ÖL PEAK = maximal je erreichbare globale Ölförderung (aktuel etwa 86 Mio Barrel pro Tag), die über einige Jahre bestenfalls aurecht erhalten werden kann, dann aber mit jährlich mit einstelligen % abfallen wird.
EInes vorweg:
TUT MIR LEID - ich stelle vieles zu diesem Thema recht UNGEORDNET hier zusammen (aus e-mails kopiert von mir, die ich an mir nahestehende Menschen geschickt habe, um sie auf die grösste und längste Energiekrise der Menschheit vorzubereiten und entsprechende Entscheidungen zu treffen, die über "Anlage" hinausgehen.
Ich kann nur dringendst alen ARIVANERN EMPFEHLEN, sich für dieses THEMA ZEItzunehmen, denn davon wird abhängen ob ihr bei Euren langfristigen Anlagen richtig legen werdet. Es wird vielleicht entscheiden, ob ihr in den kommenden Jahren Euer Haus/Wohung verlieren werdet oder ihr Euch vielleicht ein neues kaufen/bauen könnt. Nehmt Euch Zeit. Ich weiss nicht, wieviel ich Zeit in die "Pflege" dieses Threads investieren kann. Ich werde jedenfalls NICHT versuchen, Euch zu hier zu überzeugen. Der Thread soll zum Informations- und Meinungsaustauch dienen - mit "PRO" und "KONTRA" Argumenten - in konstruktiver Form.
Sehr ausgewogene Zusammenfassung zum Thema peak oil (= Jahre an denen die globale Ölproduktion ein Plateu erreicht hat, das nur schwer zu halten ist, bevor es unausweihlich zu einem Absinken der globalen Förderung kommt - mit Reduktionsraten von 2-5 % - je nach Schätzung).
Aber schon die Jahre unmittelbar VOR dem eigentichen Ölpeak ist geprägt von unter Schwankungen aber doch stetig steigenden Ölpreisen, zunehmender Verknappung zwischen Angebot und Nachfrage.
Ob wir pre- oil peak (in den Jahren wowir nur noch mit Mühe und nur noch geringfügig etwas mehr Öl produzieren können) oder schon im PEAK, kann im Moment keiner zu 100% Sagen - höchst ein paar wenige Leute in Saudi-Arabien (der Ölpeak Saudi-Arabiens wird sich zeitlich etwas mit dem globalen Ölpeak überlappen. (Saudi Arabien hat übrigens 2007 weniger als 2006 und 2006 weniger als 2005 produziert, weshalb manche schon von einem möglichen aktuellen peaks Saudiarabiens sprechen.
Das fatale - wann auch immer der globale ölpeak stattfinden wird, ist, dass man erst RETROSPEKTIV sagen wird können, dass der globale peak bereits überschritten wurde (!)
Letzteres liegt an der Tatsache, dass man man Kurven wie in der Ölprodukion eines Ölfeldes/Landes/Region oder welt - erst dann von einem mathematischen "peak" sprechen kann, wenn man trotz Bemühungen einige Jahre fallende globale Ölfördermengen notieren kann.
Mathematisch vergleichbar ist es wie mit neuartigen Erkrankungen die mit einigen Unbekannten/Unsicherheiten behaftet sind. Beispiel Creutzfeld-Jakob (BSE Variante). Nach den ersten Horrorkalkulationen wiewiele Menschen an Creuzfeld-Jakob erkranken könnten, könnte man erst nach etwa 3 Jahren mit fallenden Neuerkrankungen beim Menschen davon ausgehen, dass der Peak erreicht (überwunden wurde).
Da es KEINE objektive und verlässliche Datenbanken gibt zu den Ölreserven des Mittleren Osten, gibt, sind Berechnungen des tatsächlichen Zeitpunkt des Ölpeaks mit Unsicherheiten behaftet. - und daher erst RETROSPEKTIV mit absoluter Sicherheit zu sagen.
Trotzdem gibt es anhand der verfügbaren Daten und Methoden ziemlich glaubwürdige Methoden zu Berechnungen, dass dieser Ölpeak zwischen jetzt und 2018 stattfinden wird.
Es würde jetzt zuweit führen, noch tiefer in die Materie zu gehen, sofern ihr überhaupt bis hierher gelesen habt....
Eines sollte aber klar: wenn es erst die breite Bevölkerung einmal weiss, dann ist der Zug bereits längst (!!) gegen die Wand gefahren.
Laut EIA et al. rührt ein Grossteil das Wachstum bei der globalen Ölnachfrage von China her.
Verwundert einerseits nicht, und lässt andererseits auf weiteres spürbares Nachfragewachstum in kommenden Jahren schließen, es sei denn man nimmt an, dass CHINA am Ende seines Wachstums angelangt ist ;0))
Wenn dabei das gobale Angebot nicht im entsprechenden Ausmaß mitwächst - wovon auszugehen ist - dann geht das nur über höhere Preise bzw. werden dann höhere Preise immer wieder zu einer Nachfragdestruktion und einem entsprechenden Einbruch bzw. Abbremsen der Weltkonjunktur führen.
Zu glauben, dass dies anders kommt, weil das Angebot an billigem Öl mit dem chinesischen und globalen Nachfragewachstum mithalten wird können, halte ich gelinde gesagt für schnappnasig naiv.
Zitat:"...............Obama forderte die Förderländer auf, mehr Öl zu fördern um den Preisanstieg zu bremsen. Offiziell argumentiert Obama mit der Notwendigkeit von Öl für die Weltwirtschaft. Angesichts steigender Treibstoffpreise hat US-Präsident Barack Obama die Ölexportländer zu einer höheren Rohölproduktion aufgefordert. „Wir sprechen viel mit den großen Förderländern wie Saudi-Arabien“, sagte Obama am Dienstag im US-Fernsehen. Diese müssten die Ölproduktion hochschrauben, um den Preisanstieg zu bremsen. Schließlich sei es auch im Interesse dieser Länder, dass die Weltwirtschaft nicht durch zu hohe Ölpreise ausgebremst werde. Obama suchte mit seinem Vorstoß aber auch dem Ärger in der eigenen Bevölkerung über die hohen Spritkosten zu begegnen. Dass die Amerikaner an der Zapfsäule immer tiefer in die Tasche greifen müssen, schadet Umfragen zufolge Obamas Popularität......."
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Energy Agency Calls for Rise in World Oil Output Expressing “serious concern” about elevated crude oil prices, the International Energy Agency on Thursday called for an increase in world oil production. It was an unusual move that highlighted consumer countries’ frustration at the failure of oil-producing nations to lift output in the face of rising demand and tighter supply.
DJ: ANALYSE/GS hebt Ölpreisprognose an - Versorgung 2012 kritisch Die Analysten von Goldman Sachs heben ihre Prognosen für den Ölpreis vor dem Hintergrund der Unruhen im Nahen Osten und in Nordafrika an. Zum Jahresende sehen die Experten den Preis für ein Barrel der Rohölsorte Brent bei 120 USD, zuvor lag ihre Preisprojektion bei 105 USD. Auf Sicht von zwölf Monaten erwarten sie ein Entgelt von 130 USD nach zuletzt 107 USD. Ende 2012 erwarten die Experten einen Preisanstieg auf 140 (120) USD.
Grundlage ihrer Projektionen ist die Erwartung eines anhaltenden Förderausfalls in Libyen und enttäuschende Produktionsdaten außerhalb der OPEC. Diese Umstände dürften zu einer Verschärfung der Ölversorgung führen und Anfang 2012 zu einem Angebot auf kritischem Niveau führen. Der Kostendruck dürfte bereits im laufenden Jahr spürbar werden.
DJG/DJN/flf
(END) Dow Jones Newswires
May 24, 2011 05:57 ET (09:57 GMT) Dow Jones & Company, Inc.2011
Von den 7* (von 12) OPEC-Ländern, die gestern übrigens GEGEN eine Fördererhöhung gestimmt haben, dürften nach meiner Einschätzung ohnehin die meisten (ausser Irak und vermutlich Angola) ihren Peak Oil bereits hinter sich haben. Jene Länder würden sich bei einer Fördererhöhung damit nur ins eigene Fleisch schneiden. Wir werden das in Zukunft wohl noch öfter und zunehmend erleben, dass eine MEHRHEIT der OPEC GEGEN eine (notwendige?) Fördererhöhung stimmen werden. Ganz einfach deshalb, weil sie gar nicht mehr mehr fördern können............
(* Algeria, Libya, Angola, Ecuador, Venezuela, Iraq and Iran.)
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Die können einfach nicht mehr produzieren (ein starkes Indiz für Peak oil)....
Zitat:"......Während die „Nichtentscheidung“ am Mittwoch offiziell mit der Uneinigkeit der Mitglieder über die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft erklärt wurde, dürfte der wahre Grund in der unterschiedlichen Ausgangslage der Förderländer liegen. Denn jene Opec-Mitglieder, die die Entscheidung verhinderten, haben selbst kaum Kapazitäten, ihre Förderung zu erhöhen. Saudiarabien hingegen, das Land mit den größten freien Kapazitäten in der Opec, könnte die diskutierte Erhöhung theoretisch auch im Alleingang füllen......."
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"In einer konzertierten Aktion zapft die Internationale Energieagentur (IEA) die strategischen Ölreserven der Industriestaaten an. Rund die Hälfte der 60 Millionen Barrel, die auf den Markt kommen sollen, wollen die USA beisteuern, wie ein Regierungsvertreter heute mitteilte."
>> Zum Vergleich: der Tagesbedarf der Welt beträgt rund 88 Mio Barrel Öl. Jener der OECD-Länder vielleicht 50 Mio (meine Schätzung).
Wenn die OECD-Länder also nur etwa über 60 Mio Barrel verfügen, dann kann man sich ausrechnen, wie schnell man eines Tages Hosen runter - "nackt" dastehen würde (und wird!) wenn es in Saudiarabien ein Problem gibt.
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Du hast vollkommen Recht. Die Aktion zeigt nur, wieviel Angst die um die Ölversorgung haben. Und die Saudis, der treue Sklave der Amerikaner, haben auf jeden fall weniger "spare capacity" als sie sagen. Das ist selbst bei Mainstream-Veranstaltungen wie dem Reuters Energy Summit schon Thema. http://www.reuters.com/article/2011/06/13/...y-idUSTRE75C4B320110613. Stand aber auch in einigen Wikileaks-Depesche und in der BRanche geht das schon lange rum. Hier ist auch nochein guter Kommenatr mit Blick auf den Effekt, wie lange sowas den ölpreis unten halten kann...http://rohstoffblogger.blogspot.com/2011/06/...r-zapfen-reserven.html
Die sehen doch, dass die Saudis mit ihren kapazitäten und Reserven ständig schummeln und die Verluste aus dem LibyenKrieg nicht ausgleichen können. Deswegen werfen die Öl auf den Markt. Ist ein geschenk an den US-Bürger, damit der mehr Geld fürs Einkaufen statt an der Zapfsäule ausgibt. Guckst du hier: http://rohstoffblogger.blogspot.com/2011/06/...arkte-in-atem-der.html
"....Die Internationale Energieagentur (IEA) befürchtet angesichts der aktuellen weltpolitischen Situation folgenreiche Engpässe bei der Stromversorgung.
Regierungen und Energieversorger hätten angesichts knapper Mittel und strenger Vorschriften Probleme, genügend Geld zu investieren, um den wachsenden Energiebedarf zu decken, teilte die IEA heute in Paris mit.
Experten gingen derzeit davon aus, dass in den kommenden 25 Jahren jährlich zwei Prozent mehr Energie gebraucht würden. Für die zusätzlichen Kapazitäten müssten 16,6 Billionen US-Dollar (11,5 Billionen Euro) investiert werden. Weitere folgenreiche Naturkatastrophen wie in Japan seien ebenso zu befürchten........."
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"KASACHSTAN" noch vor wenigen Jahren als "DAS" Öl & Gas - Land Asiens gefeiert, jetzt.....:
LukOil zieht sich aus Kasachstan und Kolumbien zurück
Moskau 22.06.11 - Wie die russische Tageszeitung RBC Daily heute berichtet, könnte der private Ölproduzent LukOil aus zwei Projekten in Kasachstan und in Kolumbien bis Ende des Jahres aussteigen.
Dabei handelt es sich um kasachische Projekte im kaspischen Meer und eines in Kolumbien. Grund für den Rückzug, so die Zeitung sei der Mangel an förderbaren Vorkommen............"
Fehlinvestment & Abschreibung von Lukoil wegen "MANGEL an förderbaren VORKOMMEN". "Ölvorkommen" heisst eben noch lange nicht, dass es zu absehbar vertretbaren Kosten förderbar ist.
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TEHERAN (dpa-AFX) - Der Iran hat damit gedroht, den Öltransport im Persischen Golf zu blockieren, sollten die wegen des Atomstreits verhängten Sanktionen gegen das Land ausgeweitet werden. "Wenn sie Sanktionen gegen iranisches Öl verhängen, wird kein Tropfen Öl mehr durch die Straße von Hormus gelassen", sagte Vizepräsident Mohammed Reza Rahimi nach Berichten des staatlichen Senders Press TV am Dienstagnachmittag. Man habe kein Interesse an Animositäten und Feindschaft. "Aber der Westen wird mit seinen Intrigen nicht aufhören", fügte er hinzu. Deshalb sei eine harte Antwort nötig.
Die Straße von Hormus ist eine Meerenge am Ausgang des Persischen Golfs zwischen der arabischen Halbinsel und dem Iran. Durch das etwa 50 Kilometer breite und über 200 Kilometer lange Nadelöhr transportieren Tanker einen beträchtlichen Teil des weltweit benötigten Rohöls.
Am Wochenende hatten iranische Streitkräfte ein großangelegtes Manöver in dem Seegebiet begonnen./fi/DP/tw
was sagt ihr zum geschehen um den iran und die preise des öles. sollte man jetzt auf den zug aufspringen und wenn ja WTI oder Brent? bin im ölhandel nicht so bewandert.
Bin im Ölhandel auch nicht so bewandert. Habe mir mal am Zeitwert eines Gaszertifikates die Finger verbrannt. Deshalb setze ich auf Unternehmen. Dabei habe ich ein deutlich besseres Gefühl, wenn ich eine Aktie kaufe.
Zum Iran Die Spielchen werden sicher noch eine Weile weitergehen. Ab Januar erwacht dann sicher auch das Börsengeschehen aus dem Weihnachtsschlaf. Ich denke, dass dann die Preise noch ein wenig steigen werden.
Mich würden Daten zum aktuellen Ölverbrauch interessieren. So richtig Krise gibt es ja nicht. Also wird der weltweite Verbrauch hoch sein. Wie sieht es da mit der Nachfragedeckung aus?
interessant wäre der ölbedarf und die aussichten für die wirtschaft. meines wissens füllen die industrieländer ihre lager auf. wahrscheinlich in vorraussicht auf die iranprobleme. und die usa und auch die eu gehen über leichen wenns ums öl geht daher bin ich mir sicher das öl aus dieser region eher weniger wird da bestimmt krigszustände bald den handel behindern.
PARIS (dpa-AFX) Das geplante EU-Ölembargo gegen den Iran wird europäische Raffineriebetriebe nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) vor große Schwierigkeiten stellen.
China warnt Iran vor Blockade der Straße von Hormus
DOHA (AFP)--Chinas Regierungschef Wen Jiabao hat den Iran vor einer Schließung der strategisch wichtigen Seestraße von Hormus gewarnt. Eine Blockade der Meerenge wäre "ein extremistischer Akt, der dem allgemeinen Willen der internationalen Gemeinschaft widersprechen würde", sagte Wen während eines Besuchs im Golfemirat Katar. China werde auch weiter Erdöl aus dem Iran kaufen, machte der chinesische Ministerpräsident klar. Er sei mit Blick auf den Ölhandel mit dem Iran nicht besorgt.
China bezieht elf Prozent seines Erdöls aus dem Iran. Die USA und die EU beraten derzeit über die Verhängung eines Importstopps für iranisches Erdöl, um die Führung in Teheran im Streit um das Atomprogramm zum Einlenken zu zwingen. Sie versuchen, auch andere Länder wie China, Japan und Südkorea für den Boykott zu gewinnen. Bei einem Besuch von US-Finanzminister Timothy Geithner vergangene Woche signalisierte Peking aber, dass es sich nicht beteiligen werde.
Für den Fall eines Importstopps für iranische Erdöl drohte die Regierung in Teheran, die Meerenge von Hormus zu sperren, die zwischen dem Persischen Golf und dem Arabischen Meer liegt. Durch die Seestraße werden 20 Prozent des weltweit vermarkteten Öls transportiert. Eine Sperrung hätte schwerwiegende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Vor seinem Besuch in Katar, hatte Chinas Regierungschef Wen auch Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate besucht, um über die Versorgung mit Erdöl zu verhandeln.
DJG/apo
(END) Dow Jones Newswires
January 19, 2012 03:30 ET (08:30 GMT)- - 03 30 AM EST 01-19-12
"Der Rohölmarkt ist kein freier Markt. Er wird durch ein Kartell aus Regierungen kontrolliert, das die tägliche Produktion überwacht. Angebot und Nachfrage bestimmen nicht den Preis. Heutzutage werden die Ölpreise von politischen Risiken diktiert. Der folgende Chart zeigt, was nicht stimmt mit dem Ölmarkt."
Recht interessant ist auch die Grafik mit den Seehandelrouten der Öltanker. Straße von Hormuz kennen ja sicher die meisten, aber wo geht noch wieviel Öl durch? S. 30 World Oil Chokepoints
gehe mal davon aus, dass das Dokument nicht gefälscht ist. Einigen Stellen sind recht interessant.
"Additionally, the diversion of already scarce water resources needed to extract energy from these formations will further limit supplies for agriculture and other human purposes."
"Wind and Solar combined are unlikely to account for more than 1% of global energy by 2030. That figure assumes the energy from such sources will more than triple, which alone would require major investments."