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USA, Negativzinsen und Bitcoin


28.04.2020 - 12:00:00 Uhr
rohstoffecheck.de

Bad Marienberg (www.rohstoffecheck.de) - Wir leben in finanziell und wirtschaftlich unsicheren Zeiten. Vieles deutet auf eine kommende Rezension und anschließende Inflation hin. Neu im Vergleich zu vorigen Krisen des Banken- und Finanzwirtschaftssektors sind die Negativzinsen der Banken. Während Negativzinsen eine schlechte Nachricht sind für das Ersparte und die Kaufkraft der Bürger, stellen sie für Bitcoin eine Chance dar.



Der Negativzins kommt


Lange Zeit galten Negativzinsen als unvorstellbar, doch das moderne Zentralbanken- und Fiatmoney-System ist immer für eine Überraschung gut. Nun sind sie schon seit geraumer Weile Realität. Die Europäische Zentralbank (EZB) erhebt Negativzins von 0,5 Prozent auf Guthaben der Europäischen Bürger. Das werden Geschäftsbanken an ihre Kunden weitergeben, auch wenn nicht jedes Guthaben bislang betroffen ist.


Donald Trump hatte im September 2019 das Thema Negativzinsen ins Spiel gebracht. Er hatte sich positiv zu der Entscheidung der EZB geäußert, die Guthaben der Bürger zu besteuern. In den USA geht es vor allem darum, den Dollar zu schwächen und dadurch die staatlichen Schulden zu begleichen. Also jene Schulden, welche mitverantwortlich waren für die gute Konjunktur in den Vereinigten Staaten. Eigentlich sollten niedrige bis negative Zinsen in wirtschaftlich florierenden Zeiten nicht notwendig sein. Doch nun steht dank der Corona-Krise der wirtschaftliche Abschwung auf dem Plan. Da kommen Negativzinsen gerade recht. Manche sagen schon, es sei nur noch eine Frage der Zeit, bis auch die Amerikaner eine Steuer auf ihr Erspartes hinnehmen müssten. Allerdings gibt es rechtliche Hürden, die schon während Zeiten der Nullzinsen (2008 bis 2015) einen solchen Eingriff unterbanden, auch wenn Minuszinsen damals bereits gefordert wurden.

Eigentlich dienen die Negativzinsen dazu, einen Anreiz zu Investitionen zu geben und die Wirtschaft anzukurbeln. Die Leidtragenden sind die Kunden der jeweiligen Bank. Sie müssen monatlich einen prozentualen Teil ihres Guthabens an das Geldinstitut abführen. Mit Negativzinsen wird das Verwahren von Geld auf einem Bankkonto zu einem Minusgeschäft. Die Idee dahinter: Bankkunden investieren das Geld lieber oder verkonsumieren es und die Wirtschaft sieht rosigeren Zeiten entgegen. In der Realität ist es eine zusätzliche Steuer, eine Strafe, für die geduldigen und verantwortungsbewussten Sparer, während die Verantwortungslosen begünstigt werden. Doch hier kommt Bitcoin ins Spiel.

Bitcoin als Chance in der Bankenkrise


Inwieweit Bitcoin eine Währung oder eher mit Gold vergleichbar ist, darüber lässt sich streiten. Fest allerdings steht, dass diejenigen, die Bitcoins kaufen nicht bestraft werden, wenn sie ihre digitalen Coins auf ihren Wallets aufbewahren. Bitcoin ist anders als die Fiatwährungen, es belohnt Sparer und Geduldige, während Ungeduldige die großen Chancen verpassen.

Bitcoin ist eine deflationäre Währung. Die Kryptowährung ist darauf ausgerichtet, ihre Menge mit der Zeit immer langsamer zu steigern, während gleichzeitig die Nachfrage immer größer wird. Da es keine zentrale Stelle gibt, welche über den Bitcoin Preis entscheidet, ist es allein dieses Prinzip aus Angebot und Nachfrage, welche den Wert von Bitcoin bestimmt. Satoshi Nakamoto erwartete von seiner Erfindung, dass dessen Wert stetig steigen würde. Und bislang hat er recht gehabt, trotz der bekannten Volatilität des BTC.

Für all jene geduldigen Sparer, die jetzt von dem Fiatmoney-System geprellt werden, ist Bitcoin genau das richtige. Ein Bitcoin ist heute das Vielfache von dem Wert, was er vor zehn Jahren gekostet hatte. Und darin zeigt sich der Wert des digitalen Gutes: Bitcoin belohnt aufgrund dessen, wie es beschaffen ist, seine Sparer. Die Geduldigen, die Vernünftigen mit Weitblick und Zielen. Und da Bitcoin dezentral ist, gibt es keine Banker und Bürokraten, die einem das kaputtmachen können. Bitcoins Geldpolitik ist fair und transparent: Im Jahre 2140 wird es 21.000.000 BTC geben. Und das ist alles. (28.04.2020/rc/n/m)







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