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News - Marktberichte
31.08.2010
Rohstoffe am Abend: Öl unter 73, Gold fester
rohstoffecheck.de

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New York / Chicago / London (rohstoffecheck.de) - An den Rohstoffmärkten herrscht am Dienstagabend keine Kauflaune vor. An der New Yorker Nymex notiert leichtes US-Öl (Oktober-Kontrakt) derzeit bei 74,72 Dollar (-0,45 Dollar). Der Oktober-Kontrakt für eine Gallone Heizöl wird in New York bei 1,99 Dollar gegenüber dem Vortag 3 Cent leichter gehandelt. Ein Oktober-Kontrakt für eine Gallone Unverbleites Benzin wird bei 1,88 Dollar 5 Cents schwächer gehandelt.

Die Futures für Edelmetalle notieren uneinheitlich. Der Kurs für eine Feinunze Gold (September-Kontrakt) verteuert sich um 11 Dollar auf 1.248 Dollar. Die Feinunze Silber (September-Kontrakt) notiert 33 Cent fester bei 19,37 Dollar. Gleichzeitig wird die Feinunze Platin (September-Kontrakt) bei 1.521 Dollar (-6 Dollar) gehandelt.

Die Agrarrohstoffe tendieren gemischt. Der Zucker-Future (September-Kontrakt) notiert bei 20,10 Dollar je Pfund 0,30 Cents leichter. Der Future für Arabica-Kaffee (September-Kontrakt) notiert bei 181,00 Dollar je Pfund 1,00 Cents fester. Kakao (September-Kontrakt) wurde zuletzt bei 2.689 Dollar je Tonne 12 Dollar fester gehandelt.

Der Mais-Future (September-Kontrakt) notiert bei 443,0 Cents je Scheffel 1,0 Cent fester. Bei Chicago-Weizen fällt der September-Kontrakt um 2,50 Cents auf 703 Cents je Scheffel. Bei Sojabohnen notiert der September-Kontrakt bei 1024,0 Cents je Scheffel 6,40 Cents fester.

Auch neue Wirtschaftsdaten wurden heute wieder bekannt gegeben:

Der japanische Einzelhandelsumsatz ist im Juli zum Vorjahr um 0,7 % gestiegen. Im Monat zuvor war noch ein Umsatzplus um 0,4 % vermeldet worden. Der Umsatz großer Verkaufshäuser ist im Berichtszeitraum um 1,2 % zurückgegangen.

Die japanische Industrieproduktion ist im Juli zum Vormonat in der vorläufigen Fassung um 0,3 % gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr kletterte die Produktion in der Industrie um 14,8 %.

Die Zahl der Arbeitslosen ist in Deutschland im August saisonbereinigt um 17.000 zurückgegangen. Die Arbeitslosenquote bleibt demnach im August auf 7,6 %.

Gemäß der deutschen ILO Arbeitsmarktstatistik für Juli 2010 liegt die Zahl der Erwerbstätigen mit Wohnort in Deutschland bei 40,2 Mio. und damit um 0,4 % über dem Vorjahresniveau. Zum Vormonat sank die Zahl der Erwerbstätigen um 0,2 %. Saisonbereinigt verblieb die Zahl stabil. Die Zahl der Erwerbslosen lag im Juli bei 2,96 Mio. und damit 10,1 % unter Stand von Juli 2009. Die EU harmonisierte Erwerbslosenquote lag im Juli mit 6,9 % unter der des Vorjahres in Höhe von damals noch 7,6 %.

Der italienische Geschäftsklimaindex ist im August auf 100,5 gestiegen von 98,3 im Monat zuvor. Erwartet wurde der Geschäftsklimaindex bei 98,5. Der italienische Einzelhandelsumsatz ist im Juni zum Vormonat um 0,3 % gestiegen. Auf Jahresbasis ist der Umsatz um 0,5 % geklettert.

Der britische GfK Verbrauchervertrauensindex notiert bei -18. Erwartet wurde der Vertrauensindex mit -24,5 nach zuvor -22.

Die Verbraucherkredite in Großbritannien sind im Juli um 0,3 Mrd. Pfund gestiegen. Einen Monat zuvor hatten sie noch 0,4 Mrd. Pfund betragen.

Die Arbeitslosenquote in der Euro-Zone bleibt im Juli bei 10 %. Bereits im Vormonat hatte sie bei 10,0 % gelegen, ein Jahr zuvor hatte sie noch 9,6 % betragen. Die Arbeitslosenquote im Bereich der 27 EU-Mitglieder ist im Berichtsmonat unverändert bei 9,6 % geblieben. Im Vergleichsmonat des Vorjahres hatte sie noch bei 9,1 % gelegen.

Die offizielle Vorabschätzung für die Inflation in der Eurozone für August geht von einer Jahresteuerung von 1,6 % aus. Im Monat zuvor hatte die Jahresteuerung bei 1,7 % gelegen.

Die Verbraucherpreise sind den OECD-Staaten in den 12 Monaten bis Juli um 1,6 % gestiegen nach zuvor 1,5 %. (31.08.2010/rc/n/m)


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