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Rohstoffe am Mittag: Edelmetalle verlieren


27.01.2012 - 14:14:59 Uhr
rohstoffecheck.de

New York / London (rohstoffecheck.de) – Am Ölmarkt herrscht am Freitagmittag wenig Bewegung. Der Future für Brent Crude (März-Kontrakt) notiert im Londoner Handel bei 111,05 Dollar je Barrel und damit 0,26 Dollar fester. Das leichte US-Öl WTI (März-Kontrakt) notiert 0,13 leichter bei 99,57 Dollar je Barrel.

In New York notiert leichtes US-Öl (März-Kontrakt) bei 99,56 Dollar. Ein März-Kontrakt für eine Gallone Heizöl in New York ist für 3,06 Dollar erhältlich. Ein März-Kontrakt für eine Gallone bleifreies Benzin notiert bei 2,87 Dollar.

Dem am Mittwoch veröffentlichten wöchentlichen Ölmarktberichts der Energy Information Administration (EIA) zur US-amerikanischen Lagerhaltung zufolge sind die US-amerikanischen Rohölvorräte (Crude Oil Inventories) in der vorangegangenen Woche um 3,6 Mio. Barrel gestiegen, nach zuvor -3,4 Mio. Barrel. Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich in den USA im Wochenvergleich um 0,4 Mio. Barrel verringert, nach zuletzt einem Plus in Höhe von 3,7 Mio. Barrel. Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche in den Vereinigten Staaten um 2,5 Mio. Barrel gefallen, nach zuvor +0,4 Mio. Barrel.

Die Futures für Edelmetalle tendieren schwächer. Der Kurs für eine Feinunze Gold (Februar-Kontrakt) notiert 7,40 Dollar leichter bei 1.719,30 Dollar. Die Feinunze Silber (März-Kontrakt) notiert 0,38 Dollar leichter bei 33,36 Dollar. Die Feinunze Platin (April-Kontrakt) wird bei 1.609,80 Dollar (+7,00 Dollar) gehandelt.

Die Industriemetalle tendieren uneinheitlich. Aluminium notiert 8,37 Dollar leichter bei 2.255 Dollar. Kupfer tendiert 30,00 Dollar fester bei 8.600 Dollar.

Heute sind bereits nachstehende Daten veröffentlicht worden:


Die japanischen Verbraucherpreise sind im Dezember zum Vorjahr um 0,2% gefallen. Auf Monatssicht sind die Preise unverändert geblieben. Die Kernrate ohne verderbliche Lebensmittel und ohne Energie sank auf Jahresbasis um 1,1%, auf Monatssicht verlor der Index um 0,1%.

Der Verbraucherpreisindex für Tokio ist im Januar gegenüber dem Vorjahr um 0,3% gefallen. Zum Vormonat ist der Preisindex um 0,3% zurückgegangen. In der Kernrate (ohne verderbliche Lebensmittel und Energie) ist der Preisindex zum Vorjahr um 1,1% gesunken, gegenüber dem Vormonat um 0,9% zurückgegangen.

Die deutschen Einfuhrpreise sind im Dezember zum Vorjahr um 3,9% gestiegen nach zuletzt +6,0%. Im Monatsvergleich sind die Preise auf der Importseite um 0,3% geklettert nach zuvor +0,4%. Im Jahresdurchschnitt ergibt sich für 2011 ein Anstieg um 8,0% für die Importseite nach +7,8 im Jahr 2010. Ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse ist der Index der deutschen Einfuhrpreise auf Jahresbasis um 2,1% gestiegen. Gegenüber dem Vormonat kletterte der Index um 0,3%.

Die deutschen Ausfuhrpreise haben in Deutschland im Dezember zum Vorjahresmonat um 2,1% zugelegt nach zuletzt +2,9%. Auf Monatssicht legten die deutschen Exportpreise mit +0,1% zu nach +0,2% im Monat zuvor. Im Jahresdurchschnitt ergibt sich für 2011 ein Anstieg um 3,7% für die Exportseite nach +3,4 im Jahr 2010.

Die Geldmenge M3 ist in der Eurozone im Dezember-Jahresvergleich um 1,6% gestiegen nach zuvor 2,0%. Das Dreimonatsmittel des M3-Wachstums liegt bei 2,1% nach zuletzt 1,9%. Die Geldmenge M1 ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahr um 1,6% geklettert nach +2,1% im Vormonat. Der Durchschnitt der letzten drei Monate liegt hier bei 1,8%. Die Kreditvergabe im privaten Sektor ist gleichzeitig gegenüber dem Vorjahr um 1,0% gestiegen nach einem 1,7% Anstieg im Monat zuvor. Mit der aktuellen Veröffentlichung liegt das Dreimonatsmittel bei 1,8%.

Folgende Termine stehen heute noch an:

14:30 - US BIP 4. Quartal 2011
15:55 - US Verbraucherstimmung Uni Michigan Januar
(27.01.2012/rc/n/m)



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