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Rohstoffe am Abend: Öl fester, Agrarrohstoffe steigen


01.09.2010 - 19:15:46 Uhr
rohstoffecheck.de

New York / Chicago / London (rohstoffecheck.de) - An den Rohstoffmärkten herrscht am Dienstagabend keine Kauflaune vor. An der New Yorker Nymex notiert leichtes US-Öl (Oktober-Kontrakt) derzeit bei 74,09 Dollar (+2,17 Dollar). Der Oktober-Kontrakt für eine Gallone Heizöl wird in New York bei 2,05 Dollar gegenüber dem Vortag 6 Cent fester gehandelt. Ein Oktober-Kontrakt für eine Gallone Unverbleites Benzin wird bei 1,89 Dollar 3 Cents fester gehandelt.

Die Futures für Edelmetalle notieren uneinheitlich. Der Kurs für eine Feinunze Gold (September-Kontrakt) verbilligt sich um 3 Dollar auf 1.246 Dollar. Die Feinunze Silber (September-Kontrakt) notiert 5 Cent leichter bei 19,35 Dollar. Gleichzeitig wird die Feinunze Platin (September-Kontrakt) bei 1.533 Dollar (+10 Dollar) gehandelt.

Die Agrarrohstoffe tendieren überwiegend fester. Der Zucker-Future (September-Kontrakt) notiert bei 20,30 Dollar je Pfund 0,30 Cents fester. Der Future für Arabica-Kaffee (September-Kontrakt) notiert bei 181,00 Dollar je Pfund 2,00 Cents fester. Kakao (September-Kontrakt) wurde zuletzt bei 2.680 Dollar je Tonne 2 Dollar fester gehandelt.

Der Mais-Future (September-Kontrakt) notiert bei 443,0 Cents je Scheffel 5,0 Cent fester. Bei Chicago-Weizen steigt der September-Kontrakt um 7,50 Cents auf 695 Cents je Scheffel. Bei Sojabohnen notiert der September-Kontrakt bei 1007,0 Cents je Scheffel 2,40 Cents leichter.

Auch neue Wirtschaftsdaten wurden heute wieder bekannt gegeben:

Die australische Wirtschaftsleistung ist im zweiten Quartal um 1,2 % gestiegen. Verglichen mit dem Vorjahresquartal ist die Leistung der australischen Wirtschaft um 3,3 % gestiegen.

Der deutsche Einzelhandelsumsatz ist im Juli gegenüber dem Vorjahr nominal um 2,4 % gestiegen nach zuvor +5,3 %,real war ein Anstieg um 0,8 % zu verzeichnen, nach zuletzt noch 4,7 %. Im kalender- und saisonbereinigten Vergleich zum Vormonat ist der Umsatz des Einzelhandels um nominal 0,1 % gesunken nach zuletzt noch 0,5 %, real um 0,3 % zurückgegangen nach +0,3 % im Vormonat.


Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau ist im Berichtsmonat gegenüber dem Vorjahr um real um 48 % gestiegen. Die Inlandsnachfrage ist zum Vorjahr um 38 % gestiegen, die Auslandsnachfrage gleichzeitig um 54 % geklettert. Der weniger stark schwankende Dreimonatsvergleich zeigt zum Vorjahr ein Plus von 57 % an. Bei Betrachtung ausschließlich der Inlandsaufträge war ein Anstieg um 51 % zu verzeichnen, bei den Auslandsaufträgen 60 %.

Der deutsche Einkaufsmanagerindex für August notiert bei 58,2. Erwartet wurde der deutsche Index mit einem Stand von 58,2. Das Vormonatsniveau hatte bei 61,2 gelegen.

Der französische Einkaufsmanagerindex für August notiert bei 55,1. Im Monat zuvor war er mit einem Stand von 53.9 veröffentlicht worden. Erwartet wurde der Index mit einem Stand von 54.7.

Der CIPS Einkaufsmanagerindex für Großbritannien notiert im August bei 54,3. Im Vormonat hatte der Index bei 57,3 gestanden. Gerechnet worden war hingegen mit einem Rückgang auf 55,0.

Der italienische Einkaufsmanagerindex für August notiert bei 52,8. Im Vormonat war der Index mit 54,4 veröffentlicht worden. Erwartet wurde der Index mit 53,5.

Die Zahl der Beschäftigten in Italien fiel im Juni 2010 um 0,1 % im Vergleich zum Vormonat.

Der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone notiert im August bei 55,1. Damit wurde die erste Veröffentlichung nach oben revidiert. Im Vorfeld war mit einer Bestätigung der Erstschätzung von 55,0 gerechnet worden. Im Vormonat hatte der Index bei 56,7 notiert.

(01.09.2010/rc/n/m)



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