag leichte Kauflaune. Der Future für Brent Crude (Oktober-Kontrakt) notiert derzeit im Londoner Handel bei 75,40 Dollar je Barrel und damit 0,38 Dollar fester Das leichte US-Öl WTI (Oktober-Kontrakt) notiert bei 73,56 Dollar je Barrel 0,20 Dollar fester. An den Spotmärkten wird Brent bei aktuell 75,40 Dollar und WTI bei 73,55 Dollar gehandelt.
In New York notierte leichtes US-Öl (Oktober-Kontrakt) zuletzt bei 73,57 Dollar. Ein Oktober-Kontrakt für eine Gallone Heizöl ist in New York derzeit für 2,03 Dollar erhältlich. Ein Oktober-Kontrakt für eine Gallone bleifreies Benzin notierte zuletzt bei 1,87 Dollar.
Am Mittwoch wurde der wöchentliche Ölmarktbericht der Energy Information Administration (EIA) zur US-amerikanischen Lagerhaltung veröffentlicht. Demzufolge sind die US-amerikanischen Rohölvorräte (Crude Oil Inventories) sind in der vorangegangenen Woche um 4,11 Mio. Barrel gestiegen, nach zuvor -0,818 Mio. Barrel. Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich in den USA im Wochenvergleich um 1,1 Mio. Barrel ausgeweitet. Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche in den Vereinigten Staaten um 1,8 Mio. Barrel geklettert.
Die Futures für Edelmetalle tendieren uneinheitlich. Der Kurs für eine Feinunze Gold (Dezember-Kontrakt) verteuert sich um 2,00 Dollar auf 1.239,70 Dollar. Die Feinunze Silber (September-Kontrakt) notiert 1 Cent fester bei 19,03 Dollar. Gleichzeitig wird die Feinunze Platin (Oktober-Kontrakt) bei 1.533,00 Dollar (-6,90 Dollar) gehandelt.
Bei den Industriemetallen herrscht wenig Bewegung. Aluminium notiert unverändert bei 2.006 Dollar. Kupfer tendiert 0,72 Dollar fester bei 7.226 Dollar. Nickel notiert 219,29 Dollar fester bei 20.524 Dollar.
Heute sind bereits folgende Daten veröffentlicht worden:
Die japanischen Verbraucherpreise sind im Juli zum Vorjahr um 0,9% gefallen. Auf Monatssicht sanken die Preise um 0,5%. Die Kernrate ohne verderbliche Lebensmittel und ohne Energie sank auf Jahresbasis um 1,1%, auf Monatssicht verlor der Index um 0,3%.
Der Verbraucherpreisindex für Tokio ist im August gegenüber dem Vorjahr um 1,0% gefallen. Zum Vormonat ist der Preisindex um 0,4% geklettert. In der Kernrate (ohne verderbliche Lebensmittel und Energie) ist der Preisindex zum Vorjahr um 1,1% gesunken, gegenüber dem Vormonat um 0,2% geklettert.
Die japanische Arbeitslosenquote liegt im Juli saisonbereinigt bei 5,2% und ist damit zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte gefallen. Die Zahl der Beschäftigten ist zum Vorjahr um 10.000 bzw. 0,0% auf 62,71 Mio. gesunken. Gleichzeitig kletterte die Arbeitslosenzahl um 280.000 bzw. 7,8% auf 3,31 Mio.
Die deutschen Einfuhrpreise sind im Juli zum Vorjahr um 9,9% gestiegen nach zuletzt 9,1% (revidiert von +8,5%). Im Monatsvergleich sind die Preise auf der Importseite um 0,2% gefallen nach zuvor +0,9%. Ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse ist der Index der deutschen Einfuhrpreise auf Jahresbasis um 4,1% gestiegen. Gegenüber dem Vormonat stieg der Index mit 7,5%%. Die Ausfuhrpreise haben in Deutschland zum Vorjahresmonat um 4,1% angezogen nach zuletzt +3,9% (revidiert von +3,6%). Auf Monatssicht stagnierten die deutschen Exportpreise mit 0,0% nach +0,4% (revidiert von +0,5%) im Monat zuvor.
Das britische Quartalswachstum liegt im zweiten Quartal gemäß der ersten offiziellen Schätzung bei 1,1%. Auf Jahressicht ist die Wirtschaftsleistung im Vereinigten Königreich um 1,6% gestiegen.
Das schweizerische KOF Konjunkturbarometer für August notiert bei 2,18 nach 2,22 im Juli (revidiert von 2,23) und 2,24 im Juni.
Der EuroCOIN Indikator notiert im August bei 0,37. Im Monat zuvor hatte er bei 0,40 gestanden.
Folgende Termine stehen heute noch an:
14:30 - US BIP 2. Quartal 15:55 - US Verbraucherstimmung Uni Michigan August (27.08.2010/rc/n/m)
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