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News - Marktberichte
02.09.2010
Rohstoffe am Abend: Öl über 74, Edelmetalle steigen
rohstoffecheck.de

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New York / Chicago / London (rohstoffecheck.de) - An den Rohstoffmärkten herrscht am Donnerstagabend Kauflaune vor. An der New Yorker Nymex notiert leichtes US-Öl (Oktober-Kontrakt) derzeit bei 74,65 Dollar (+0,74 Dollar). Der Oktober-Kontrakt für eine Gallone Heizöl wird in New York bei 2,05 Dollar gegenüber dem Vortag 2 Cent fester gehandelt. Ein Oktober-Kontrakt für eine Gallone Unverbleites Benzin wird bei 1,91 Dollar 3 Cents fester gehandelt.

Die Futures für Edelmetalle notieren fester. Der Kurs für eine Feinunze Gold (September-Kontrakt) verteuert sich um 6 Dollar auf 1.251 Dollar. Die Feinunze Silber (September-Kontrakt) notiert 20 Cent fester bei 19,56 Dollar. Gleichzeitig wird die Feinunze Platin (September-Kontrakt) bei 1.550 Dollar (+15 Dollar) gehandelt.

Die Agrarrohstoffe tendieren überwiegend fester. Der Zucker-Future (September-Kontrakt) notiert bei 20,90 Dollar je Pfund 0,50 Cents fester. Der Future für Arabica-Kaffee (September-Kontrakt) notiert bei 186,00 Dollar je Pfund 4,00 Cents fester. Kakao (September-Kontrakt) wurde zuletzt bei 2.707 Dollar je Tonne 2 Dollar fester gehandelt.

Der Mais-Future (September-Kontrakt) notiert bei 445,0 Cents je Scheffel 1,0 Cent fester. Bei Chicago-Weizen steigt der September-Kontrakt um 11,50 Cents auf 718 Cents je Scheffel. Bei Sojabohnen notiert der September-Kontrakt bei 1005,0 Cents je Scheffel 2,40 Cents leichter.

Auch neue Wirtschaftsdaten wurden heute wieder bekannt gegeben:

Das schweizerische Bruttoinlandsprodukt ist im zweiten Quartal um 0,9 % geklettert. Im ersten Quartal war die Leistung um 0,4 % nach oben gegangen. Im Vergleich zum Quartal ein Jahr zuvor stieg die Wirtschaftsleistung um 3,4 %, nach 2,2 % im ersten Quartal.

Die schweizerischen nominalen Detailhandelsumsätze im Juli 2010 sind um 3,0 % gestiegen. Auch die realen Umsätze nahmen um 4,8 % im Vergleich zum Vorjahresmonat zu.

Der britische Hauspreisindex steigt im August im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 %, runter von 6,6 %. Zum Vormonat fiel der Index um 0,9 %.

Das Außenhandelsdefizit Italiens im Handel mit nicht EU Mitgliedern liegt bei 125 Mio. Euro.

Die italienischen Erzeugerpreise sind im Juli zum Vormonat um 0,1 % gefallen. Auf Jahressicht sind die Preise der Erzeuger um 3,9 % geklettert.

Das Bruttoinlandsprodukt in der Euro-Zone ist im zweiten Quartal um 1,0 % gestiegen. Damit wurde die erste Veröffentlichung von 1,3 % leicht nach unten revidiert. Im vorangegangenen Quartal hatte das Quartalswachstum bei 0,2 % gelegen. Im Jahresvergleich liegt das Wachstum bei 1,9 % nach 0,6 % im Quartal zuvor. Hier wurde die zuvor veröffentlichte Vorabmeldung von 1,7 % revidiert. Das Bruttoinlandsprodukt der gesamten EU ist im zweiten Quartal 2010 um 1,0 % gestiegen und damit unrevidiert geblieben. Im vorangegangenen Quartal hatte das Wachstum 0,2 % betragen. Im Jahresvergleich liegt das Wachstum bei aufwärtsrevidierten 1,9 %, verglichen mit vorab veröffentlichten 1,7 %. Im Quartal zuvor hatte das Wachstum bei 1,5 % gelegen.

Die Erzeugerpreise der Industrie sind in der Euro-Zone im Juli zum Vormonat um 0,2 % gestiegen nach zuvor +0,3 %. Im Jahresvergleich sind die Preise der Erzeuger in der Industrie um 4,0 % geklettert nach zuvor +3,0 %. Im Bereich der gesamten EU sind die Erzeugerpreise der Industrie im Monatsvergleich um 0,2 % gestiegen nach zuvor +0,2%. Im Jahresvergleich sind die Preise der Erzeuger in der Industrie um 4,4 % gestiegen nach zuvor +3,5 %. (02.09.2010/rc/n/m)


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