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Bitcoin, Kryptowährung oder doch Gebrauchsgut?


25.09.2017 - 14:00:00 Uhr
rohstoffecheck.de

Bad Marienberg (www.rohstoffecheck.de) - Wenn Sie auch zu denjenigen Menschen gehören, die noch nie etwas von Bitcoin gehört haben, können wir Sie beruhigen, denn damit stehen Sie nicht alleine da. Obwohl Bitcoin schon seit mehreren Jahren die Schlagzeilen und die US-Börsenkurse beherrscht, ist der Begriff im Alltag noch nicht gängig. Der Begriff Bitcoin kommt ursprünglich aus dem Englischen; "Bit" bezieht sich dabei auf die kleinste Speichereinheit im Computer während "coin" übersetzt Münze bedeutet. Unter denjenigen, denen Bitcoin ein Begriff ist, ist es als Kryptowährung bekannt, in anderen Worten als eine "digitale Währung", bei der es jedoch keine Bitcoin Münzen oder Scheine gibt. Auch wenn Bitcoin als Kryptowährung bezeichnet wird, wissen nur die wenigsten, dass Bitcoin offiziell noch nicht als Währung anerkannt ist, sondern ein Gebrauchsgut ist.

Finnland und Norwegen haben Bitcoin schon zu Beginn des Jahres als Währung abgelehnt und auch andere Experten äußern sich eher kritisch zu Bitcoin als digitaler Währung. Aber wieso ist Bitcoin als Währung nicht geeignet? Bei dieser Frage wird gerne einmal das Gesetzbuch herausgeholt, denn schaut man sich die offizielle Definition und die Kriterien einer Währung an, fällt Bitcoin glatt durch. Denn die selbsternannte digitale Währung hat vor allem keine Stabilität. Und, dadurch zeichnet sich unsere "Papierwährung" aus. Bevor Bitcoin eine Währung werden kann, muss Bitcoin zuvor stabil sein und ein weitaus geringes Inflationsrisiko haben. Denn eine Situation, in der eine Währung von einem Tag auf den anderen mehr bzw. weniger Wert ist, wäre sowohl für die Wirtschaft als auch für den Endverbraucher fatal. Oder würden Sie als Händler eine Währung akzeptieren, mit der Sie morgen schon keine Ware mehr kaufen könnten? Die Antwort liegt wohl klar auf der Hand. Dadurch dass Bitcoin ebenfalls nicht durch die Regierung oder das Banksystem offiziell reguliert ist, wird es noch einige Jahre dauern, bis Bitcoin als "Währung" wieder auf den Verhandlungstisch kommt. Doch was ist Bitcoin jetzt eigentlich? Gute Frage. Um der Verwirrung endlich ein Ende zu setzen, wurde Bitcoin sowie andere digitale Währungen vom Gremium für Rohstoffe offiziell als Gebrauchsgut ernannt. Denn als solches erfüllt es nämlich alle Kriterien. Bitcoin steht also auf der gleichen Stufe mit anderen Gebrauchsgütern wie zum Beispiel Gold, Silber, Fleisch oder Reis. Der Wert eines Gebrauchsguts wird nach seinem Bedarf ermittelt, das heißt, je mehr Bedarf besteht, desto mehr Wert hat es bzw. desto teurer wird es. Bitcoin ist also ein digitales Gebrauchsgut und sein Wert fluktuiert je nach seinem Bedarf.

Dies heißt jedoch nicht, dass Bitcoin als Währung komplett vom Tisch ist, denn verschiedene Unternehmen online, wie zum Beispiel Online-Shops und Online-Casinos, dürfen Bitcoin auch noch weiterhin auf ganz legitime Art und Weise benutzen. Die Finnen machen es uns schon wieder einmal vor, denn am Bahnhof von Helsinki gibt es schon den ersten europäischen Geldautomaten für Bitcoins, an dem man Bitcoins bekommt. Ob sich die Bitcoin Welle auch im restlichen Europa verbreitet, hängt wohl sehr davon ab, wie schnell unsere Regierung eine Entscheidung über die "digitale Währung" fällt. Ein paar Jahre werden sich deshalb wohl viele noch gedulden müssen. (25.09.2017/rc/n/m)





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