Mais wird als Nutzpflanze vor allem zur Ernährung des Menschen (direkt oder über Produkte der Maisstärke) und als Futterpflanze angebaut. Darüber hinaus hat die Pflanze eine große Bedeutung als Energiepflanze zur Herstellung von Biokraftstoffen (Bioethanol, vor allem in Nordamerika) und als Energiemais zur Herstellung von Maissilage als Biogassubstrat. In der stofflichen Nutzung spielt Maisstärke als Ausgangsprodukt für Biokunststoffe, als Fermentationsrohstoff und für andere Stärkenutzungen eine Rolle. Für dekorative Zwecke gibt es verschiedene Arten von Ziermais. Mais enthält weniger für den Menschen nutzbares Eiweiß als die meisten anderen Getreide.
Index-Zugehörigkeit: GSCI-, CRB-, DJ AIG Commodity- und RICI-Index Wichtige Börsen: CBOT Kontrakt-Zyklen: März, Mai, Juli September, Dezember Kontrakt-Größe: 5.000 bu.
Commerzbank Corp. & Markets - Mais Preisaufschlag gegenüber Weizen ausgeweitet 13:43 10.06.11
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Maispreis ist an der CBOT auf ein Rekordhoch von 7,93 USD je Scheffel gestiegen, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Das US-Landwirtschaftsministerium habe gestern seine zu optimistische Prognose für die diesjährige US-Maisernte um 2,2% auf 335 Mio. Tonnen nach unten revidiert. Grund hierfür seien die witterungsbedingten Verzögerungen bei der Aussaat, wodurch weniger Anbauflächen mit Mais bestellt werden dürften als bislang erwartet. Als Folge der geringeren Ernte dürften die Lagerbestände des weltgrößten Produzenten- und Exportlandes von Mais zum Ende des kommenden Erntejahres auf 17,65 Mio. Tonnen absinken. Das wäre das niedrigste Niveau seit 1996. Im Zuge dessen habe sich der Preisaufschlag gegenüber Weizen auf 40 US-Cents ausgeweitet. Dies sei zuletzt ebenfalls im Jahr 1996 der Fall gewesen. Normalerweise notiere der Weizenpreis deutlich über dem Maispreis.
Bei Weizen sei es ebenfalls zu einer Abwärtsrevision der weltweiten Produktion um 5 Mio. auf 664 Mio. Tonnen gekommen. Grund hierfür seien geringere Ernten in der EU, was den Weizenpreis an der LIFFE zwischenzeitlich deutlich habe steigen lassen. Aufgrund deutlich höherer Lagerbestände zu Beginn des Erntejahres dürften die globalen Endbestände allerdings 3 Mio. Tonnen höher ausfallen als bislang erwartet. Zudem sei die Ernteschätzung für die USA leicht nach oben revidiert worden, was angesichts der schlechten Pflanzenqualität bei Winterweizen und der Verzögerungen bei der Aussat von Sommerweizen eine Überraschung darstelle. (10.06.2011/ac/a/m)
USA korrigiert Ernteprognose nach oben, Wetter verbessert
CBOT: Maisfutures setzen Korrektur weiter fort (shareribs.com) Chicago 15.06.11 - Die Agrarfutures haben gestern ihre Korrektur an der Chicago Mercantile Exchange weiter fortgesetzt.
Der Juli-Kontrakt für Mais sackte um 27 Cents auf 7,555 USD/Scheffel nach unten, wobei weiterhin die guten Wetterprognosen für die Anbauregionen belastend sind. Der Kontrakt notiert damit auf einem Monatstief. Bereits in den vergangenen Tagen wurden vermehrt Regenfälle verzeichnet, was das USDA veranlasste, den Anteil der Ernte deren Qualität als gut bis hervorragend zu bezeichnen ist, von 67 Prozent auf 69 Prozent anzuheben. Weiteres Abwärtsmoment wurde verursacht von der Verkaufsserie bei Investmentfonds, die 20.000 Kontrakte verkauften. Der Dezember-Kontrakt verlor 19,5 Cents auf 6,85 USD/Scheffel.
Auch die Weizen-Kontrakte, die bisher von der langanhaltenden Trockenheit in den Anbaugebieten in den USA und Westeuropa profitierten, mussten gestern Kursverluste hinnehmen. Die Bauern haben bereits einen Großteil der Ernte eingebracht, die Wetterprognosen lassen darauf schließen, dass auch in den nächsten Tagen weiter geerntet werden kann, so dass der Markt keine Engpässe befürchtet. In Westeuropa hingegen werden weitere Regenfälle erwartet, so dass die strapazierte Ernte doch noch mit guten Ergebnissen eingebracht werden könnte. Der Juli-Kontrakt schloss 11,75 Cents leichter bei 7,3125 USD/Scheffel.
Nachdem Hafer gestern noch ein Outperformer war, belastete die Schwäche bei Mais und Weizen auch den Juli-Kontrakt, der sich um 13,5 Cents auf 3,875 USD/Scheffel verbilligte. An den weiterhin schlechten Witterungsbedingungen in den Anbaugebieten hat sich derweil nichts geändert.
Mit einem Minus von 1,1 Prozent bei 13,68 USD/Scheffel schlossen Juli-Sojabohnen. Das USDA hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass die Nachfrage nachlassen werde, so dass die Bestände weiter anwachsen dürften. Gestern meldeten die Beamten des USDA, dass bis Ende der vergangenen Woche 87 Prozent der diesjährigen Aussaat ausgebracht sei, was leicht unter dem langjährigen Durchschnitt von 89 Prozent lag.
Ende des Monats kommen neue Daten von der USDA und dann wird Mais abgehen... ich bau grad long-positionen auf. fahrt mal in mittleren westen. war vor zwei wochen da. das ist so trocken wie nix, und da wo es nicht trocken ist, gab es überschwemunngen. die zahlen von der usda sidn schlechte schätzungen bald kommt die realität und dann gehts ab. Hier ist mal ein objektiver beitrag http://rohstoffblogger.blogspot.com/2011/06/...scheiden-sich-die.html leider konnt sich der blogger nicht fürlong entscheiden,schade!
08.07.11 13:00 DJN: Mexiko deckt sich verstärkt mit Weißmais ein MEXIKO STADT (Dow Jones)--Mexikanische Importeure haben zuletzt verstärkt Weißmais gekauft, da die Produktion im Inland möglicherweise geringer ausfällt als angenommen. "Wir werden wohl nicht über die 22 Mio t hinauskommen", sagte Carlos Salazar, Sprecher des Verbandes der Maiserzeuger, National Confederation of Corn Producers. Das Agrarministerium geht momentan noch von 23 Mio t Weißmais aus, und hat damit eine ältere Schätzung von 25 Mio t Weißmais bereits deutlich nach unten korrigiert. Grund für den Rückgang sollen Fröste und Trockenheit sein.
Mexiko hat in den Monaten Januar bis Mai bereits eine Steigerung der Einfuhren im Jahresvergleich um 32% auf 397.338 t erfahren, wie es weiter aus dem Ministerium hieß. Im gleichen Zeitraum 2010 waren es lediglich 270.401 t. Insgesamt 79% der Ware kamen aus den USA, der Rest aus Südafrika. Die Importe von Gelbmais sanken hingegen auf 2,88 (3,64) Mio t. Auch hier kam das Gros aus den USA, gefolgt von einem kleinen Anteil aus Kanada.
Mexiko ist weltweit der größte Erzeuger von Weißmais und ist normalerweise Selbstversorger. Weißmais wird für die Produktion von Tortilla verwendet, dem Hauptnahrungsmittel im Land. Gelbmais, der in anderen Teilen der Welt bevorzugt wird, dient in Mexiko ausschließlich zur Verfütterung.
DJG/DJN/ssc/jvm/8.7.2011
(END) Dow Jones Newswires
July 08, 2011 07:00 ET (11:00 GMT) Dow Jones & Company, Inc.2011
12.07.11 16:55 DJN: Maisfläche wächst geringer als im Vorjahr, aber stärker als erwartet BONN (Dow Jones)--Die Maisanbaufläche in Deutschland ist 2011 etwas weniger gewachsen als im Vorjahr. Der Zuwachs habe in diesem Jahr im Vergleich zu 2010 bei 6,8% gelegen, teilte das Deutsche Maiskomitee (DMK) in Bonn jetzt unter Bezug auf aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden mit. Zum Vergleich: Von 2009 auf 2010 betrug das Plus demnach noch 8,7%. Die Maisanbaufläche hierzulande veranschlagen die Statistiker in diesem Jahr auf 2,45 Mio ha. Davon soll Körnermais (einschl. Corn-Cob-Mix) 466.700 ha ausmachen und Silomais 1,98 Mio ha.
Die Flächenzuwächse beim Maisanbau liegen nach Angaben des Verbandes dennoch deutlich über den in ersten Schätzungen genannten Steigerungen, die von einem Plus von rund 4,4% ausgegangen waren. Als einen der Gründe für das unerwartete Anwachsen vermutet das DMK die regional hohen Auswinterungsschäden bei Winterraps und Wintergerste. Auf die Umbruchflächen seien zu einem großen Teil Mais ausgesät worden, so die Experten.
Laut DMK wurde 2011 in den Bundesländern in unterschiedlicher Ausprägung mehr Silo- und weniger Körnermais angebaut. Eine Ausnahme bildet demnach Niedersachsen, wo nicht nur die Silomais-, sondern auch die Körnermais- (bzw. CCM-) Anbaufläche wuchs. Dagegen wurde in Schleswig-Holstein die Maisanbaufläche leicht auf rund 175.000 ha reduziert. In Baden-Württemberg war der Zuwachs mit 1,1% auf 181.100 ha nur geringfügig.
DJG/12/jc/jvm/12.7.2011
(END) Dow Jones Newswires
July 12, 2011 10:55 ET (14:55 GMT) Dow Jones & Company, Inc.2011
15.07.11 15:37 DJN: Asien: Kaufinteresse an Mais wegen hoher Preise abgekühlt SINGAPUR (Dow Jones)--Der scharfe Anstieg der Maispreise hat in Asien zu einer Verringerung der Nachfrage geführt, da Händler nicht gewillt sind, die hohen Preise zu zahlen. Stattdessen hoffe man vor weiteren Geschäftsabschlüssen auf ein Abkühlen der Maispreise. Aufwind hatten die Preise vor allem durch die Vorhersage des US-Landwirtschaftsministeriums sowie die starke Nachfrage aus China bekommen. "Viele Marktteilnehmer sind besorgt über die sehr hohen Temperaturen im US-Maisgürtel, die noch weiter andauern sollen, dennoch glauben wir, dass der Markt insgesamt überhitzt und die Preise übertrieben sind", sagte Nobuyuki Chino, Präsident des japanischen Handelshauses Continental Rice Corporation in Tokio.
"Wir haben am Chicago Board of Trade einen Maispreis um 7 USD/bu gesehen, das ist rund doppelt so hoch wie der Preis im Vorjahr. Die Preise sollten sich bald wieder auf 6,5 USD/bu abkühlen und Ende September eher bei 6 USD/bu liegen, im November dann bei 5,5 USD/bu.
In Südkorea wartet die Korea Feed Association auch auf niedrigere Maispreise. Das Unternehmen ist der größte Maiseinkäufer des Landes, hatte aber in dieser Woche wegen der hohen Preise auf einen Tender verzichtet. China hingegen hatte kürzlich 540.000 t US-Mais gekauft. "China könnte noch bis Mitte August in den USA weiterkaufen, allerdings wohl nicht mehr als 6 Mio t insgesamt in diesem Jahr", sagte Chino weiter. Mit Blick auf die laut USDA zu erwartende US-Maisernte von 340 Mio t sei das eine geringe Menge, hieß es weiter.
DJG/DJN/ssc/jvm/15.7.2011
(END) Dow Jones Newswires
July 15, 2011 09:37 ET (13:37 GMT) Dow Jones & Company, Inc.2011
----------- Wenn der Staat Pleite macht, dann macht natürlich nicht der Staat pleite, sondern seine Bürger.
18.07.11 14:12 DJN: US-Börsenaufsicht: Anleger stocken Positionen bei Mais auf CHICAGO (Dow Jones)--Spekulativ orientierte Anleger haben sich in der vergangenen Woche wieder verstärkt dem Maiskomplex zugewandt und ihre Positionen dort aufgestockt. Grund für das Engagement waren die jüngsten Preisrallies, die durch die Sorge um tatsächliche Erntemengen bei gleichzeitig großer Nachfrage Chinas befeuert wurden, wie die US-Börsenaufsichtsbehörde, Commodity Futures Trading Commission, CFTC, kürzlich mitteilte. In der Woche zum 12. Juli war der Maispreis um 7% gestiegen.
Hedgefonds haben zuletzt ihre Netto-Long-Positionen an Mais-Futures und Optionen am Chicago Board of Trade um 13% auf 216.070 Kontrakte angehoben. Netto-Long-Positionen nennt man die Differenz zwischen Long- und Short-Positionen, also den Wetten auf steigende bzw. fallende Preise der jeweiligen Rohstoffe.
Interessant für Anleger sind aber nicht nur die Maispreise, das CFTC berichtet auch von verstärktem Engagement bei den Ölsaaten. So bauten Investoren ihre Netto-Long-Positionen bei Sojabohnen um 40% auf 79.925 Kontrakte aus. Gleichzeitig nahm das Interesse an Weizen-Futures ab. Hier sanken die Netto-Long-Positionen vergangene Woche auf 9.706 Kontrakte, nach 15.297 Kontrakten in der Woche zuvor.
DJG/DJN/ssc/pio/18.7.2011
(END) Dow Jones Newswires
July 18, 2011 08:12 ET (12:12 GMT) Dow Jones & Company, Inc.2011
----------- Wenn der Staat Pleite macht, dann macht natürlich nicht der Staat pleite, sondern seine Bürger.
25.07.11 13:17 DJN: Rabobank: China kauft 3 Mio t neuerntigen US-Mais PEKING (Dow Jones)--China hat rund 3 Mio t neuerntigen US-Mais für den Import kontraktiert. Das teilte die Rabobank am Montag mit und erhöhte gleichzeitig ihre Prognose für die chinesischen Importe im Maiserntejahr 2011/12 (Start: 1. September) auf 4 Mio t. Sollte sich diese Prognose erfüllen, wäre dies nach Angaben der Rabobank die höchste Menge, die die Volksrepublik seit 1994 eingeführt hätte. "China hat seit dem Preisrückgang in der zweiten Junihälfte mehr US-Mais gekauft", teilte die Bank weiter mit.
In Ermangelung an offiziellen Angaben versuchen Analysten einzuschätzen, wie viel US-Mais China in diesem Jahr schon kontraktiert hat. Die Schätzung der Rabobank passt dabei zu den Äußerungen eines Managers eines großen staatlichen Getreidehandelshauses in China. Dieser hatte Dow Jones Newswires kürzlich mitgeteilt, dass China in diesem Jahr insgesamt 3,7 Mio t US-Mais gekauft habe.
DJG/DJN/pio/jvm/25.7.2011
(END) Dow Jones Newswires
July 25, 2011 07:17 ET (11:17 GMT) Dow Jones & Company, Inc.2011
----------- Wenn der Staat Pleite macht, dann macht natürlich nicht der Staat pleite, sondern seine Bürger.
26.07.11 13:52 DJN: US-Hitzewelle: Bewertung von Mais und Soja sinkt CHICAGO (Dow Jones)--Das US-Agrarministerium USDA hat in seinem wöchentlichen Erntefortschrittsbericht die Bestandsbewertungen für Mais und Soja aufgrund der extremen Hitze und Trockenheit in den Anbaugebieten der USA zurückgenommen. Nach Angaben des USDA befinden sich mittlerweile nur noch 62% der US-Maisbestände in einer guten bis sehr guten Verfassung im Vergleich 66% in der Vorwoche. Auch die US-Sojabestände verloren an Boden und werden vom USDA nun ebenfalls zu 62% in guter bis sehr guter Verfassung (Vorwoche: 64%) gesehen. Beide Rückgänge in der Bestandsbewertung lagen am oberen Ende dessen, was Analysten im Vorfeld erwartet hatten.
Vor der Hitzewelle in der vergangenen Woche hatten die Bestände bereits mit anhaltenden Regenfällen und Überflutungen zu kämpfen, wodurch die Aussaat verzögert wurde. Die Bestandsbewertungen könnten sich jedoch wieder erholen, sofern sich die Wetterbedingungen in der laufenden Woche verbessern, sagte Steve Georgy, Broker und Analyst beim Agrarberatungsunternehmen Allendale. So seien sinkende Temperaturen und für das kommende Wochenende eine erhöhte Regenwahrscheinlichkeit angesagt. Am vergangenen Wochenende hatten bereits höher als erwartete Niederschläge im Mittleren Westen für eine Entspannung der Situation gesorgt.
Die späte Aussaat hat die Bestände in einigen Gegenden anfälliger für die extreme Hitze gemacht, da die Pflanzen keine Zeit hatten, weit verzweigte Wurzelsysteme auszubilden und so Feuchtigkeit aus tieferen Bodenschichten zu ziehen. Die späte Aussaat hat auch dazu geführt, dass die Bestände in ihrer Entwicklung zurückliegen. So befanden sich laut USDA bis zum vergangenen Sonntag erst 65% der Maisbestände in der Blüte und damit unter dem für diese Jahreszeit üblichen fünfjährigen Durchschnitt von 69%, bei Raps waren es 60% der Bestände im Vergleich zum üblichen Durchschnittswert von 68%.
DJG/DJN/jvm/ssc/26.7.2011
(END) Dow Jones Newswires
July 26, 2011 07:52 ET (11:52 GMT) Dow Jones & Company, Inc.2011
----------- Wenn der Staat Pleite macht, dann macht natürlich nicht der Staat pleite, sondern seine Bürger.
Trotz vervierfachter Abschusszahlen in den vergangenen 20 Jahren würden die Wildschäden massiv ansteigen, berichtet das Magazin. Pro Hektar kämen schnell 1000 bis 2000 Euro Schaden durch Sauen zusammen.
und bin gespannt ob die 800 genommen werden oder ob es mächtig runter geht. Fundamental ist die Entwicklung der Maispreise (wie vieler anderer Rohstoffe auch) ja nicht zu rechtfertigen. Vielmehr stellt sich Frage, wie lange Instis und böse Spekulanten noch die Karte "Rohstoffe" spielen wollen.
Ich fände es sehr interessant zu hören, welche Scheine ihr spielt. Im Bereich short wird ja so gut wie nichts angeboten oder habe ich falsch gesucht?
Massiver Anstieg von Maisimporten in China erwartet
(shareribs.com) Peking 26.09.11 - Die Nachfrage nach Mais seitens China könnte in den nächsten Jahren massiv ansteigen, wie Ökonomen in Peking und den USA vermuten. Einer Studie der chinesischen Futtermittelindustrie zufolge könnte die Lücke bei Mais im Jahr 2015 die Marke von 15 Mio. Tonnen erreichen, was einen starken Anstieg der Importe erfordern würde, um die Nachfrage bedienen zu können.
Bereits seit dem vergangenen Jahr ist China Nettoimporteur von Mais , die Regierung hat diese aber auf jährlich 7,2 Mio. Tonnen begrenzt. Die Nachfrage im Inland soll bis 2015 auf 220 Mio. Tonnen steigen, wobei die chinesische Landwirtschaft eine Produktion von 205 Mio. Tonnen im Jahr 2015 für sehr ambitioniert hält, da 2011 180 Mio. Tonnen produziert werden sollen, und die starke Steigerung der Produktion schwierig sei, wie ein ranghoher Vertreter der Rohstoffbörse Dalian mitteilen ließ.
Das US Grans Council geht davon aus, dass China bei einer Absenkung der Selbstversorgungsrate auf 90 Prozent bis zu 16 Mio. Tonnen Mais importieren könnte. Die Wachstumsrate bei den Importen von Mais durch China sind enorm. Wurden 2009 noch etwas mehr als 83.500 Tonnen importiert, waren es 2010 bereits knapp 1,6 Mio. Tonnen. Im laufenden Jahr wurden bisher gut 452.000 Tonnen importiert, Analysten sehen jedoch die Möglichkeit, dass China weitere Orders zur Lieferung nach Oktober von 2 Mio. Tonnen bereits vergeben hat.
09.01.12 12:32 DJN: Fonds wetten wegen Trockenheit auf steigende Maispreise CHICAGO (Dow Jones)--Die Trockenheit in Südamerika hat Fonds-Manager zu bullishen Wetten auf die Maispreise verleitet. Institutionelle Anleger wie Hedgefonds haben ihre Netto-Long-Position bei den Mais-Futures am Chicago Board of Trade in der Woche zum 3. Januar auf 192.500 Kontrakte vergrößert. Das entspricht einem Anstieg um 29 Prozent im Vergleich zur Vorwoche, wie aus dem jetzt veröffentlichten Positionsbericht der US-Börsenaufsicht Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hervorgeht. Die Netto-Position ergibt sich aus der Differenz zwischen der Anzahl an Long-Kontrakten, die steigende Preiserwartungen abbilden, und Short-Positionen, oder Wetten auf fallende Preise.
Das Anlageverhalten der Investoren bildet Befürchtungen ab, dass das trockene Wetter in Argentinien und Brasilien zu Ertragseinbußen bei Mais führen wird. Dadurch würde die weltweite Maisbilanz knapper ausfallen. Zudem wäre die Konkurrenz für die USA am Exportmarkt weniger hart. Diese Risikoprämie wurde in den vergangenen Wochen auf die CBOT-Maispreise aufgeschlagen.
Da Fonds-Anleger die Trockenheit in Südamerika auch als Risiko für die neuerntige Sojabohnen-Produktion wahrnehmen, bauten sie auch hier ihre Long-Position aus, und zwar um gut 9.300 auf 33.000 Kontrakte.
Am Weizenmarkt positionieren sich institutionelle Anleger zwar weiterhin bearish und sind netto short, wie die CFTC weiter bekannt gibt. Jedoch bauten sie ihre Short-Position um rund 2.150 auf knapp 27.100 Kontrakte ab.
DJG/DJN/pio/ssc/9.1.2012
(END) Dow Jones Newswires
January 09, 2012 06:32 ET (11:32 GMT) Dow Jones & Company, Inc.2012
----------- Finanzielle Probleme lassen sich am besten mit anderer Leute Geld regeln. (J. Paul Getty)
Der steigende Lebensstandard in den Entwicklungsländern erhöht den Fleischkonsum, der zu einem überproportional großen Nachfragewachstum bei den Mastmitteln in der Viehzucht wie Mais und Weizen führt.