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Gold: Depotbeimischung für unruhige Zeiten


22.04.2020 - 15:00:00 Uhr
BVI

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Aus Angst vor den Turbulenzen an den Finanzmärkten und vor einer Weltwirtschaftskrise hat das Interesse an Gold in den vergangenen Wochen deutlich zugenommen, so die Experten von BVI.

Der Preis für die Feinunze sei auf mehr als 1.750 Dollar geklettert und damit auf den höchsten Stand seit 2012. In Euro gerechnet sei der Unzenkurs auf ein Rekordhoch gestiegen. Ob es sinnvoll sei, auch einen Teil des Vermögens in Gold anzulegen, hänge von den Zielen des Anlegers ab. Anleger, denen das Edelmetall als eine Art Versicherung im Krisenfall oder als Schutz vor Inflation diene, würden meist einen geringen einstelligen Prozentsatz des Vermögens in Gold anlegen.

Im Normalfall entwickele sich das gelbe Metall in bestimmten Marktphasen entgegengesetzt zu Aktien oder Anleihen. Langfristig würden Aktien aber höhere Renditen bei weniger Schwankungen abwerfen als Gold. Darauf weise die Aktion "Finanzwissen für alle" der im BVI organisierten Fondsgesellschaften hin.


Gold werfe anders als Aktien oder Anleihen nämlich keine Dividenden oder Zinsen ab. Die Rendite dieser Edelmetallanlage resultiere allein aus den Veränderungen des Goldpreises.

Es gebe unterschiedliche Wege in Gold zu investieren: Anleger könnten es als physisches Gold in Form von Goldmünzen oder Goldbarren kaufen und im Schließfach einer Bank lagern. Dabei würden allerdings Miet- und Versicherungskosten anfallen. Eine andere Möglichkeit seien Finanzinstrumente, die an der Börse gehandelt würden. Privatanleger, die keine Goldbarren einlagern wollten oder denen börsengehandelte Finanzinstrumente zu spekulativ seien, seien mit Investmentfonds gut beraten.

Einige Fonds hätten in Aktien großer Minenbetreiber investiert, die von der Nachfrage nach dem Edelmetall profitieren würden. Hier würden Fondsmanager die geeigneten Unternehmen nach Kriterien wie Bilanzkennzahlen und der Bewertung des Geschäftsmodells für das Portfolio aussuchen. Ein Anlageberater könne dem Sparer dabei helfen, eine seiner Risikobereitschaft entsprechende Quote von Aktienfonds zu bestimmen. Wichtig sei, dass der Sparer das am Aktienmarkt investierte Geld längerfristig entbehren könne, um Kursschwankungen im Depot problemlos zu verkraften. (22.04.2020/fc/n/s)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:







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