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Rohstoffe am Mittag: Brent über 75, Gold über 1.255 Dollar


01.09.2010 - 13:18:31 Uhr
rohstoffecheck.de

New York / London (rohstoffecheck.de) – Die Ölmärkte herrscht am Mittwochmittag nach gestrigen Abschlägen Kauflaune. Der Future für Brent Crude (Oktober-Kontrakt) notiert derzeit im Londoner Handel bei 75,51 Dollar je Barrel und damit 0,87 Dollar fester. Das leichte US-Öl WTI (Oktober-Kontrakt) notiert bei 72,48 Dollar je Barrel 0,56 Dollar fester. An den Spotmärkten wird Brent bei aktuell 75,50 Dollar und WTI bei 72,47 Dollar gehandelt.

In New York notierte leichtes US-Öl (Oktober-Kontrakt) zuletzt bei 72,45 Dollar. Ein Oktober-Kontrakt für eine Gallone Heizöl ist in New York derzeit für 2,02 Dollar erhältlich. Ein Oktober-Kontrakt für eine Gallone bleifreies Benzin notierte zuletzt bei 1,89 Dollar.

Die Futures für Edelmetalle tendieren ebenfalls stärker. Der Kurs für eine Feinunze Gold (Dezember-Kontrakt) verteuert sich um 5,10 Dollar auf 1.255,40 Dollar. Die Feinunze Silber (Dezember-Kontrakt) notiert 7 Cents fester bei 19,50 Dollar. Gleichzeitig wird die Feinunze Platin (Oktober-Kontrakt) bei 1.536,00 Dollar (+12,50 Dollar) gehandelt.

Auch die Industriemetalle tendieren stärker. Aluminium notiert 19,27 fester bei 2.069 Dollar. Kupfer tendiert 108,94 Dollar fester bei 7.470 Dollar. Nickel notiert 482,44 Dollar fester bei 21.277 Dollar.

Heute sind bereits folgende Daten veröffentlicht worden:

Die australische Wirtschaftsleistung ist im zweiten Quartal um 1,2% gestiegen. Verglichen mit dem Vorjahresquartal ist die Leistung der australischen Wirtschaft um 3,3% gestiegen.

Der deutsche Einzelhandelsumsatz ist im Juli gegenüber dem Vorjahr nominal um 2,4% gestiegen nach zuvor +5,3%,real war ein Anstieg um 0,8% zu verzeichnen, nach zuletzt noch 4,7%. Im kalender- und saisonbereinigten Vergleich zum Vormonat ist der Umsatz des Einzelhandels um nominal 0,1% gesunken nach zuletzt noch 0,5%, real um 0,3% zurückgegangen nach +0,3% im Vormonat.


Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau ist im Berichtsmonat gegenüber dem Vorjahr um real um 48% gestiegen. Die Inlandsnachfrage ist zum Vorjahr um 38% gestiegen, die Auslandsnachfrage gleichzeitig um 54% geklettert. Der weniger stark schwankende Dreimonatsvergleich zeigt zum Vorjahr ein Plus von 57% an. Bei Betrachtung ausschließlich der Inlandsaufträge war ein Anstieg um 51% zu verzeichnen, bei den Auslandsaufträgen 60%.

Der deutsche Einkaufsmanagerindex für August notiert bei 58,2. Erwartet wurde der deutsche Index mit einem Stand von 58,2. Das Vormonatsniveau hatte bei 61,2 gelegen.

Der französische Einkaufsmanagerindex für August notiert bei 55,1. Im Monat zuvor war er mit einem Stand von 53.9 veröffentlicht worden. Erwartet wurde der Index mit einem Stand von 54.7.

Der CIPS Einkaufsmanagerindex for Großbritannien notiert im August bei 54,3. Im Vormonat hatte der Index bei 57,3 gestanden. Gerechnet worden war hingegen mit einem Rückgang auf 55,0.

Der italienische Einkaufsmanagerindex für August notiert bei 52,8. Im Vormonat war der Index mit 54,4 veröffentlicht worden. Erwartet wurde der Index mit 53,5.

Die Zahl der Beschäftigten in Italien fiel im Juni 2010 um 0,1% im Vergleich zum Vormonat.

Der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone notiert im August bei 55,1. Damit wurde die erste Veröffentlichung nach oben revidiert. Im Vorfeld war mit einer Bestätigung der Erstschätzung von 55,0 gerechnet worden. Im Vormonat hatte der Index bei 56,7 notiert.

Folgende Termine stehen heute noch an:

10:30 - GB CIPS Einkaufsmanagerindex August
11:00 - IT Arbeitsmarktindikatoren Großfirmen Juni
13:00 - US MBA Hypothekenanträge (Woche)
13:30 - US Challenger Report August
14:15 - US ADP-Arbeitsmarktbericht August
16:00 - US ISM Index August
16:00 - US Bauausgaben Juli
16:00 - US Help Wanted Index Juni
16:30 - US EIA Ölmarktbericht (Woche)
(01.09.2010/rc/n/m)



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