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Analysen - Edelmetalle
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27.04.2012
Goldpreis stieg kurzzeitig auf ein Zwei-Wochenhoch von 1.660 USD
Commerzbank Corp. & Markets
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www.rohstoffecheck.de
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Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat letzte Nacht das Kreditrating von Spanien um zwei Stufen herabgestuft, zudem bleibt der Ausblick weiter negativ, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Dies habe den Goldpreis kurzzeitig auf ein Zwei-Wochenhoch von 1.660 USD je Feinunze steigen lassen. Ein im Zuge dessen schwacher Euro mache die Aufwärtsbewegung heute Morgen allerdings bereits wieder zunichte. Spätestens mit dieser Herabstufung sei die Staatsschuldenkrise in der Eurozone wohl endgültig wieder aufgeflammt. Da dies die Risikoaversion und Verunsicherung der Marktteilnehmer steigen lasse, dürften die riskanten Anlageklassen wieder unter Druck kommen. Und da Gold nach wie vor eine hohe Korrelation zu Rohstoffen und Aktien aufweise, dürfte auch das gelbe Edelmetall in Mitleidenschaft gezogen werden.
Laut Aussagen des Verbands der russischen Goldproduzenten habe Russland im ersten Quartal dieses Jahres 33,8 Tonnen Gold und damit 2,2% mehr als im letzten Jahr produziert. Davon dürfte aber nur ein Teil auf den Weltmarkt gelangt sein. Denn Daten der Russischen Zentralbank würden zeigen, dass diese ihre Goldreserven in den ersten drei Monaten des Jahres um 400.000 Unzen bzw. ungefähr 12,5 Tonnen aufgestockt habe. Käufe von Zentralbanken sollten mittel- bis langfristig betrachtet eine wesentliche Stütze des Goldpreises sein und diesen bis Ende des Jahres wieder in Richtung seines historischen Höchststandes treiben. (27.04.2012/ac/a/m)
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